Freitag, 30. September 2011

Da wo die neue Decke im Klo hinkommt

befinden sich leider interessante Dinge:


Unter der leider erst jetzt abgerissenen Tapete fand sich eine Abzweigdose der größeren Art, hier trifft neu (links) auf alt (rechts). Ich hatte mich schon gefragt, wo die ganzen Leitungen aus dem Verteilerkasten denn hingehen. Jetzt weiss ich es ;-)

Das Dumme daran ist, dass man an diese Dose nicht mehr ran kommt, wenn die Decke im Klo eingezogen ist. Bevor das also gemacht werden kann (und das ist das letzte, was uns noch vom Einbau der Kloschüssel trennt - und das macht es wirklich, wie soll ich sagen, dringlich) müssen wir klären, was das für Leitungen sind. Da hilft nur eins: Nachschauen !


Das heißt, sich mit dem kleinen Meißelchen gaaaaaanz vorsichtig (wir werden zwar den größten Teil der Verkabelung neu einziehen, aber insbesondere die Küche sollte möglichst erhalten bleiben) vom Verteilerkasten ausgehend an den Leitungen entlang hangeln. Endlich mal eine Arbeit, die richtig Spass macht ;-) Rechts unten fängt's an, geht dann nach oben und nach links, um dann in der linken oberen Ecke in der Wand zu verschwinden. Und im Klo wieder aufzutauchen.

Den Rest der (Bilder-) Geschichte ersparen wir uns und kommen gleich zum Schluß: Die Dose können wir tatsächlich zumachen, das einzige Kabel, das bleiben wird, zugleich das einzig brauchbare und mit etwa dreißig Zentimeter das kürzeste, ist das für's Licht im Klo. Die anderen versorgen die restlichen Räume im EG und zwei Zimmer im DG. Die werden sowieso neu verkabelt.

Eine Verbindung ist allerdings ein bißchen bitter, nämlich die in die Küche unter die Arbeitsplatte. Die geht durch diese Dose. Vorne (am Verteiler) ist Schutzleiter da, hinten (an der Steckdose) auch, aber dazwischen (in der Verteilerdose und im folgenden Kabel) leider nicht :-(

Der Lichtblick: Wir müssen vom Waschbecken aus eh durch die Kellerdecke (blöderweise ist das einer der Gewölbekeller) runter für die Wasserzuleitung. Das Loch macht der Sanitär-Installateur. Da gehen wir dann mit einem Stromkabel mit. Hoffentlich.

Till

Donnerstag, 29. September 2011

Steffi + Hochdruckreiniger = Mauer sauber + Steffi dreckig + Steffi grinst

was so ein bisschen planschen im Freien doch für einen Spaß machen kann.
Die kleinen Freuden sind es, die das Leben schön machen.

Die Mauer ist jetzt jedenfalls sauber, Moos- und Unkrautfrei. Wie ich Steffi nachher mit dem Gartenschlauch wieder in einen zivilisationskompatiblen Zustand versetzt habe erzähle ich lieber nicht, der Gentleman genießt und schweigt ;-)

Till

Mittwoch, 28. September 2011

Und plötzlich war er weg!

Weil nämlich (um 07:03 Uhr!!!!):


:-)

Auch wenn mein bester Mann befürchtet hat dass er den ganzen Tag Grünzeug aufladen muss weil da doch niiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeemals ein Traktor vernünftig rangieren kann *g*
Das Ganze wurde auf einmal unerwartet dringend, da der Dachdecker nun mit Kran kommen will und deshalb den Platz braucht. Den hat er jetzt auch!

Aber deshalb konnte Till sich dann auch schon sehr früh – mit der gemieteten Mauernutfräse (ProBau) – den Mauern bzw. den Schlitzen für die neue Elektroinstallation widmen. Die gute Nachricht: YEAH, das OG ist fertig. Und falls sich der Staub jemals legen wird wenn sich der Staub dann gelegt hat, reichen wir auch Fotos nach.

Dienstag, 27. September 2011

Irritationen

Meine häufigsten zwei Worte heute lauteten „Wie bitte?“

Nachdem ich mich nicht daran gewöhnen konnte, dass mein Mann – auf demselben Stockwerk weilend – nicht Fragen an MICH, sondern an SICH gerichtet hat (Irritiert 1). Um ehrlich zu sein: Ich hätte sie auch gar nicht qualifiziert beantworten können, denn es ging hier heute ganz konkret um die Elektroinstallation im OG. Daher ein stetes Wandern durch die Räume, begleitet von einem Murmeln, bewaffnet mit dickem Bleistift & Richtlatte, ein leicht verklärter Gesichtsausdruck auf dem Gesicht und jede Menger guter Ideen für das von A nach X.

Währenddessen habe ich im Bad mal Dreck ausgeräumt und Leisten für den Blindboden gesägt und geschraubt. Warum das eigentlich immer alles länger dauert als gedacht, erschließt sich mir nach wie vor noch nicht… (Irritiert 2)

Und die Gerüstbauer haben heute auch ihr Werk vollendet und das Haus ringsrum eingerüstet:

Allerdings gibt es da eine Stelle, äääääääääääääääähhhhhhhhhhhhh, da müssen sie nochmals dringend nachbessern. Denn das Netz ist? Exakt, nicht eingefädelt! Da fehlt doch was, da unten (Irritiert 3).

Montag, 26. September 2011

Oben Hui unten pfui


Unser Balkon.

Das Angebot vom Kunstschmied ist da !

Wir haben uns ja nicht irgendwen rausgesucht, sondern den, der hier in der Gegend die schönen Sachen macht. Leider sieht man das dem Angebot an :-(

Das ist auch OK, wir wollen ein entsprechendes Ergebnis. Bloß können wir uns das im Moment nicht leisten .....

Wodurch auch immer (wahrscheinlich einfach die Jahre) ist das Geländer "unten rum" völlig weggegammelt. Genauer gesagt sind die senkrechten Streben, auf denen das Geländer steht, an manchen Stellen fast komplett durch, die waagrechten Streben knapp über dem Boden an einigen Stellen fast nicht mehr vorhanden. Der Schlosser, der heute da war (mehr dazu gleich) meinte "ich würde mich nicht dagegen lehnen wollen". Recht hat er. Die Unterseite des Handlaufs ist gefühlt recht "blasig", aber das ist vielleicht mehr Farbe als Stahl ....

Jedenfalls: Die Frage ist, was tun wir. Es gibt im wesentlichen drei Möglichkeiten:

  1. Die anständige Sanierung
  2. Jemand mit Fachwissen bastelt ein Provisorium, das ein paar Jahre hält, danach 1
  3. Ich nehm das Schweißgerät und ein paar Meter Flacheisen .... dann irgendwann 1
Seit heute haben wir noch (Tip des Schlossers) eine Alternative zu 3:
Ein abschließbarer Griff an der Balkontür - wir legen den Balkon solange still, bis wir uns Lösung 1 leisten können.

3. bedeutet, den unteren Querriegel zu verstärken, aufzudoppeln, wasauchimmer. Eine fünfstündige Orgie mit Bier, Schweissgerät, Flex, Hammer, Baustahl und Konservierungswachs. Stabil wäre es dann wieder, aber es würde natürlich munter weiter rosten. Da wir die Fassade eh ziemlich modernisieren (etwa durch einen neuen Zaun, rausreißen aller Sträucher und Bäume) wollen wir das Geländer in jedem Fall erhalten. Koste es, was es wolle. Na ja, nicht ganz.

2. kommt nicht in Frage, denn das Geländer ist leider mit 82cm zu niedrig, 90 müssten es nach DIN-habichvergessen mindestens sein. Und in der Tat, so ganz wohl fühle ich (Hypochonder mit Höhenangst) mich auf dem Balkon nicht. Der Schlosser meinte, er wäre haftbar, wenn er das Geländer nur ausbessert und in der jetzigen Höhe beläßt. Macht er also nicht. Schade, er hätte das Provisorium sicher besser hinbekommen als ich.

1. Die bevorzugte Lösung. Von allen. Bedeutet: Geländer abbauen (also aus dem Putz rausmeißeln, klingt schlimm, aber wir bessern den eh grade aus), mitnehmen, sandstrahlen, feuerverzinken, lackieren. Zwischendurch alle weggerosteten Teile ersetzen. Die Streben, auf denen das Ganze steht erneuern und verlängern - eigentlich nicht nur die Streben, sondern das ganze Geländer - und mit neuen Querriegeln verbinden. Dann auf kleine isolierende Füßchen stellen, mit einer soliden Strebe im Mauerwerk verankern und schließlich die kupferne Verwahrung durch irgendwas unkritisches (Kunststoff, Schiefer ...) ersetzen. Klingt teuer und langlebig. Ist es auch. Irgendwann machen wir das auch. Die Frage ist nur: Jetzt oder in fünf Jahren.


Ja, das ist die Frage. Warten wir mal das Angebot des Schlossers ab.

Till

PS: Der Termin mit dem Schlosser war um 15:00 Uhr, um 15:30 kam dann Herr Weng. Der Schwager des Schlossers, wie eben dieser uns überrascht berichtete. Der uns von meiner Schwiegermutter empfohlen wurde. Weil er neben ihrem Cousin wohnt. Unser Bau-Leiter/Berater/Überwacher/Schutzengel ist also der Schwager des Großcousin-Nachbars meiner Frau. Und heisst (also der Schlosser) auch Moser (wie die Mutter meiner Schwiegermutter - also quasi meine Großschwiegermutter - mit Mädchannamen) (und der Steinmetz, der mir seit meiner Hochzeit meine Weihnachtsgeschenke [mit-] fertigt). Ich liebe Schnaitheim !

Sonntag, 25. September 2011

Mini-Basteleien

Nach all den Tagen (Wochen?) mit schwerem Gerät ging’s heute zur Abwechslung mal zu Hause in die Feinmechaniker-Werkstatt, um mit der Mini-Fräse Mini-Basteleien für’s Mini-Kind zu machen. Nachdem der kleine Froschbär gerade eine ausgesprochene Vorliebe für Oberflächen entwickelt hat, wurde das Fühl-Tast-Greif-Beiß-Holz (natürlich aus splittersicherer Buche mit Olivenölfinish) konzipiert und gebaut:


Außerdem ist ja schließlich Sonntag.

Und auch noch außerdem sind wir eh am A…., da dem Papa jetzt beide Knie weh tun und die Mama sich beim Baby mit den fies-fetten Babyerkältungsviren angesteckt hat.

Samstag, 24. September 2011

„Maria durch ein‘ Dornwald ging

der hat in sieb´n Jahr kein Laub getragen.“ Deshalb wurde er heute auch abgeschnitten. (Arme sehen aus wie nach Katzenkampf, deshalb darf ich auch nie mehr was zum Thema Arbeitssicherheit sagen…)
Und dann war da noch:
Hat der Opa die Blautanne gefällt.

Haben Freunde geholfen die Tapeten abzulösen (OG ganz, Treppenhaus halb fertig)

Und jetzt – sorry – gibt’s Bier statt Worte. ;-) Zum Wohl!

Freitag, 23. September 2011

Alles läuft prima!

(Bis auf Papa mit seinem kaputten Knie…)

Gerüstbauer hat heute Morgen losgelegt und um kurz nach 9 Uhr konnte ich dem Zimmermann Bescheid geben, dass jetzt die Dachgauben zugänglich sind und er zum Ausmessen der Materialmenge kommen kann:

Mittlerweile sind so ungefähr 55 % eingerüstet:

 Des Weiteren hat ein Stöbern auf dem Dachboden den Originalrahmen der 2. Schlafzimmertür zum Vorschein gebracht. J (Also Punkt 94 des Projektplans ersetzen durch „Aufarbeitung Türrahmen“.)

Und der Opa hat weiter die Urbarmachung des oberen Gartenteils vorangetrieben, mit großem Enthusiasmus.

Alles wird gut! (Hoffentlich…)

Donnerstag, 22. September 2011

Gerüst (und so weiter)

Heute Abend sah das Gerüst an unserem Haus exakt so aus:

(Nach VOB gilt damit wohl Gerüstbau begonnen.)
Wir haben um 07:05, um 11:30 und um 15:15 Uhr den Maler angerufen, der uns zugesichert hat, dass ihm zugesichert wurde, dass heute das Gerüst noch aufgebaut wird. Zwischendurch hat uns der Zimmermann, bei dem es natürlich auch immer mehr lodert, schon angerufen, was denn nun mit dem Gerüst ist. Tja, um kurz nach 16 Uhr rückte tatsächlich der LKW des Gerüstbauers an – um mal zu schauen, wie groß das Haus eigentlich ist und wie viel Material er denn einplanen und einpacken muss. Heute ging nichts mehr, weil kaum noch Material dabei. Und überhaupt, sooooooooooooo schnell geht das alles nicht. Immerhin konnten wir uns darauf einigen, dass morgen sofort mit dem Gerüstbau an den beiden Gauben begonnen wird. Lassen wir uns überraschen. :-(
Was gab’s sonst noch so? In der Früh eine Begegnung mit dem Kunstschmied (und dessen Angebot) zum Balkongeländer) sowie mit diversem Wurzelwerk: In dem großen Loch war der kleine Ballen im Hintergrund drin – man(n) glaubt’s kaum ;-)

Und am Nachmittag galt: Die Rache ist MEIN! Nachdem mein liebster Mann „dank“ Ersatzbrille vorhin noch auf der Treppe gestürzt ist, summiert sich nun das Gesamtergebnis des heutigen Tages auf ein blaues Auge, eine geschwollene Nase, ein dickes Knie mit dem er kaum laufen kann sowie noch ein fies und tief aufgeschürfter Finger. Dafür ging’s den Pflanzen an den Kragen (man beachte die FREIflächen in unserem Garten):



 



+++ Newsticker +++ Newsticker +++ Newsticker +++

So sieht Tills Brille seit 45 Minuten aus:



Die gute Nachricht: Der Ast hat es auch nicht überlebt. (Auge & Nase zum Glück schon.)
Und weil ich ja doch ziemlich froh bin dass nichts weiter passiert ist, sorge ich für Nachschub an Kühlkompressen, weise nicht auf meine ständige Predigten zum Thema Arbeitssicherheit hin und gehe jetzt gleich rüber, selbst wieder Hand anlegen – denn sicher ist sicher ;-)

Mittwoch, 21. September 2011

War da nicht noch was? (Untertitel: Ärger)

Und dann. War da nicht noch was? Was war denn da noch? Ach ja richtig! Wir hatten den Auftrag an den Maler gemäß Absprache „vorbehaltlich des Gerüsts bis spätestens 19.09.2011, da das Gerüst spätestens ab diesem Termin vom Dachdecker benötigt wird“ vergeben. Und heute ist der wievielte? Eben! Telefonische Rückfrage heute Morgen hatte zur Antwort, jaja, Gerüst wird heute aufgestellt. Und wie sah es vorhin aus?


Tja, schade. Der Dachdecker war Montag schon da und ist natürlich auch etwas sauer. Anscheinend sollte man das eine oder andere dann doch entsprechend pönalisieren (aber dann würde man wohl gar nie einen Handwerker auf die Baustelle kriegen weil keiner den Auftrag annehmen würde). Denn manches ist halt eben unproblematisch und anderes halt nicht. Morgen: Letzte Chance!

Das erste neue Fenster

An dieser Stelle hätte jetzt eigentlich ein Foto vom ersten neuen Fenster, oben im Bad, erscheinen sollen. Als um kurz nach 7 Uhr das Telefon geklingelt hat, dachten wir schon „Mist, der Fensterbauer steht schon vor der Tür!“ aber es war „Mist, uns ist gestern beim Einsetzen leider die Scheibe kaputt gegangen!“ Kann passieren. Und ist, nachdem wir den Zeitplan auseinandergezerrt haben, auch vollkommen unproblematisch. Und ist zudem eine Bestätigung, dass das doch gut so war ;-)

Ach ja, das Fenster kommt dann in einer Woche.  


Um kurz nach 9 Uhr hat dann das Telefon wieder geläutet (dazwischen habe ich mit einer „anderen Abteilung“ der Stadtwerke darüber verhandelt, dass wir eh den Stromzähler wechseln werden und das doch ein wenig doof ist, das zwei Mal tun zu müssen, wie wir per rotem Zettel im Briefkasten aufgefordert wurden): Der Elektriker, der seinen Besuch angekündigt hat – in spontanen 15 Minuten. Ähm, in Rekordzeit Baby gewickelt (man könnte an dieser Stelle darüber philosophieren, warum Babies immer in unpassenden Momenten eine volle Windel haben), in die Trage gepackt, rüber gesprintet und gleichzeitig mit dem Elektriker angekommen. Jetzt haben wir wie gewünscht EINE Baustromleitung und ALLES ANDERE ist tot (äääh bis auf die Aufputzhausleitung hin zum Zählerkasten). Prima, aller Saft stammt nun von hier:



FUFDVA (FindUndFällDenVerdammtenAhorn): Tolles Spiel, kann man jeden Nachmittag erneut spielen, insbesondere bei gutem Wetter ein wirklich wunderbarer Ausgleich. Ersetzt auch das Praktikum in einer Baumschule ;-)

Dienstag, 20. September 2011

Und noch eine

Von manchem haben wir ja tendenziell eher zu wenig – z. B. Stellfläche für Schränke – von anderem tendenziell eher genug – z. B. mindestens zwei Fenster pro Raum (Bad & Klo zählen hier mal nicht als Räume) – was wiederum ziemlich direkt Einfluss auf Punkt 1 hat. Wie auch die Anzahl der Türen. Im EG hat jeder Raum (bis auf die schon genannten Ausnahmen) mindestens (!) zwei Türen – da kann man wunderbar als Karawane im Kreis ziehen ;-) Damit man das im OG zumindest teilweise auch wieder tun kann, haben wir die 2. Tür im Schlafzimmer gestern frei gelegt:


Und diese sieht erfreulicherweise recht gut aus, d. h. kann entsprechend aufgearbeitet werden (die Alternative wäre wohl zumauern gewesen), keine Probleme mit Feuchtigkeit oder ähnlichem. Allerdings fehlt, wie man sieht, der Rahmen, da müssen wir entsprechend einen bauen. Sollte ich noch schnell im Projektplan (jaja, den gibt es wirklich!) ergänzen.

Sonntag, 18. September 2011

Phantasie

TARRAAA!!! „Jugendstilhaus renovieren“ proudly presents:



Hä? Ein Kabel?


DAS ERSTE NEUE KABEL!!!
(Weil das nur eine kurze Strecke war geht das auch mal am Sonntag…)

:-)

Und wofür braucht man jetzt die Phantasie?

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Stein / Mauer, massiv. Flex mit Diamantschleifscheibe. Vorher massives Material ist nachher weg. Leider nicht atomisiert sondern – Staub. Schier unvorstellbare Mengen Staub. Eine gigantische Schweinerei.
Eins ist sicher: Die nächsten Schlitze werden mit einer g’scheiten Mauernutfräse gemacht.

Samstag, 17. September 2011

Eine Entscheidung

Ein norwegischer Freund hat vor vielen hundert Jahren mal zu mir gesagt: „Weißt Du Stefanie, man muss MIT dem Wetter leben!“ Stimmt. Deshalb war heute Morgen DIES (drin)


und heute Nachmittag DAS (draußen)
  

angesagt (nachdem leider Andreas‘ Schutzdienstseminar ausgefallen ist).
Zu DIES lässt sich sagen: Eigentlich hatten wir uns ja gedacht, aus dem „Bügelzimmer“ einen Übungsraum zu machen. Soll heißen, wir haben hier bereits vor einer ganzen Weile (mit verschiedenen Methoden) die Tapeten abgelöst und ermittelt, wie sich die Abschlussleisten am besten abschleifen lassen. Und wollten hier auch unsere zwei Typen Textilputz/Flüssigtapete testen etc. Jetzt haben wir aber doch beschlossen, als Allererstes das Froschbärenzimmer in Angriff zu nehmen und richtig (also komplett ganz und gar) fertig zu machen. Den ersten Schritt hierfür, Boden abkleben, Tapeten ablösen und Wände ausbessern, konnten wir heute erledigen. Nach laaaaaaaaaaangem Hin und Her und noch mehr Diskussionen mit noch mehr Handwerkern sowie Freunden (und Leidtragenden *g*) haben wir entschieden, im Kinderzimmer doch Putz zu nehmen. Diffusionsoffen und gut ausbesserbar im Vergleich zu Glasfasertapete und Textilputz. So richtig schön mit kleiner Stuckleiste und leicht abgetöntem Putz soll’s werden. Klar J

Freitag, 16. September 2011

An allen Fronten


Ja, jetzt wird an allen Fronten geschafft!! Aber natürlich angesichts des Wetters insbesondere an der Außenfront, ein bisschen vorne an der Mauer, deutlich mehr im „Schweinestall“ und hauptsächlich an dem undichten, nicht korrekt sitzenden Abflussrohr. Nach langer Buddelei kam das Aha-Erlebnis, siehe Foto.



Die Übeltäterin, eine Wurzel vom Blauregen. Hurra!


Später dann: Nichts mehr Hurra L Denn wie es aussieht, handelt es sich einfach nur um – Murks. Groben Murks. Das Rohr steht nicht IM betonierten Abwasserkanal, sondern DRAUF. Kurz vor Feierabend, Hektik, Rohr zu kurz und dann halt schnell zugemacht?? Prima, Jungs und vielen Dank auch! Und falls es doch wider Erwarten einen tieferen Sinn haben sollte - einfach melden...

Die große Aktion innen war heute vom Fensterbauer, der das genaue Aufmaß aller Fenster genommen hat.

Donnerstag, 15. September 2011

Erst wenn der letzte Baum


gefällt wurde


kann das Gerüst aufgestellt werden.
(Alte Weisheit der Maler & Maurer)
Das Spätsommerwetter schreit nach Säge, Astschere, Heckenschere, Axt, Spaten, Motorsense, ...

Mittwoch, 14. September 2011

Die große energetische Lösung

wird es bei uns – natürlich – nicht geben. Man kauft ja kein Jugendstilhaus von 1904 um dann an die wunderschöne Außenfassade Dämmung zu klatschen. Zum Glück ist damals ja recht solide, mit eher dicken Mauern, gebaut worden.

Aber natürlich versuchen wir wann und wo immer möglich unter energetischen Gesichtspunkten zu renovieren, um – unter dem scharfen Blick von Herrn Weng bezüglich der jeweiligen Reaktionen – Verbesserungen erreichen zu können. Ein paar der Teilmaßnahmen hat Till ja gestern bereits beschrieben.
Unser aktuellster Beitrag zum Energiesparen sieht allerdings wie folgt aus:

;-)
Neee, im Ernst: DAS bringt richtig viel. Auf dem Dachboden gibt es noch eine an sich recht nette Kammer (eigentlich ein richtiges Zimmer), die mit einem Heizkörper bestückt ist. Der natürlich im Winter (wo es da oben a… äh arg kalt sein dürfte) permanent Energie benötigt, und zwar eine nicht unerhebliche Menge.
JETZT nicht mehr.

Dienstag, 13. September 2011

Wirtschaftlichkeitsrechnungen

stellt man bei einer neuen Heizung wohl immer an. Eigentlich bei praktisch allen Sanierungsmaßnahmen, aber bei der Heizung ist's am interessantesten. Leider sind die Rechnungen, ob selber durchgeführt oder in einer Zeitung, einem Buch gefunden meist völlig (und ich meine VÖLLIG !) unrealistisch. Mehr am Ende des Artikels.

Warum grade heute dieses Thema ? Erstens hab ich gestern in einer Bauzeitung mal wieder eine absurde Rechnung gesehen, zweitens hatten wir heute einen Termin mit einem Heizungsbauer. Und haben da mal wieder eine der berühmt berüchtigten Bierdeckelrechnungen gemacht (um ihm nachzuweisen, dass der "vergoldete" Heizkessel, den er uns angeboten hatte sich niemals lohnen wird, aber das ist eine andere Geschichte).

Wie sieht so eine "back of the envelope" Rechnung hier aus ?

Zunächst brauchen wir mal die Heizkosten. Bisher waren das laut Verkäufer etwa 400 € pro Monat, also etwa 5000 pro Jahr. Nehmen wir mal an, dass wir durch bauliche Massnahmen (neue Fenster, Dämmung der obersten Geschoßdecke und Isolation des Daches in den beiden wärmsten Räumen - dem Bad und dem Kinderzimmer - 20 bis 25% der Heizkosten sparen. Das ist eher optimistisch. Dann noch mal knapp 10% durch einen modernen Brennwertkessel. Nehmen wir also mal 1/3 Einsparung an.
Dann lägen wir - beim Preisniveau des letzten Jahres - bei etwa 3500 € pro Jahr. Das ist unsere Ausgangsbasis.

Jetzt stellt sich die Frage, was wir durch eine "bessere" Lösung einsparen würden. Eine mögliche Alternative (um die ging's heute) wäre ein Solarkollektor auf dem Dach plus ein entsprechender Kessel mit großem Speicher. Wir könnten sinnvoll etwa 13 qm Kollektoren auf der Ostseite des Dachs unterbringen. Das ist natürlich schlechter als auf der Südseite, kostet (laut Heizungsbauer) zwischen 15 und 20%. Von den 500 W/qm, die man hier in Heidenheim als Maximum erwarten dürfte. Diese Zahl hilft uns allerdings gar nichts, denn im Sommer brauchen wir die viele Wärme gar nicht.

Also müssten wir jetzt abschätzen, was die Solaranlage in der Übergangszeit und im Winter an Energie liefert. Das hängt jetzt aber leider von mehreren Faktoren ab. Sonneneinstrahlung, Aussentemperatur, Temperaturamplitude, Wärmekapazität der Wände und und und und. Also nix für den Bierdeckel :-(

Was macht der Heizungsbauer: Er nimmt Erfahrungswerte. Deshalb fragen wir ihn ja auch, sonst könnten wir das mit einem Buch selber berechnen. Also: 30-35% der Heizkosten spart man mit einer typischen Installation (ob wir das wohl sind ?? Aber egal) ein. Also etwa 1200 € pro Jahr.

Die üblichen Rechenbeispiele gehen dann etwa so:
Kosten (hier ca. 20.000 €) / Einsparung pro Jahr ergibt Amortisationszeit. Stimmt natürlich nicht, weil die Heizkosten ja steigen. Aber um wieviel ? Nehmen wir mal an, um 8% pro Jahr. Das ist der Durchschnitt der letzten (wieviel hab ich vergessen, aber doch einige) Jahre.

Rechnen wir uns also aus, was wir in den nächsten Jahren vermutlich an Heizkosten haben werden (Excel oder so) und schauen, wann wir die Mehrkosten eigeholt haben. Das wäre dann die Amortisationszeit.

Das sind etwa 11 Jahre.

Aber natürlich ist diese Rechnung  - die man in dieser Art ja überall finden kann - kompletter Quatsch, denn wir haben ja die Kapitalkosten ignoriert, wir müssen die Anlage ja aus einem Kredit finanzieren. Der ist im Moment zwar billig, aber eben nicht umsonst. Nehmen wir 4% Zinsen an. Und schon sieht das Ergebnis etwas anders aus: 38 Jahre würde es dauern, wenn wir nicht tilgen würden ....

Also würde es in der Realität besser aussehen. Andererseits könnten wir das Geld ja, statt zu tilgen, auch anlegen, der Gewinn entginge uns in diesem Fall ja (der Fachmann nennt das glaube ich Opportunitätskosten)

So. Jetzt wird mir die Rechnung langsam zu kompliziert. Nicht, dass ich Arbeit scheuen würde, aber es hat einfach keinen Sinn, hier noch komplizierter zu werden. Denn wir haben einige Fehler begangen, die für das Ergebnis viel relevanter sind, als die Details des Tilgungsplans:

Wir haben hier natürlich nur einen Teil der Kosten betrachtet (den Nutzen haben wir vollständig - und auch noch optimistisch erfasst), beispielsweise haben wir Wartungskosten vernachlässigt. Und die sind bei einer solchen Anlage nicht unerheblich ...
Die Lebensdauer der Anlage ist auch nicht unendlich, die Kollektoren halten angeblich 30 Jahre, unser Dach aber nicht. Und der Kessel mit Technik sicher auch nicht. Wie lang, weiss aber keiner.

Ausserdem ist die Annahme, dass die Heizkosten jährlich um 8% steigen eher gewagt.
Nach dieser Rechnung haben wir im Jahr  2040 etwa 28.000 € Heizkosten jährlich. Bei der gegenwärtigen Inflationsrate und insbesondere bei der Lohnentwicklung in den letzten 20 Jahren halte ich das für absurd. Erhebliche Teile der Bevölkerung müssten dann nämlich im Winter ziemlich frieren. Und das will wirklich keine Partei.

Also: Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen. Und wir nehmen die billigste Heizung die wir kriegen können. Und werfen die ggf. in 10 Jahren weg.

PS: Irgendwann, wenn ich mal viel Zeit habe, rechne ich das wirklich richtig aus .... irgendwann.
Blöderweise nutzt es mir dann nichts mehr, weil ich bis dahin eine neue Heizung haben werde ;-)

Till

Montag, 12. September 2011

Verfugt (im Gäste-WC) und zugemauert (im Bad)

Nicht dass hier ein kausaler Zusammenhang bestehen würde, aber das sind die beiden Kästchen des heutigen Tages, in die wir den „erledigt“-ü-Haken malen dürfen. (Na ja, zumindest von innen…)

Sonntag, 11. September 2011

E wie "Es geht weiter"



... mit der Elektroinstallation. Vorgestern Termin mit dem Elektriker um die Leitungsführung usw. zu besprechen. Das heisst, wir mussten uns festlegen, wo welche Lampen hinkommen und wie die geschaltet werden. Und welche Steckdosen und so weiter und so weiter.

Das ist schwieriger, als man vielleicht denkt. Vor allem, wenn man alte - hmmmmmm - etwas bröselige Mauern hat und deshalb möglichst wenig Schlitze machen will. Und in die Außenwände schon gar nicht. Deshalb machen wir die auch selber, dann werden sie kürzer und schmaler und weniger tief, als wenn das der Elektriker macht. Hoffen wir zumindest.

Also haben wir die letzten drei Tage immer wieder damit verbracht, zu grübeln, ob wir nicht hier oder dort ein Schlitzchen einsparen könnten ;-) Letztlich läuft das darauf raus, in jedem Stockwerk einen zentralen Raum zu suchen (den Flur), in dem ein Schlitz rund herum läuft und von dem aus man dann mit Stichleitungen nach unten gehen kann und am richtigen Ort in die anderen Zimmer bohrt. So braucht man da (im wesentlichen) keine Schlitze. Das führt zwar gelegentlich zu kreativer Leitungsführung ... aber erspart mächtig viel Dreck ;-)

Und in der Tat, im wesentlichen klappt das auch ganz gut, einzige Ausnahme ist die Deckenlampe im Esszimmer. Die Leitung - die alte können wir leider nicht verwenden - wird spannend, führt nämlich vom Verteilerkasten im Flur (EG) quer durch eben diesen ins Esszimmer (EG), von da aus in den Flur (EG), durch die Decke in den Flur (OG), in den Dachboden (sehr OG), ins Schrankzimmer (OG), in die Bügelkammer (OG) und durch die Decke ins Esszimmer (EG). Weil die Leitung sonst zu lang würde, wird das dann mit Taster und Relais geschaltet. Ein paar Funkschalter verbauen wir auch noch. Aber so haben wir im wesentlichen keine Schlitze in den "Wohnräumen". Ausser im Arbeitszimmer, aber da geht das alles sowieso anders, nämlich hinter den Einbau-Bücherregalen verlegt. Zusammen mit der Heizung. Aber das ist eine andere Geschichte.

Ein wesentlicher Faktor bei der Einsparung ist die Beleuchtung des Treppenhauses. Da liegen nämlich bisher keine (verwendbaren) Kabel, neue zu legen würde bedeuten, viiiiiieeeelee Schlitze in die Aussenwand zu machen. Deshalb gibt's hier eine indirekte Beleuchtung mit LED-Strips. Das funktioniert prima, ist billig (ebay !) und sieht sogar gut aus. Wir waren uns allerdings nicht sicher, ob die Helligkeit ausreicht, deshalb schnell einen Prototypen gebaut (siehe Bild). Ergebnis: Es geht !!
Und kostet grade mal um 100 Euro für das ganze Treppenhaus.

Hier jedenfalls das Ergebnis langen Überlegens, der Einkauszettel für den Elektriker (ohne Schwachstromkram, davon hab ich schränkeweise ;-)

Taster, einfach 5 Stück
Schalter, einfach 8 Stück
Steckdose, einfach 35 Stück
Schalter, zweifach 1 Stück
Taster, zweifach 1 Stück

Funkschalter 
3 x Sender UP
1 x Empfänger für Hutschienenmontage mit zusätzlichen Eingängen für Tastschalter
1 x Empfänger für UP-Montage

Aufputz Feuchtraum
10 Steckdosen
5 Schalter, einfach
1 Drehstromsteckdose (für die gaaaaaaanz große Hobelmaschine, die ich mir irgendwann mal gönnen werde, wenn zufällig wieder Geld übrig ist ;-)
10 Abzweigdosen

Schaltrelais (Stromstoss, 230 V), UP-Montage 2 Stueck
Schaltrelais (Stromstoss, 230 V), Hutschienenmontage 2 Stueck
Relais 12V, Hutschienenmontage 1 Stueck

Abzweig- und Schalterdosen nach Bedarf, geschätzt jeweils ca. 50 Stück UP, 10 Stück für Hohlwand, Klemmen nach Bedarf, geschätzt ca. 200 Stück
Kabel nach Bedarf, geschätzt:
100 m 3 adrig 1,5
100 m 5 adrig 1,5
50 m 5 adrig 2,5
25 m Telefonkabel 4 adrig
25 m Netzwerkkabel (z.B. CAT5)

Till

Samstag, 10. September 2011

Türen


Um mal zu schauen, was hinter dem alten Verteiler steckt, haben wir kurz das Brecheisen angesetzt und die Aufdoppelung der Wand gelockert ...und eine neue Tür im Flur gefunden ;-)
Dahinter verbirgt sich ....



eine alte, zugemauerte Tür ! Ein Haus steckt doch voller Überraschungen. Das macht natürlich die Installation des neuen Verteilers deutlich einfacher, schließlich trägt die Mauer ja nichts. Also können wir den dann bedenkenlos unter Putz bauen und die Leitungen in grosszügigen Schlitzen führen (endlich mal !). 

Aber natürlich hätten wir das gerne auch vorher gewußt. Vielleicht hätten wir dann das Bad etwas anders geplant. Aber vermutlich nicht. Denn die alte Tür ist schon ziemlich klein und schmal, knapp zwei Meter hoch und etwa 60cm breit. Und vergrößern wäre kaum möglich gewesen, da direkt daneben tragende Balken sitzen. Sonst wäre sie vermutlich von Anfang an größer gewesen ;-)

Also: Gut so. Bleibt zugemauert.

Till

Freitag, 9. September 2011

WENNs

So, jetzt sitzt die Abflussrinne im Boden. Noch locker, richtig fixiert und angepasst wird sie dann vom Fliesenleger. WENN er dann die Dusche fliest. WENN der Estrich eingebracht ist. WENN die Wände fertig sind (Kalkputz und dann nach der langen Trockenzeit Calciumsilikatplatten). WENN das kleine Fenster zugemauert, das große neu gesetzt und die restlichen Leitungen verlegt sind. Aber: jetzt sitzt die Abflussrinne im Boden. Das hat außer dass jetzt die Abflussrinne im Boden sitzt den Vorteil, dass die Abflussleitung verlegt wurde und damit die Decke des darunterliegenden Gäste-WCs abgehängt werden kann. Dazu muss allerdings noch dringend der Schlitz für die Leuchte gefräst / gemeißelt werden. WENN es schon kalt ist (habe ich schon erwähnt, dass unsere Toilette quasi im Freien liegt und keine Heizung hat?), soll es wenigstens hell sein. An und für sich keine große Aktion – WENN wir nicht morgen früh um 6 Uhr wegfahren würden, mit geplanter Rückkehr Sonntag Abend – und WENN der Handwerker nicht bereits Montag kurz nach 7 Uhr kommen würde…

Donnerstag, 8. September 2011

Klappt doch!

Nachdem nicht ganz sicher war, ob die ausgewählte Wandfliese für das Bad aufgrund ihrer Oberflächenstruktur zu Befestigungsproblemen der gläsernen Duschwand führen könnte, waren wir heute nochmals vor Ort beim Fliesenleger. Und – es klappt doch! Die Fliese scheint zwar fast gewellt, aber bei genauer Betrachtung bzw. Messung merkt man, dass es sich hier nur um minimale Höhenunterschiede handelt, die der Silikonabdichtung keinerlei Probleme bereiten sollten. Also können wir bei der ursprünglich ausgewählten Verpaarung bleiben. J

Mein liebster Mann sitzt steht liegt was auch immer auf alle Fälle ist noch auf der Baustelle – sinnierend. Denn morgen Nachmittag kommt der Elektriker, und bis dahin soll der Leitungsplan soweit festlegen, dass konkret darüber entschieden werden kann. Und der soll ja, wie schon erwähnt, möglichst clever und schlitzarm sein.
Ach ja, „Sweet Home 3D“ ist echt prima – solange man nicht aus den Aufriss- und 3D-Zeichnungen vertikale 2D-Einzelzeichnungen haben möchte…

Illuminati (oder wie heißen Lampenbastler?)

Nachdem hier irgendwie gerade täglich mindestens 2 Päckchen (oder so; natürlich keine schamlos typisch weibliche Übertreibung) mit LED-Meterware eintrudeln (kalte und auch warme; lauwarme gibt’s wohl nicht), sind jetzt noch die Festool Fräse & Kreissäge zum Schienchenbasteln und so bei uns eingezogen (leider ist das Bett mit Hund & Katze schon überbelegt). Haben neulich nachts mit Hilfe eines Labornetzgerätes schon diverse Illuminationstests vorgenommen und jetzt geht’s an die Realitätslampenfront.

Mittwoch, 7. September 2011

Scheißelkram


BSM: Es ist wie immer im Leben. Wenn man Bescheid weiß, geht’s ganz einfach. Um meinen morgendlichen Telefonmarathon abzukürzen: Auf http://www.myschornsteinfeger.de/ (und ja nicht mit – dazwischen, sonst landet man auf der falschen Seite, wie ich jetzt aus Erfahrung weiß) findet man via Suchfunktion seinen zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister. (Das vermeidet den folgenden Anfängerfehler: Den örtlich am nächsten gelegenen Schornsteinfeger aus der eigenen Stadt anrufen.)

Stadtwerke: Ummelden der Zählerstände. Liebes Service-Team, ja, ich kann tatsächlich lesen und deshalb ja, habe ich durchaus gesehen, dass es ein entsprechendes online-Formular gibt. Und ja, wenn alles klar wäre, hätte ich das gerne benutzt. Und nein, es hat leider nicht funktioniert, sonst würde ich ja nicht anrufen. Also Baby in die Trage geschnallt und mich hin geschleppt hingewandert. Vor Ort im Kundencentrum war der Mitarbeiter dann sehr zuvorkommend – und musste zugeben, dass das online-Formular leider nicht für die Erfassung von zwei Stromzählern angelegt ist ;-)

Aufträge: Unglaublich! Wir haben unser Malerangebot erhalten! *g* Und deshalb heute auch gleich den entsprechenden Auftrag an die Firma Beller geschrieben und verschickt. Damit unser Gerüst noch im September aufgestellt wird. Dann tut sich nämlich der Zimmerer leichter. An den ging der 2. Auftrag des heutigen Tages. Holzbau Schneider wird nämlich, nachdem er so schnell und kompetent den Schaden mit den verfaulten Balken behoben hat, die Instandsetzung unseres Daches vornehmen – der ursprünglich angefragte Dachdecker scheint ja, wie beschrieben, den Auftrag doch nicht mehr zu wollen, nachdem er uns so böse versetzt hat.

Versicherung: Der Versicherung gemeldet dass wir das bei Ihnen versicherte Objekt erworben haben und um eine Angebot mit Ergänzung durch Leitungsschäden (fordert die LBS) gebeten.

Zaun: Nach Ulm gefahren um die technischen Details zum angebotenen Briefkasten mit integrierter Klingel und Sprechanlage zu eruieren – es kommt nur eine Funkklingel in Frage, wir kriegen da im Moment keinen Strom hin. Aber das geht. Außerdem möchten wir gerne noch optional ein Angebot für das große Tor mit Klappmechanismus in der Mitte zur Radiusverringerung.

Heizung: Der Heizungsbauer B wollte auf der Baustelle nochmals ein paar Dinge für die Ausarbeitung seines Angebotes anschauen. Der Heizungsbauer A hat sein Angebot fertig, gehen wir dann persönlich miteinander durch.
Und zwischendurch das Übliche, sprich ein paar Termine organisiert.

Montag, 5. September 2011

Problem behoben


Und zwar schon vor 8 Uhr! Letztendlich war es nur eine Kleinigkeit, die der Monteur, der schon die Bad-Demontage und Sanitär-Installation vorgenommen hat, schnell und sicher behoben hat: Nämlich die Warmwasserzufuhr in der Küche unten zuzudrehen. Kaltwasser ist problemlos. Hängt irgendwie mit dem Druck und so zusammen… (Nun gut, hätte man vielleicht auch gleich nach der Montage machen oder zumindest darauf hinweisen können, um dieser Problematik sowie einem eventuellen Wasserschaden vorzubeugen…)

Jetzt kann der Fliesenleger, dem wir für heute abgesagt haben, gerne kommen und das Gäste-WC fertig machen.

Aber:

Wasser ist ein Teufelszeug! Oben im Bad gestanden für die Wassertests (kalt / lauwarm / warm) – ein Tropfen gehört – aber das Rohr war dieses Mal dicht. Mist! Es tropft durch das Dach :-( Also durch das Loch in unserem Dach (Stichwort: 2. Kamin). Also durch die Holzplatte unter dem Loch in unserem Dach. Das der Dachdecker immer noch nicht repariert hat. Weil er nicht nur zum fest zugesagten Termin nicht erschienen ist, sondern gar nichts mehr von sich hören lässt. Obwohl wir sofort innen alles nach seinen Wünschen entsprechend vorgearbeitet hatten mit Holzplatte etc. Nase voll. Langsam aber sicher.

Vielleicht bin ich einfach auch nur zu naiv. Wenn ich ein Versprechen abgebe, dann halte ich es. Wenn ich tatsächlich mal einen zugesicherten Termin verschieben muss, dann nur aus dringenden Gründen und mit schlechtem Gewissen. Und wenn ein Kunde ein Problem hat, dann habe ich immer sofort nach einer Lösung und Möglichkeit zur Hilfestellung gesucht. So lange, bis sie gefunden war. Und das als Selbstverständlichkeit angesehen. Wie alle bei uns im Team.

Wir warten nach wie vor auf die Angebote für die Heizung (okay, da wussten wir von Anfang an dass es aufgrund der Feriensituation dauern wird) und die Malerarbeiten. Blöderweise sind das große Posten, die entsprechenden Einfluss auf unsere Finanzplanung und weitere Gewerke haben. Das ist recht ärgerlich. Vor allem weil insbesondere der Termin für die Außenfassade allmählich echt knapp wird.

Aber wir haben auch etliche Angebote sehr schnell erhalten, so zum Beispiel vom Fliesenleger, vom Elektriker, von den Zaunbauern, für Bad & Sanitär, vom Fensterbauer. Das hat sich stets im Zeitraum von einem Tag bis maximal einer Woche abgespielt.
Nun steht ein großer Kunststoffeimer als Tropfenfänger da und ich hoffe, dass der Wetterbericht stimmt und der Dauerregen nachlässt…

Sonntag, 4. September 2011

Gaaaaaaaaaaaaanz (ganz ganz ganz ganz) vorsichtig


wird man(n), wenn man plötzlich DAS hier vor Augen hat:



Weil DAS ist nämlich AUSSENputz von INNEN.

Aber – egal und vergessen, jetzt heißt es wirklich „Besserung ist eingetreten“:


Der verfaulte Außenbalken ist Geschichte.

Samstag, 3. September 2011

Blindboden (und so)



Leisten gesägt, gebohrt, an die Balken geschraubt, in das eine voll ausgeräumte Fach Füllmaterial (Perlite) eingeschüttet, Bretter gesägt und auf die Leisten genagelt (jaja, ich habe mal neben einer Zimmerei gewohnt in meiner Jugend!) und jetzt ist der Blindboden so weit fertig, wie es geht (sprich er fehlt noch dort, wo die Sanitäraktivitäten noch zu erledigen sind). Und als ich das (vergessene) Beweisfoto:

 schießen wollte, tja,


hörte ich bereits im Treppenhaus ein


Plätschern


Was ja gar nicht sein konnte,
was überhaupt nicht sein konnte,
was aber wahr war!

Es sprudelte an zwei Stellen heraus:



Verfluchte XXXXXXX!!!!!! Aus dem Fenster gebrüllt „Wasser abdrehen“ (denn Till hat gerade unten in der Küche einen Eimer zum Säubern der Werkzeuge gefüllt) und mit reichlich unglücklichem Gesicht das Wasser an der Wand und auf (genauer: im) Boden betrachtet.



??? x  :-(  = *kopfkratz*

Mehrere (große) Fragen: Was ist da los? Und vor allem: Seit wann? Weil wir ja auch gestern nach dem Mauern gründlich gesäubert haben mit Wasser aus der Küche. Sprich: Was ist in die Decke gelaufen? Und was zum Henker ist da so grundlegend verkehrt gelaufen? Und blöderweise kommt Montag um 7 Uhr der Fliesenleger zum Verfugen. Dazu braucht man – richtig: Wasser! Da müssen die Herren Sanitä(te)r wohl ebenfalls zum Wochenbeginn anrücken (und erklären und reparieren).
Und was waren wir glücklich, heute endlich mal MONTAGE gemacht zu haben.

Freitag, 2. September 2011

Besserung in Sicht!

Die heutige Shopping-Liste für das Bad lautete:

Bauhaus: Spielsand (neee, leider noch nicht für den Sandkasten, sondern zum Kalkputz machen…), Rührmaschine (80 EURO *hust* - mein Liebster sagt dazu „das billige China-Ding“), Zeitschrift Selbermachen (hä? Die stand aber nicht auf dem Einkaufszettel), Drahtstifte (ach so, Nägel), Diamantschleifscheibe (very tricky, mal für einen kleinen Schlitz zwischendurch), großer Bohrer (Loch in die Wand wo man Kabel durchstecken kann), Spanplattenschrauben (wenn es mit dem Nageln nicht klappen sollte), 1 x Sechskantmutter M14 (??? Für das Rührgerät)

Holzbau & Bedachungen: auf 3 m zugesägte Bretter & Leisten (für den Blindboden)

 Schraubengroßhandlung: 500 Schrauben (zum Anschrauben der Leisten an die Balken)

Baustoffhändler: Ytong Planbauplatte (Ersatz für den verfaulten Außenbalken), 2 x 5 kg Klebemörtel (auch bekannt als Fliesenkleber grau: Für den großzügigen Einsatz am Porenbetonstein), Frankfurter Schaufel Gr. 5 mit Stiel (halt a Schaufel, so a rundliche eben)
Und dann, siehe Titel: Besserung in Sicht! Die vergammelten Holzbröckelchen herausgekratzt – hier mal kurz in einem Nebensatz das Wichtigste überhaupt erwähnt: ARBEITSSICHERHEIT GEHT VOR!!!!, d. h. stets mit geeigneter Abstützung – und die Hälfte zugemauert. Morgen dann: Gesundheit! ;-)