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Sonntag, 2. November 2014

Die Zugvögel

sind schon lange unterwegs nach Süden, die Zurückgebliebenen suchen adäquate Behausungen, fressen sich ein Speckpolster an bzw. sammeln hektisch Nahrung, die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken.

DIE TEMPERATUREN SINKEN?!?!?!?

Höchste Zeit, insbesondere angesichts der Krise in der Ukraine die Holzvorräte aufzustocken:

Eins:


Zwei:


Fertig:


Und unter uns – das sind wir hier ja schließlich – ich bin großer Fan von Kinderarbeit ;-) 

Sonntag, 12. Oktober 2014

Bitte ein bisschen mehr!

Bekanntermaßen haben wir ja einen wunderschönen Kaminofen:


Und der hat natürlich auch Hunger. Die Speisekammer war gut gefüllt mit dem Gesamtvolumen von so ungefähr 3 rm, nach dem letzten Winter (?) haben wir aktuell noch so einen knappen rm lagern. Zusätzlich heizen wir, insbesondere in der Übergangszeit, mit Hartholz-Briketts, die wir über unseren Kaminofenbauer beziehen: Da liegt jetzt gerade eine Palette frisch im Keller, ergänzt um ein paar Packungen Rinden-Briketts zum lange Glühen am Ende des Abends.

Alles in allem hätten wir aber gerne ein bisschen mehr. An Lagerkapazität. Und uns dafür entschieden, einen zweiten – größeren – Holzschuppen bauen zu wollen. Auf der Terrasse. Der Trick dabei wird sein, dass dies gleichzeitig als Abschluss / Zaun dienen soll. Diverses wie z. B. ein Kaminholzregal aus Cortenstahl geisterte durch die Köpfe, die Entscheidung fiel dann ganz klassisch aus: Es wird ein Kaminholzregal aus Holz werden. Der Plan steht. Die Zeit fehlt jedoch :-( Aber der Anfang ist gemacht: Gestern haben wir gegraben (im Moment echter Luxus: Der Nachbar hat eine Großbaustelle, der Bagger gräbt den halben Berg ab und fährt täglich ein paar Container weg, daher dürfen wir unsere paar Schubkarren einfach abladen, gigantisch!) und das Punktfundament zementiert. Nachfolgend der Mann beim Anbeten des Sonnengottes – leider erfolglos, entgegen der Wettervorhersage hat es dann nach ein paar Stunden zu schütten angefangen :-(


Sonntag, 27. Januar 2013

Der dritte Versuch




Der scharfe Beobachter kann im oben beigefügten Foto Wasser entdecken. Wassertropfen. Stehendes Wasser. Herablaufendes Wasser. Herablaufend am Rohr unseres einen Esszimmerheizkörpers. Nicht schön. Denn:

Wir haben hier bekanntermaßen schon zwei Mal nachbessern lassen, wie beschrieben hat sich unsere Begeisterung, dass 20 l Wasser ins System nachgefüllt werden mussten, in sehr sehr engen Grenzen gehalten. Und ich könnte mich so was von in den Arsch beißen (und, ich kann bestätigen: MAN KOMMT HIN, MAN KOMMT ECHT HIN!), dass ich naiv und vielleicht auch leichtfertig davon ausgegangen ist, dass nach zwei Mal nachbessern alles in Ordnung ist – statt gleich und selbst zu überprüfen. Daher großes Erstaunen, als unser hoher Badheizkörper sich schon wieder nicht mehr über die ganze Fläche aufgeheizt hat, sprich wieder Luft hatte, was wieder auf ein Leck hingedeutet hat. Also Zeitung um die Rohre gewickelt, und siehe oben, siehe unten :-(


Und das schon nach kürzester Zeit. Blöderweise fällt das bei uns ja eigentlich gar nicht auf, wegen des Holzbodens (daher, siehe oben…). Was nun wiederum doppelt blöd ist: Alles Holz – Boden, Balken – plus die Schüttung. Keine schönen Gedanken :-( Und leider hat sich unser Heizungsbauer seit unserem aktuellen Anruf vor nun schon fast zwei Wochen auch nicht wieder gemeldet (was irgendwie erstaunlich ist, denn wie gesagt, es handelt sich hier um den 3. Versuch, und laut BGB weiß man, was eigentlich bereits nach dem zweiten missglückten Versuch einer Nachbesserung die Folge ist…)

Mittwoch, 13. Juli 2011

Diskussion II – Heizung / Öfen

Heizung:

·        Mikroblockheizkraftwerk (leider im Moment nicht attraktiv (aber mal ehrlich: der eigene Stirling-Motor im Keller hätte schon was); aber es werden da zur Zeit neue, sehr interessante Konzepte ausgearbeitet (viele kleine Motoren im Schwarmverhalten, Abpufferung Windkraft) à schade

·        Gasheizung: Standardtechnik, evtl. gepaart mit einem Sonnen- (in dem Fall Röhren-) Kollektor auf dem Dach oder Bezug von Bio-Gas; wären voraussichtlich wenig Arbeiten zur Kaminsanierung erforderlich; Kostenentwicklung Rohstoff? à billig

·        Pelletheizung: Lager- bzw. Speicherplatz wäre genug vorhanden, aber Kaminsanierung notwendig; Kostenentwicklung Rohstoff? à ökologisch korrekt, aber teurer

·        Holzvergaser mit Wärmespeicher (so richtig mit Holzscheiten): sehr effizient, benötigt man auch entsprechend Lagerplatz, durch Art der Heizung mit Wärmespeicher später problemlos durch eine andere Technik ersetzbar; Kosten etwas steuerbar durch Eigenleistung à ökologisch sehr korrekt aber mühsam, sehr teure Anschaffung

Öfen:

·         Kachelofen: Sinnvoll wenn drei Zimmer direkt erreichbar sind (über Lüftungsschlitze); zwei würden anliegen, das dritte wäre nur mit Aufwand möglich. Dielenboden müsste teilweise demontiert und Fundament gemauert werden (natürlich erst mal Prüfung durch Statiker). Wegen Kaminanbindung wahrscheinlich nur in Kombination mit Pelletheizung oder Holzvergaser möglich.

·        Kaminofen: Für überzeugte Pyromanen, ansonsten eigentlich weder ökologisch noch ökonomisch wirklich sinnvoll (ach was); Strahlungswärme ist zwar angenehm, aber eher bei > 30 m²; über offenstehende Türen die Wärme in anliegende Zimmer abgeben zu können, funktioniert so gut wie nicht; benötigt Luftzufuhr, d. h. auch wenn der Ofen nicht brennt wird Luft über den Kamin abgezogen, was bedeutet, dass hier unter Umständen durch dieses Nachziehen der Kaltluft mehr Heizleistung den ganzen Tag über benötigt wird als man durch die abendlichen zwei Stunden einspart. Wegen Kaminanbindung gelten dieselben Punkte wie beim Kachelofen.

Wie sich Rohstoffe bzw. die Rohstoffpreise in den nächsten Jahren entwickeln werden ist dermaßen spekulativ, dass es keine halbwegs verlässlichen Kriterien gibt, die bei der Entscheidung helfen.
Kaffeesatz lesen? Zu ungenau… Knochen werfen!!! ;-)