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Sonntag, 21. Juni 2015

Hauptsache rosa

Der Mann ist auf einer Konferenz in Athen. Sprich: Hier wird nicht gerockt. Allerdings wollte das Kind auch spachteln, so wie Papa am Hocker. Aber natürlich – rosa… *seufz*
Im Keller lässt sich ja glücklicherweise so einiges finden (lila Abtönfarbe?!?!?!?!?), heißt:



Und schließlich braucht der Hund ja eh


ein Namensschild für seine Hütte J


Senf. Genauer: Gelbsenf – Sinapsis alba. Unkrautunterdrücker, Tiefwurzler, Bodenverbesserer. Gründüngung Klappe die zweite.

Allgemein (Quelle: Dehner Samentütchen): „Gründüngungen erfüllen vielfältige nützliche Funktionen. Die Pflanzen schützen mir ihrer Blattmasse den Boden vor Verschlämmung durch Regen, die intensive Durchwurzelung lockert den Boden auf. Blatt- und Wurzelmasse können eingearbeitet werden und bilden Humus, der das Bodenleben fördert und die Bodenstruktur positiv beeinflusst. Gründüngungen sind also ideal, um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern. Leguminosen (z. B. Klee und Lupinen) reichern Stickstoff im Boden an, der Folgekulturen ernährt. Blühende Gründungspflanzen sind außerdem hervorragende Bienenweiden.“

Eigenschaften: „Gelbsenf ist eine der schnellwüchsigsten Gründüngungen. Es bildet sich rasch eine dichte, bodendeckende Blattmasse, die den Boden beschattet und heranwachsendes Unkraut unterdrückt. Die tiefreichenden Wurzeln lockern den Boden. Die im Gelbsenf enthaltenen Öle regulieren das Pilz- und Bakterienleben im Boden und liefern so einen wesentlichen Beitrag zur Bodengesundheit. Als Folgekulturen keine Rettich- und Kohlarten.“

Auf keinen Fall! Wir reden hier ja von unserem „Hochbeet“. Es gibt zwar eine Einigung mit dem Nachbarn und dessen Landschaftsgärtner wird das Beet selbstverständlich auch neu anlegen, aber nachdem der Carport nach aktuellem Stand erst im nächsten Frühjahr verputzt werden soll, macht es wenig Sinn, das Beet vorher anzulegen. 

Tatsächlich habe ich mich auch erfolglos bemüht, das Verhältnis Samenmenge zu Beetgröße einzuhalten ;-)

Ich wollte ja mal unser Schattenbeet beleben. Nachdem die Bienenweide seinerzeit im besten Fall als halbmittelprächtig beurteilt werden kann – dieses Mal sieht es besser aus :-)

Tag 0:



Heute:




Kein Unkraut, viele Insekten und hoffentlich auch die Bodenverbesserung :-)

Sonntag, 10. Mai 2015

Eine Erdbeere, ein Blättchen Basilikum und ein Gläschen Champagner

Klingt nach Sommerfreuden.

Dauert also noch ein bisschen…

ABER die Basis ist geschaffen :-)

Wir haben ja hauptsächlich Hof und Urwald schönen Steilhang, bisschen Rasen, bisschen Nennen-wir-es-Beet-in-Warteposition und das war’s. Kein Gärtnergarten. Was, wenn man kein Gärtner ist und keine Zeit für’s Gärtnern hat, definitiv ein Vorteil ist. Aber so ein bisschen was ist anderseits schon nett. Und unter „so ein bisschen was“ fallen Tomaten (noch sonnenwarm und blutrot zum Naschen – mmmmhhhh) – lässt sich durch zwei Töpfe lösen – sowie Kräuter.

In einer Garten-„Selbermachen“ bin ich neulich auf etwas gestoßen, was mir von der Idee her gefallen hat: Grow-Bags und ein passendes Arrangement. Heißt: Direkt in einen Sack pflanzen. Auch wenn ich noch nie davon gehört habe, ist das mittlerweile wohl eine gar nicht so unübliche Methode. Mit ein paar Vorteilen: Anzuchterde ist sehr gut für’s Wachstum von Kräutern und Saatgut (zwingt zur Wurzelbildung), direkt in den Sack pflanzen ist unproblematisch in der Handhabung, sparsam im Wasser, hält Unkraut fern und kann am Ende der Saison supereinfach im Kompost entsorgt werden (wenn man denn einen schönen Komposthaufen hat…). Hörte sich irgendwie attraktiv an. Dazu wurde ein Kräuterregal vorgestellt: http://www.selbst.de/garten-balkon-artikel/gartenmoebel-gartenausstattung/pflanztisch/kraeuterbeet-regal-bauen-149831.html

Nun gibt es „echte“ Floragard Grow Bags vielleicht in München oder Hamburg oder Berlin, wo Menschen diese für die Dachterrasse ihrer Penthouse-Wohnung benötigen. Hier in Schwaben ist die Idee als solche natürlich vollkommen widersinnig – hier ist die Liebe zum Sparen genetisch verankert! Also halt drei Säcke verfügbare Kräuter-Anzucht-Erde gekauft und bei der Terrassen-Dielen Aktion vom Bauhaus zugeschlagen (Sparen, gell!). Die generelle Idee des Kräuterregals wurde übernommen, die Maße nicht. Führt demzufolge zu folgendem Ergebnis:


Zu den Bewohnern:

Oben „Englische Minze“ (es geht im Sommer doch nichts über einen Pfefferminztee mit frischer Minze), Walderdbeere „Fontaine“ („… es ist beim Dünger darauf zu achten dass der Kaliumanteil größer ist als der Stickstoffanteil…), Koriander.

Mitte: Estragon, Thymian, hängender Rosmarin.

Unten: Schnittlauch, Kerbel, Basilikum.

Richtig – Salbei fehlt. Der hat doch tatsächlich den Winter im Topf überlebt und treibt wie noch mal was :-)

Ob sich das Konzept nun als tauglich herausstellen wird?! Wird sich zeigen! 

Sonntag, 29. März 2015

Das bisschen Ordnung

Spaten rein – Gartensack raus – Schneeschaufel raus – Eishacke raus – Eishacke rein – Spitzhacke raus – Schneeschaufel rein – Rechen raus – und so weiter… Wir haben ja einen kleinen Geräteunterstand. Der ist praktisch, aber halt wie vieles hier ein bisschen äh unordentlich:

Vielleicht liegt es am Alter – 42 ist ja schließlich die Antwort auf alle Fragen im Universum – aber ich mag das irgendwie nicht mehr. Ich mag meine Kreativität für andere Dinge reservieren ;-) Heißt: Der Mann war gestern mit seinen Lieblingssensoren beschäftigt, eine gute Gelegenheit, solch Angelegenheiten in Ordnung zu bringen. Ins Bauhaus gefahren und passendes Equipment erworben. Alles rausgeräumt, den Akkuschrauber angesetzt und den Gerätehalter montiert. Für Folien, Gartensäcke etc. noch ein paar Haken an der anderen Seite angebracht. Eingeräumt und dem Mann zufrieden und stolz präsentiert:


UND WAS SAGT ER???

„Und das bisschen Ordnung hat 40 Euro gekostet???“

Ja.

Hat es… 

Sonntag, 22. März 2015

Frühlingsanfang

  1. Ich habe absolut Verständnis für jeden, der gerne im Trockenen schlafen möchte. Zudem bin ich praktizierender Tierfreund. Bis auf die Schlangen
  2. Leider lebe ich im Konflikt der Unzulänglichkeiten: Hier schwäbische Hausfrauenseele und da Vollzeitjob mit Kind, Mann, Hund, zwei Katzen, Bike, Haus und Garten.

Soll heißen: Spinnennetze. Dieses Haus ist alt und verwinkelt. So etwas lieben Spinnen. Und prinzipiell mag ich Spinnen auch gerne: nützlich, interessant, etc. Dennoch kommt ab und zu – eher selten, ich gestehe – Punkt 2 an die Oberfläche und ich denke mir, verdammt, ich hätte es auch gerne EINmal schön und ordentlich. AUCH da oben.

Deswegen habe ich mir den einstellbaren Winkelbesen von Gardena zu unserer Teleskopstange gekauft. Damit lassen sich Arbeiten bis 5 m Höhe realisieren. Und was soll ich sagen: Ich vergebe 5 von 5 Punkten:




Gutes Handling bis zur Endposition, die stufenlose Verstellbarkeit ist ein echter Vorteil, die Qualität absolut in Ordnung.

----

Nachdem es mit dem Hacken noch nichts wurde, habe ich den (also DEN) Haufen im Hof noch „etwas“ ergänzt:


Und in erster Linie *hahahaha* die Aussicht unseres auf der zweiten Terrassierung liegenden Sitzplatzes *hahahahahahahaha* frei geschnitten (nicht, dass wir dort in diesem Jahr öfter als im letzten sitzen werden – aber wenn man alle x Monate mal hochsteigt, um Besuchern die phänomenale Aussicht zu präsentieren, ist es ECHT blöd, wenn man in Blätter guckt ;-) ).

Das Gute ist, man kann Diverses trotz Deko-Allergie direkt verwenden:


Ein Hexenbesen :-) 

Ich geh‘ dann mal fliegen :-)

Sonntag, 15. März 2015

Ready!

Zum Häckseln (oder, um korrekt zu sein, zum Hacken – denn dafür brauchen wir einen Hacker, keinen Häcksler, und glücklicherweise hat ein Freund einen).


Noch Fragen zum Wochenende??

Das Problem:

a) Das sieht auf dem Foto nach viel weniger aus als es tatsächlich ist.
b) Es ist viel mehr, als es auf dem Foto wirkt.

Was zum Kernproblem führt, welches lautet: Gartenarbeit macht mich depressiv. Und zwar ziemlich. Weil es sich hierbei um vielleicht 5 % der zu erledigenden Arbeiten im Hang handelt. Was uns wiederum zu dem Punkt führt: 20 Jahre nicht gepflegt – kommt es auf ein Jahr mehr oder weniger an?!?!?!?! NEIN!

So viel zur Theorie…

Daher: Wir bieten schönes Wetter, einfaches Gelände, solides selbstgekochtes Essen, beste Laune und vieles mehr! Und nein, warum sollte ich erwähnen, dass ich ohne rot zu werden lügen kann????

Sonntag, 8. März 2015

Es war einmal...

… ein Land, in dem alle Menschen glücklich, friedlich, fleißig und ehrlich waren!

Aber dann tönte ein störendes Geräusch durch das Land – das Geräusch eines lauten, fetten Schlagbohrers.

Wenn kräftige Männer große, tiefe Löcher bohren:


herrscht Missstimmung in Märchenland.

Hier ist er, der Schmuckring:


Besonders dekorativ die Algen *hüstel*

Wie berichtet bin ich frisch verliebt. Nun handelt es sich bei der jungen und durchaus glücklichen Liaison allerdings um keine freiwillige. Der Vorgänger, mein „altes“ Cube, wurde mir vor knapp vier Wochen geklaut. Abgeschlossen, in unserem Bikeport, von der Straße nur schwer einsehbar, mit geschlossenem Hoftor *hmpf* Ich habe schwer gehadert – vor allem, weil ich eigentlich an das Gute im Menschen glaube… Da ich nun aber sehr, sehr gerne MTB fahre habe ich in allen Ecken und Winkel Euros zusammengekramt und mir den adäquaten Ersatz gegönnt. ABER bitte ohne vergleichbare Scheidung!

Also: Grooooooße Öse mit Gewindestange, eingefräst, einbetoniert als Fixpunkt. Ich widersetze mich ja jeglicher Form von Paranoia – aber in dem Fall kann ich es mir einfach nicht leisten ;-) Also brauche ich was zum Anketten für den Fahrraddieb das Rad.

Natürlich konnte ich bei dem herrlichen Fast-Frühlingswetter einer Eingewöhnungstour nicht widerstehen :-) Der Schnee ist zu 90 % weg, d. h. wir waren auch im Garten fleißig und hoffen, die kahlen Flecken im Rasen und das abgestorbene Perlgras sind nur temporäre Vor-Wachstumsperiode-Probleme… *waswennnichtfragezeichenseufz*

Sonntag, 22. Februar 2015

Der richtige Schnitt...

… ist normalerweise ja der goldene :-) 

Manchmal aber auch der brutale… Winterzeit ist Obstbaumschnittzeit. Und Obstbaumschnitte muss man können. Und mein Schwager kann. Zumindest hat er a) schon mal einen Kurs hierzu besucht, betreibt b) Obst- und Beerenintensivwirtschaft auf kleinstem Raum allerding unter klimatisch günstigen Heidelberger Bedingungen und c) hat man deutlich weniger Hemmungen, wenn es sich nicht um die eigenen Bäume handelt:


Wie man erkennen kann: Da ist viel gefallen. Das war auch notwendig. Blöderweise gilt aber, was am Anfang versäumt wurde, lässt sich letztendlich nie wieder gut machen, denn Erziehung muss sein ;-) Und unsere Bäume sind in der Vorbesitzerperiode nur ausgesprochen selten geschnitten worden. Leider.

Und weil wir dann eh schon Baumsäge und die große Astschere in den Händen hielten, haben wir gleich am oberen Rand, zur Straße hin, die unzähligen Sträucher und dürren Bäumlein massiv eingekürzt. Zur Freude des darüber wohnenden Nachbars :-) Irgendwann, so der Plan, wollen wir oben an der Straße eine Hecke setzen. Irgendwann… 

Sonntag, 22. Juni 2014

Tanzboden

Darf ich bitten? (Damenwahl *g*)

Aktueller Stand:



Gleichmäßig, glatt, gewalzt, gemessen, geliebhabt, geglückt, genügtso, …

Unser ramsnasiger Humuid wartet auf sein Fell.

Wir hatten am Samstag vom lokalen Bauhaus eine Rasenwalze gemietet, die nach dem Befüllen


so ca. 75 kg Gewicht aufgelegt hatte, und haben unseren Vorgarten entsprechend präpariert. 

Nach drei Iterationsschleifen mit schaufeln, verteilen, verziehen, walzen


war der obige Zustand, der uns im Moment ausreicht, erreicht. Kritisch ist der Übergang zwischen „oben“ und „unten“, bei dem wir etwas befürchten, dass hier die Erde weggespült werden könnte.

Nun sind wir tatsächlich SEHR konkret bei der Auswahl eines geeigneten Rollrasens :-) Es handelt sich um ca. 50 m², und wir haben ziemlich Glück mit den Maßen. So weisen die meisten Rollen 0,40 x 2,50 m auf, und an unserer breitesten Stelle liegen wir bei 3,20 m ;-) 

Sonntag, 15. Juni 2014

Dreieinhalb

Ist ein ganz gar wunderbares (-sames??) Alter, das viel Freude bringt (ich glaube, DAS war das Wort mit F…) und vor allem Demut lehrt. Was wiederum ein elementarer Vorteil für die nächsten dreieinhalb bedeutet…

Aber zurückgeblendet:

Mein bester Mann hat nach der Aktion des letzten Wochenendes stark weitergemacht und „the day after“ zum Schweinchenrosa gegriffen:


Und danach zum Weiß. Unter anderem an Stellen, die seit einem kleinen Handwerkerpfusch (man KANN auch etwas unterlegen, wenn man eine Metallleiter an eine Wand lehnt) ein Dorn im Auge waren.


Oder kurz: Ein mittlerer Anflug von Panik, weil unsere Dauerbaustelle plötzlich, fast wider Erwarten, fertig ist.

WAS NUN??

Äääähhh – Erde?!?!?! Wäre kein schlechter Anfang, um mit dem Vorgarten weiter zu kommen und alte Pläne wieder aufzugreifen.

Nachdem die Hängerkapazität unseres Freundes zeitlich knapp bemessen ist, haben wir direkt Nägel mit Köpfen gemacht und losgelegt. Mit der Vorarbeit:


Bevor dann tatsächlich der Tag – ach was, DER TAG – kam:


Eingestellt auf die dreieinhalb ;-) haben die viereinhalb m³ gar nicht so sehr weh getan… *g*
Hier sei unser Zaun mal wieder positiv erwähnt: Die Segmente der Doppelstegmatte lassen sich relativ einfach demontieren, was eine große Erleichterung war, siehe Foto.

Am Ende des Tages sah unser Vorgarten wie folgt aus:


Ein bisschen zu viel, da muss noch ein bisschen was weg, die Realität wird sich dann letztendlich nach dem Walzen zeigen.

Und wir sind im Moment mit der Auswahl von Rollrasen beschäftigt.

UND mit DANKE sagen!!!! J  

Sonntag, 1. Juni 2014

Vor

Wenn ich an Worte mit „Vor“ denke, fallen wir spontan Begriffe wie Vorahnung, Vorliebe, Voraus (ehemals sichere 10-Punkte-Bank bei den Unterordnungsprüfungen), Vorlesung, Vorsicht, Vorwand und ja äh Vorhölle ein. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und natürlich auch Vor|ar|beit. Bedeutung: Arbeit, die der Vorbereitung (ha, noch eins!) weiterer Arbeiten dient; Beispiele:
  • · wissenschaftliche Vorarbeiten
  • · er hat gründliche Vorarbeit für seinen Chef geleistet.

Hmmm…. Trifft eigentlich Beides zu.


Was hier leider vollkommen unspektakulär wirkt, ist ein weiteres Kapitel meiner Autobiographie und vor allem das nächste anstehende Großprojekt – NACH Balkon *seufz*. Und vielleicht auch aktuell wegen Balkon *seufz*. Fakt ist: Wir wollen (?) noch ein weiteres Holzlager. Mit unserem Holzschuppen und dem Vorrat (ha, noch eins!) sind wir sehr gut klar gekommen, aber dauerhaft benötigen wir mehr Lagerkapazität. Die soll hinten auf der Terrasse geschaffen werden, was im Winter den Charme beherbergt, dass man von der Küche aus relativ einfachen Zugang mit kurzen Wegen hat. Jetzt geht die Aufgabenstellung aber ein wenig über den normalen Holzschuppen hinaus, denn gleichzeitig wollen wir zwei (mindestens!) Fliegen mit einer Klappe schlagen und der Lagerplatz soll gleichzeitig zum Grundstücksabschluss an der Terrasse dienen. Denn Zaun gibt es dort keinen, direkt nach dem Einzug haben wir in einer schnellen Aktion halb-provisorisch Pfosten reingeklopft und Schilfmatte darauf getackert, wegen der Tiere (und Kinder). Unsere zwei Jung-Katzen schert das natürlich so-was-von-gar-nicht J aber der Hund soll sich doch bevorzugt innerhalb des Grundstücks aufhalten (treue LeserInnen erinnern sich vielleicht an sehr frühe Beiträge zu Zaun-Gedanken (der sechste Beitrag von allen!) bis hin zu Alcatraz reloaded…). Nach ursprünglichen Ideen zu einem Holzlager aus Metall (genauer: Corten-Stahl) besteht die momentane Planung aus Holz. Die Idee steht grob, die Feinplanung folgt a. s. a. p. (bedeutet also: Konkretes ist nicht bekannt). Nichtsdestotrotz habe ich mal die f… Brennnessel eliminiert und gegraben. Ob das die Basis für ein Kiesbett ist oder ob wir uns für ein Streifenfundament entscheiden werden – keine Ahnung ;-)

Was gibt es sonst noch zu berichten? Mein Gras ist mächtig gewachsen und hat fast die Mülleimerhöhe und damit das Ziel erreicht, blüht mittlerweile und hat mir große Freude bereitet – bis ich vorgestern Morgen um fünf Uhr fast in Tränen ausgebrochen bin, weil es, vom Regen massakriert, darnieder lag L Es hat sich zwar brav, aber nur teilweise, wieder aufgerichtet, und ich habe es jetzt mal zusammengebunden. Obwohl es Argumente für und wider dieser Handlung gibt. Besonders toll ist, wenn man das der Oma erzählt, und die gleich drei Gartenbücher rauszieht mit lauter Vorschlägen, die deutlich charmanter als der umgesetzte sind…

Oder kurz: Es lief schon mehr und besser. 

Sonntag, 18. Mai 2014

Mein Leben als Maulwurf

Klingt nach einem guten Titel für eine Autobiographie. Eigentlich dachte ich immer, diese würde „Mein Kampf gegen die Ameisen“ lauten, aber unsere seit zwei Wochen – also nach dem ersten Auftauchen der ersten Ameisen – konsequent durchgehaltene Null-Toleranz-Strategie scheint erfolgreich zu sein. Nachdem wir letztes Jahr kurz davor waren, den Kammerjäger zu holen, haben wir jetzt bei der Vorhut sofort reagiert: Unsere Küche ist clean. Vollkommen. Es steht nichts Essbares herum. Jeden Abend wird der Müll geleert, die Spülmaschine angeschaltet und der Hund darf die Katzenfutterschüsseln ausschlecken. Je nach Typ landen Speisen im Kühlschrank, warten in der Mikrowelle auf baldigen Verzehr oder stehen in der Speisekammer. Und wir haben Ameisenfallen aufgestellt. Die Maßnahmen scheinen – bislang – zu wirken. Hoffen wir, dass es so bleibt!

Es gibt ja so ein paar größere Baustellen, nach wie vor, an denen sich, nach wie vor, aus diversen, nach wie vor denselben, Gründen, gerade wenig tut (Balkon). Also habe ich die Zeit genutzt, ein paar Dinge im Garten mal RECHTZEITIG zu erledigen. Was bei uns im Garten eigentlich nicht schwierig ist, da es sich ja eh um einen Bannwald oder so ähnlich handelt *hüstel*. BIS AUF die Hortensien, die schönen. Die Kletterhortensien erfreuen sich des Zaunes, die anderen werden hoffentlich bald wieder wunderbar blühen – und irgendwann, auch wie jedes Jahr, die Treppe zur Terrasse dramatisch verengen. Weil sie umkippen. Also habe ich den Satz „Wir haben genug Mahagonibretter!“ wörtlich genommen und beschlossen, die Welt hat gefälligst nobel zu Grunde zu gehen. Hier sind die, die Stützstäbe :-) 


Um wieder auf meine autobiographischen persönlichkeitsgespaltenen Ergüsse zurück zu kommen: Anschließend habe ich mir „das Eck“ (≠ die Ecke natürlich!) vorgenommen. Taktisch vorteilhaft wäre ein „Vorher“-Foto gewesen, das ich an dieser Stelle nun leider nicht präsentieren kann. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – nun, werte LeserInnen, dann ist klar, was nun auf Sie zukommen wird…

Also es gibt ja „das Eck“. Links vom Holzschuppen, zwischen Schuppen, Zaun und Mauer. Das haben wir dem Bagger letztes Jahr nicht ausgebaggert. Weil zu schmal, zu schwierig und davon abgesehen hatten wir einfach ALLES dort reingeknallt, was bis dahin halt so im Vorgarten stand ;-) Eh schon Schaugarten für heimische Unkräuter, war (mir) klar, es muss etwas passieren. Das waren Spitzhacke und Schaufel in meiner Hand („Phase 1“). Bis auf eine kleine, ausbremsende Kollision mit einer Blindschleiche ging es ganz ordentlich voran, aber es sind mal wieder einige Überraschungen = Wurzelstöcke zum Vorschein gekommen. So weit, so gut. Und nun?????? Eigentlich, so der Plan, sollen da in irgendeiner Form Steinplatten hin – denn das, was dort gelagert war (also in erster Linie der Hackklotz), muss ja tatsächlich irgendwo untergebracht werden. Für Rasen ist die Ecke zu schmal (Rasenmäherbreite), außerdem gammelt dann der Hackklotz schnell. Es gibt noch zwei, drei andere Beschränkungen, hauptsächlich mechanischer Art (Baumstamm, Fundament Zaunpfahl, etc.). Also werden wir wohl zwei Platten hinlegen. Und als sauberen (?) Abschluss habe ich, auch wegen der wenig schönen Garagenwand des Nachbarn, nun zwei Efeu-Pflanzen gesetzt (Kategorie Kletter- / Schlingpflanzen).

TaR (Tipp-am-Rande): FALLS Sie eine Unkrautsperre für eine gute Idee halten (so wie ich), sollten Sie diese selbstverständlich VOR dem Verlegen / Eingraben für die Pflanzung präparieren (so wie ich nicht).


War Idee vom Mann, der ja eh Efeu-Freund ist (ich verweise auf den Eintrag zwei Wochen zuvor; übrigens, das Perl-Gras zeigt erste Blüten *freu*). Ich glaube fast, meine Rankdrähte sind unnötig, denn schon nach der ersten Nacht haben die Efeu-Tentakel in die Risse gegriffen… Wir werden irgendwann Efeu im Schlafzimmer haben… Alles wird überwuchert werden… Wir werden den Kampf verlieren… 

Sonntag, 4. Mai 2014

M wie Mülleimer … oder wie Melica ciliata

Im letzten Jahr sind, im Nachklang der großen Hofpflasteraktion, auch unsere Mülleimer an einen neuen Standort umgezogen. Nicht mehr direkt am Haus, nicht mehr im Weg, aber – bleiben wir ehrlich – nach wie vor kein optisches Highlight. Wie auch? Sind ja Mülleimer…

Man (?) kann erstaunlich viel Zeit in MeAPO1 oder gar in MeVPO2 stecken. Mülleimerverkleidungen sind vermutlich fast so alt wie Mülleimer selbst. Da gibt es durchaus schicke Varianten. Persönlich hat mir eine mal gesehene Variante, die eine Mülleimerbox mit einem Kräuterhochbeet darauf kombiniert ausnehmend gut gefallen. Ist im Moment allerdings keine Option – einfach lassen aber irgendwie auch unbefriedigend. Daher wollte ich den dafür eigentlich vorgesehenen breiten Rand *hüstelsiehelink* nutzen und auf irgendeine Art irgendeine Bepflanzung realisieren.

An und für sich würde sich ja die Doppelstabmatte durchaus als Rankgitter eignen. Der Mann würde eh alles am Liebsten mit Wein oder Efeu zukleistern, ich mag Variante 1 lieber rot statt grün sowie flüssig in Glas und Variante 2 reicht mir an unserem Hang. Meine Wahl wäre eine Wicke gewesen. Die wäre allerdings im Winter – weg. Was uns aber zuerst noch auf einen anderen Punkt bringt, nämlich den, WO HINEIN die zu setzende Pflanze eigentlich gesetzt werden soll. Direkt in die Erde, von der es da nicht so sehr viel gibt? Ich hatte mich irgendwie in die Idee von Holzkästen verstiegen – mit Vlies am Boden zur Gewährung der Durchlässigkeit, mit Teichfolie an den Wänden zur Gewährung der Dichtheit. Nachdem nicht viel Platz zur Verfügung steht, ist das Erdvolumen auch sicherlich irgendwo an der Fragwürdigkeitsgrenze bezüglich Überwinterung. Eine Möglichkeit wäre daher, das Holz als Verkleidung zu nutzen, um – noch tragbare – Blumenkästen herum. Um Bewässerungskästen herum – man kann sich das Leben schließlich schwer oder haltmittelschwer machen… ;-) Also im Bauhaus drei Bewässerungskästen der Länge 100 cm erworben und danach bei unserem Holzbauer zwei sägerauhe Fichtenbretter der Breite 25 cm, Länge 450 cm.

Nächstes Problem: Form. Ursprünglich wollte ich eine einteilige Konstruktion, um die Ecke herum. Dass mich der Mann von der Problematik überzeugen konnte, spricht eindeutig für meine Friedfertigkeit sowie Aufgeschlossenheit halb-rationalen Argumenten gegenüber und für meinen Mann *g*

Steckbrief: Ein Kasten für die lange Seite, einer für die kurze. Schräg verlaufende Wände. Ein Zwischenbrett im langen. Etwas zurück gesetzte Endstücke. Und überhaupt alle Seitenwände in Nuten eingelassen. Verbindungsart der Wahl: Nageln.

Bearbeitungsplan: Zuerst auf Länge sägen. Dann mit dem elektrischen Handhobel drüber (und an dieser Stelle möchte ich mal erwähnen dürfen, dass der Griff definitiv NICHT an die Ergonomie der Frauenhand angepasst wurde!), dann die Schräge der Seitenteile überlegen und diese fertigen, dann mit Hilfe dieser Teile die Nuten fertigen. Werkzeug der Wahl: Handkreissäge. Für die Nuten anschließend ganz klassisch der Stechbeitel. Alles zusammenpuzzeln, die Nägel hineinhämmern, fertig J

Blumenkästen bepflanzen. Aber – an diesem Punkt waren wir doch schon ?!?!? Womit bloß ?!?!?!? Schön wäre etwas, das durchaus eine gewisse Höhe erbringt – schließlich wollen wir etwas verstecken. Auch schön wäre es, wenn es eine mehrjährige Pflanze wäre. Noch schöner wäre es, wenn diese mehrjährige Pflanze den Winter draußen überleben kann (vielleicht mit ein wenig Unterstützung). Und ganz toll wäre es, wenn diese mehrjährige Pflanze den Winter draußen überleben kann und dabei ihre Höhe und Struktur behalten würde.

Hier sind wir bei Melica ciliata gelandet. Oder: Perlgras. Wird (theoretisch) 40 – 60 cm hoch und blüht sogar im Sommer. Wir haben den Restbestand beim Gärtner aufgekauft ;-) Und den Rest wird man sehen und abwarten müssen… 




1 MülleimerAufhübschPotenzialOptionen

2 MülleimerVersteckPotenzialOptionen 

Sonntag, 6. April 2014

Weiter weiter weiter

Letzte Woche haben wir angekündigt, die nächsten Schritte in Angriff nehmen zu wollen. Eine Frau, ein Wort äh stopp ein Wort, eine Tat! In der Praxis sieht das ganz realitätsnah folgendermaßen aus:

Vorbereitung:


Durchführung:


Nachbereitung:


*grins*

Unseren Hof haben wir – natürlich! – ungebunden verlegt. Was bedeutet, dass es auch eine „gebundene Verlegung“ gibt. Hier besteht die Bettung aus Zementmörtel. Für uns war das der „Arbeitsgang der letzten Reihe“. Und des Gartenweges. Sprich: Wir haben die letzte Reihe Pflastersteine am Rand des Hofes, am Sitzplatz und insbesondere am Mülleimerplatz gestern in Zement gelegt. Und eben den letzte Woche angelegten Gartenweg zum Holzunterstand. Zwar liegen insbesondere die Steine am Haus recht gut, weil wir dort nicht ausgebaggert hatten und der Boden sich seit Jahren schön setzen konnte, aber für die allerersten und die allerletzten Platten die vor dem Holzschuppen tut eine Kehle aus Zement durchaus Not…


Das stand gestern auf dem Programm – trotz der Ankündigung einer geringen Niederschlagsmenge mit hoher Wahrscheinlichkeit. Uns läuft nämlich die Zeit etwas davon. Also: Am Ende des Tages ein bisschen abgedeckt und ein bisschen gehofft. Tatsächlich war es heute früh draußen nass, aber dem Katzenfell nach zu urteilen sind wir von sintflutartigen Regenfällen, die wenn dann das Problem dargestellt hätten, verschont geblieben. Und heute Nachmittag war es schon wieder schön sonnig. Nichtsdestotrotz (oder gerade deshalb) steht der Vorgarten weiterhin auf der Prioritätenliste gaaaaaaaaaaaaanz weit oben…

Sonntag, 16. Februar 2014

Kommt ein Vogel geflogen…

Alljährlicher Ehehöhepunkt ist der Besuch auf der Jagd- und Fischereimesse in Ulm :-) So gestern geschehen. Dabei werden üblicherweise überlebenswichtige Produkte wie Ballistol gekauft, das Sortiment an Fuchspfoten erweitert oder Ententöne erzeugende Flöten angeschafft. Ich verweise jetzt absichtlich nicht auf die Rehwürste im Wurzelbrot . . . Nun, so beim Gucken (DAS ist nämlich der eigentliche Spaßfaktor dabei; also Menschen-Gucken) fiel mein Blick gestern auf einen Nisthilfen-Bausatz. Nachdem das eh auf meiner Winter-Liste steht, ich mich auch bereits vor einer ganzen Weile mit adäquater Fachliteratur eingedeckt hatte, aber ein gewisser Hang zur Entscheidungsunfreude und dem damit verbundenen fehlenden Material mich noch nicht hat weiterkommen lassen, habe ich die Gelegenheit genutzt und spontan gestern zugeschlagen (außerdem selbst vereinsgeschädigt kommt da stets das Unterstützer-Gen durch) – und dann heute durchgeschlagen:


Mal ehrlich – bei der Hausnummer, die finden alle wieder heim ;-) 

Sonntag, 27. Oktober 2013

Erst wenn der letzte Stein…



… gelegt ist kann die Rüttelplatte abgeholt werden:


Egal, wie spät es ist ;-)

Wir haben gestern den sonnigen, trockenen Herbsttag genutzt (natürlich!) und die letzten Pflastersteine verlegt:


Bedingt durch existierende Fundamente haben sich die breiten Ränder ergeben. Aber da es sich hierbei ja um den Mülleimerstellplatz handelt:


können wir die Abstände zum Zaun gut nutzen und im nächsten Frühjahr Kletterpflanzen als Sichtschutz setzen.

Der nächste Schritt ist, die letzte Reihe in Zement zu legen, um für Stabilität zu sorgen.

Leider werden wir es wohl nicht mehr schaffen, den Vorgarten dieses Jahr fertig zu bekommen / anzulegen :-(, aber zumindest haben wir uns fest vorgenommen, noch den Weg am Haus entlang zum Holzschuppen zu legen und noch den Split zu verarbeiten, um das Chaos aufräumen zu können.


So viel zur Theorie ;-) 

Sonntag, 20. Oktober 2013

Sind die Tiere zufrieden…



… freut sich der Mensch!! :-) 

Dies kann u. a. durch ein bitte danke tägliches Kaminfeuer, überdimensionierte Frischfleischtöpfe, Umarbeiten fast neuer Fleecepullis zu Kuschelplätzchen, mindestens drei neue Spielzeuge pro Woche sowie stundenlange Streicheleinheiten erreicht werden.

Oder auch durch die Schaffung adäquater Lokalitäten im Außenbereich. Dem ersten Schritt sind die weiteren gefolgt! :-) Das Wochenendergebnis sieht wie folgt aus:


Der hintere Bereich ist für die Tiere gedacht (ich ergänze hier mal ein vorsichtiges „eigentlich“…), vorne will, wie bereits geschrieben, Till gerne eine Mini-Holzterrasse aufbauen, für richtig heiße Sommertage.

Basis und erste Lage ist eine Unkrautsperre, die verhindern soll, dass die erste Terrassierung wieder komplett zu wuchert. Darauf haben wir den Teil des Hof-Kieses, der halbwegs sauber war, verteilt. Und nun noch mit Split ergänzt, nachdem wir am Zaun zwei Balken montiert haben, die dem ganzen Gebilde etwas Festigkeit verleihen sollen. Nachdem wir den Wein an der Mauer natürlich unbedingt erhalten woll(t)en, ist zur Mauer hin ein Anstieg der Fläche unvermeidbar, aber das war klar. Aber tatsächlich ist die Fläche nun mit Kies und Split ebener als erwartet geworden. Darauf haben wir schön gleichmäßig eine Lage Hackschnitzel gestreut. Ob und wie das Ganze sich entwickeln wird, bleibt etwas abzuwarten. Ich sehe uns schon in 30 Jahren mit dem Bagger anrücken, nachdem wir Jahr für Jahr Hackschnitzel ergänzt und das Niveau um einen halben Meter angehoben haben ;-)

Unsere alte Katze hat es geliebt, sich in die Hackschnitzel zu legen – und davon tonnenweise mit ins Haus geschleppt ;-) Sie lag auch gerne dort im „Schweinestall“ (wenn er mal unkrautfrei war). Leider mussten wir sie Ende des Sommers einschläfern lassen, ohne dass sie ihr Revier noch in dieser, für sie angedachten Form genießen konnte :-( Aber: Wir haben sie dort oben beerdigt und ihre Nachfolger werden, wenn sie dann bald raus dürfen, bestimmt darin graben und darin liegen :-)


Sonntag, 13. Oktober 2013

Ein paar „HOW TO“…

Erstens: HOW TO REPAIR A WALL

Es gibt da ja seit dem Einzug, genauer seit der Montage des Raumteilers im OG, einen äääh kleinen unerquicklichen Zustand:


Korrektur: Es gab! :-)


Sprich: Rahmen reloaded – auch im OG zieren jetzt Bilder die Wände. Das als Tipp für Pink Floyd und andere Betroffene :-)


Neee, ächt jetzt, wir werden doch nicht etwa irgendwann tatsächlich mal eingerichtet sein???? ;-)


Zweitens: HOW TO FIND IMPORTANT THINGS

Mein Mann sucht seine Brille. Das ist jetzt, wenn man/frau Brillenträger/in ist, derweil nichts wirklich Ungewöhnliches. Wenn der Zustand allerdings bereits drei (!) Tage anhält, dann irgendwie schon. Jetzt ist (s)eine Brille zwar teuer, aber nicht unersetzlich. Im Gegensatz zu meinem Ehering.

Die Last des Alter(n)s hat es im letzten Winter leider mit sich gebracht, dass leidendes ich ständig üble wehe Hände hatte. Über den Sommer hatte ich das Problem verdrängt (das ist wiederum einer der Vorzüge des Alter(n)s), aber der erste Bodenfrost hat mich diese Woche schnell wieder daran erinnert :-( Also nachts fett mit fetter Creme behandeln – und den Ehering dazu ablegen. Komisches Gefühl, ehrlich :-( Nun soll dieser natürlich auf keinen Fall verschüttgehen. Also habe ich in einem Anfall von Kreativität und inspiriert von der Jahreszeit ein Projekt hierzu aufgesetzt.

a) „Blatt im Wind“


Mit der Umsetzung angefangen, Säge quasi schon angesetzt


dann gezögert für

b) „Baum im Haus“


Untertitel: Kunst mit Katzenstreu.

Probleme:
1. Mein Mann will sein Whiskey-Glas trotzdem wieder zurück.
2. Haben Sie jemals versucht, einen perfekten Ast im Wald für einen bestimmten Zweck zu finden?? Das wird zur MANIE!! Ganz ganz schrecklich!! Ich habe z. B. eine Zeitlang die Idee verfolgt, mal für den Bumerangbau Naturmaterialien, wie die Ureinwohner quasi, zu verwenden, und nach passenden Ast(gabeln) gesucht. Deshalb habe ich übrigens auch eine Ziehklinge J Jedoch: Man eilt permanent von dem guten zu dem nächsten, scheinbar (?) besseren Holz – ich habe alles zerhackt und in den Holzschuppen gepackt…
3. Ich hasse Deko-Kram. 

c) „Ich bin Ingenieurin“

Die endgültige Lösung sieht jetzt daher folgendermaßen aus:



Drittens: HOW TO BECOME AN ENGINEER

Nicht dass hier irgendjemand irgendwen irgendwie beeinflussen möchte. Aber es gibt halt einfach Dinge, die sind spannend und die macht man gerne und die will man lernen. Daher mal kurz in der Werkstatt bisschen Kram zusammengesucht, für den größten im Haushalt herumirrenden Bit zwei passende Schrauben gekauft und Gewinde geschnitzt:


Und die ganze restliche Zeit im Urwald (Spitzname: Garten) verbracht, nachdem ein Blick in den Kalender ergeben hat, ups, am Dienstag werden ja die Gartenabfälle abgeholt… Zusammenfassung: Frust :-( Keine Ahnung, wie wir jemals dem Wucher Herr werden können… :-(