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Sonntag, 26. Juli 2015

Zu einem Tisch...

… gehören üblicherweise ein paar Beine. Klingt trivial. Ist aber relativ verhängnisvoll, diese Kleinigkeit zu vergessen. Zum Beispiel wenn man sich großzügig zum Tische „schmirgeln“ in der Kiga-Liste einträgt. Weil – mit dem Exzenterschleifer ist das ja keine Aktion.

Ja-a. Was die Platten betrifft. Exakt an diese hatte ich beim Eintragen in die Liste gedacht… Blöder- und vollkommen unerwarteterweise stehen die Tische auf Beinen. Auf – runden Beinen *seufz* 



Die Lackreste waren auch eher ungeplant. Nun gut, so ist es halt gewesen. Den ganzen Freitag geschliffen – Beine von Hand, Platten mit dem Festool – und am Abend das erste Mal geölt (mit einem Hartöl von AURO, auch Premiere).
Samstag überschliffen, zweites Mal geölt.
Heute gewachst.
Fertig.



Morgen zurück.

Sehen wieder schön aus :-) Das ist einfach das Gute an Massivholzmöbeln :-)

Sonntag, 5. April 2015

„Komm mal gucken!“

Gaaaaaaaaaaaanz schlechter Satz ;-) Das Kind will dann für irgendeine Kritzelei gelobt werden, die Katzen stolz ihr Blindschleichenmassaker präsentieren und der Mann… sitzt mit glänzenden Augen vor dem Apple und liest ein paar Fakten aus einer ebay-Anzeige vor. Jäger und Sammler der er ist. Also wir reden hier nicht vom 9. (!!) Oszi oder so. Nein, nein, eher von so Dingen wie – Schränkchen. Gemäß visueller Fotobeurteilung halbwegs solide, vom Stil her viertelwegs passend und dazu noch in der Nähe. Und was sagt die böse Frau? Nein. Oder, um genau zu sein, nicht einfach nein. Sondern: „Nein. Wo willst du das denn hinstellen??“ Was macht der Mann? Schießt das Ding für 10,50 Euro.

Hingefahren, abgeholt. Die gedrehten Säulen – naja… Aber ansonsten: In der Tat ist es aus Massivholz, solide gemacht, in einer nicht unpraktischen Größe. Daher haben wir beschlossen, es im Eingangsbereich zu platzieren. Allerdings hatte es ein paar graue Wasserflecken auf der Platte sowie ein paar kleine Kratzerchen. Also habe ich gestern, solange Till im Keller beschäftigt war, zum Möbel-Regenerator von Renuwell gegriffen und die Lösung satt aufgetragen, einwirken lassen, abgezogen und dann poliert. Kam auch recht gut raus, das Zeug frischt Holz wirklich auf und füllt kleine Kratzer:


Noch schnell ein weiteres Zwischenbodenbrett gefertigt und montiert und schwupppps, schon ist der Eingangsbereich aufgeräumt.

Was auch gut so war – der Roller den der Osterhase heute gebracht hat braucht ja Platz *seufz*