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Sonntag, 5. Januar 2014

Tempus

Ich finde, das ist ein schöner Titel für den ersten Blogbeitrag in diesem noch ziemlich neuen Jahr :-)

„Die absolute, wahre und mathematische Zeit verfließt an sich und vermöge ihrer Natur gleichförmig und ohne Beziehung auf irgendeinen äußeren Gegenstand.“

Hier muss ich Mr. Newton leider widersprechen (was ich tatsächlich gerade darf kann, da der Hausphysiker heute Abend ein Außerhausphysiker ist). Wer sich jemals mit dem Thema AUFRÄUMEN in Theorie und (!) Praxis beschäftigt hat, weiß, dass Zeit eine ziemlich relative Größe ist *seufz*

Es ist erstaunlich, wie lange sich Umzugskartons – einmal in eine Ecke gestellt – halten. Erst stören sie einen (klar!), dann bilden sie einen blinden Fleck auf den Augen, dann fängt man an sie ins Leben mit einzubeziehen (tolle Ablagemöglichkeiten *hüstel*) und irgendwann hat man tatsächlich so etwas wie Angst, sie anzufassen, weil man überhaupt nicht mehr weiß was einen auf der anderen Seite des Kartons erwartet und der Fußboden darunter eine andere Helligkeit als die Umgebung hat. Es gibt, ich gestehe, hier so ein paar Altlasten in ein paar Räumen. Aber nun sind es ein paar weniger :-)

Das Kinderzimmer ist auf- und umgeräumt, nun mit „Große-Kinder-Bett“ ;-)


(Links in der Abbildung auch übrigens nochmals die fertige Wickelkommode.)

Das Aufräumen des Kinderzimmers hat u. a. ein Auf- und Umräumen des Flurs im OG nach sich gezogen:



Schön, oder? :-) 

Aber bei aller Lust (oder so ähnlich) auf’s Räumen gab es doch parallel ein schönes Projekt: Ein neues Futtervogelhaus (Vogelfutterhaus?). Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich glücklich über Weihnachtsgeschenke berichtet, nach einem strengen Winter und einem Gewöhnungsversuch über den Sommer muss ich leider festhalten: Neeee, die Vögel hier sind vieles (laut, frech, nicht stubenrein), aber auf keinen Fall designbewusst. Ob es die Form, die Farbe oder das Material ist, was zu einer negativen Besetzung führt – ich weiß es nicht. Sie haben es mir nicht erzählt. Um nun diverse Faktoren auszugrenzen, habe ich auf die gehört, denen die Vögel etwas erzählen, und den Bauplan beim NABU heruntergeladen und zusammen mit einem Freund, dem ich hiermit (im Namen der Vögel selbstverständlich) nochmals danken möchte, gebaut.





Als Material habe ich Fichte gewählt und tatsächlich Plexiglas für die Wände (gibt’s im Bauhaus nur beim Zuschnitt und ist teurer als die billig erhältliche PS-Plattenware, aber das würde ich eigentlich niemandem für den Außenbereich empfehlen; ich bin übrigens Kunststoffingenieurin ;-) ). Eigentlich wollte ich aufgrund der eindrücklichen Erfahrungen mit dem anderen Vogelhaus gar nicht oberflächenbehandeln, habe dann aber doch das Dach dick geölt. Gut, es ist eins der teuersten Vogelhäuser aller Zeiten (nicht nur wegen des PMMA, Leimholz und 2 Paar Saitenwürsten), und wenn man zum zweiten Mal ins Bauhaus fährt weil man die erste Leiste von 13 mm auf äh 7 mm (bei Zielgröße ZEHN) heruntergehobelt hat (und ich dachte noch, huch, so viele Späne…) und damit erneut an den käuflich erwerbbaren Futtersilos für 9,99 EURO vorbei läuft, kommt man schon ins Grübeln. So ungefähr 2 µs lang. Womit der Kreis sich gerade geschlossen hat: ZEIT. 

Denn letztendlich ist Zeit definiert durch die Bastelprojekte, die gemacht werden können :-)

Sonntag, 30. September 2012

6 Monate


in unserer Villa Z.! Ein ganzes halbes Jahr im eigenen Zuhause. 182 Nächte sind seit der ersten vergangen.

Um es kurz zu halten: Wir haben uns alle gut eingelebt und fühlen uns sauwohl.

Trotz der kleineren und größeren Baustellen, trotz einer Liste mit offenen Projekten, die noch deutlich länger ist, als wir uns für diesen Zeitpunkt vorgenommen hatten.

 
Wir sind glücklich!

Sonntag, 29. Juli 2012

Die Lücken sind geschlossen

Der Fensterbauer hat die Woche angerufen, sie würden gerne am nächsten Tag die Leisten anbringen. Aber gerne!

Zur Erinnerung (wir haben ja ausführlich berichtet) – so sah es vorher aus: 


Und jetzt so:




Damit sind die riesigen Fugen zumindest auf der Fassadenseite kaschiert. Die Rechnung – und das ist jetzt auch die letzte richtig große! – ist auch schon da *g* - allerdings mit 3 berechneten Mückengittern mehr als geliefert und … ach ja, ein Klassiker, die Sache mit Abschlagszahlung – Skonto – Restbetrag, die haben wir so gut wie überall erlebt (unschön aber wahr). Man muss (? sollte; ich bin ja der Typ, der ans Gute im Menschen glaubt; aber mein Mann hat Recht – und das mehrfach damit bewiesen) echt jede Rechnung und jede aufgeführte Position prüfen.
Innen . . . mal schauen, ob wir da auch noch Leisten anbringen oder nicht. Nochmal die Für’s und Wider’s diskutieren.

Und dann gibt’s noch DAS hier zu zeigen:


Wenn Sie jetzt denken: „Ich sehe nichts!“ dann denken Sie vollkommen korrekt. Keine Umzugskiste mehr in der Diele incl. allem was so im Lauf der Zeit darauf festgewachsen ist. Wir haben tatsächlich ein bisschen weiter aufgeräumt – wenn auch hauptsächlich Keller / Werkstätten. Gutes Gefühl.

Montag, 2. April 2012

Wenn der erste LKW voll ist .....


dann kommt der zweite ;-)

8 Mann, zwei LKWs, viele viele Kisten ....
Die Spedition war um vier fertig, wir etwas später ;-)

Leider haben wir vergessen, rechtzeitig den Telefonanschluss (und damit natürlich auch DSL) umzustellen, wir leben also derzeit internetfrei ....

Inzwischen sind die meisten Kisten ausgepackt, gestern abend gab's sogar wieder "richtiges" Essen und eine Flasche Schampus.



Damit hört auch dieser Blog auf, wir sind - um die Eingangsfrage aufzugreifen - plangemäß Ende März (zugegeben, am allerletzten Tag ;-) eingezogen, das meiste ist auch fertig.

Was uns sehr fehlen wird, ist dieser Blog. Die abendliche Routinefrage "Schreibst Du heute den Beitrag oder soll ich ?" fällt weg. Die zunächst spannende, dann manchmal lästige, schließlich Teil des Lebens gewordene (Selbst-) Verpflichtung, jeden Tag einen Beitrag zu schreiben (und zwar meistens tatsächlich erst am Abend der Veröffentlichung) endet. Zwischendurch gab es in der Tat eine Phase, wo wir beinahe aufgehört hätten. Wenn nicht .....

Sie/Ihr, also unsere Leser wären.

VIELEN DANK für Ihr Interesse und Ihre Treue !

Mal schauen, vielleicht gibt's ja einen Teil zwei ;-)

Was wir uns in jedem Fall vorgenommen haben, sind noch ein paar "Themenbeiträge", also sowas wie "Das coolste Werkzeug aller Zeiten" oder "Die peinlichsten Fehler". Also schaut mal wieder rein, die nächsten zwei, drei Wochen werden wir allerdings mit Räumen verbringen und haben (siehe oben) auch kein Internet.

Till & Steffi

Freitag, 30. März 2012

Morgen geht's los ....


aber das kann uns nicht ernsthaft schrecken, inzwischen haben wir sogar Licht im Gäste-WC ;-)

Die Wohnung ist ein Chaos aus Umzugskisten, den Hund haben wir vorsichtshalber ausquartiert, bei der Katze ist das nicht ganz so einfach ....

Morgen abend sitzen wir dann im eigenen Haus vor dem Kamin und ..... schlafen erstmal richtig aus ;-)

Till

Donnerstag, 29. März 2012

Hausnr. ääääh Trick 17 oder: Die Sache mit dem X

Wie vermeidet man, dass die letzte Kiste erst im Jahr 2017 ausgepackt wird???

Ganz einfach: Man packt total strategisch und konzeptioniert und findet sich dabei unglaublich clever.

Um schon am nächsten Morgen nicht mehr zu wissen, wo *piep-piep-piep* so Dinge wie Reisepass u. ä. gelandet sind. Darunter fällt der Impfpass vom Kind. Und nachdem wir am 25. April einen Impftermin haben, beschleunigt das den Auspackprozess enorm. DAS ist clever ;-)) Um die Sache doch ein bisschen einzuschränken, habe ich heute Morgen große X auf die Kisten in der näheren Umgebung gemalt…
Zur Mittagszeit waren Till und ich beide ziemlich gut gelaunt – am Vormittag lief es recht gut. So haben wir komplett alles empfindliche Equipment wie PC, Carbonmodellsegelboot *g*, Stereoanlage, Subwoofer, diverse Lautsprecher und den heiligsten aller Grale, DEN Plattenspieler schlechthin, umgezogen:


Nach dem Mittagsimbiss (viel Fett, wenig sekundäre Pflanzenstoffe, Obst & Gemüse nur in Form von Pommes) ist Till ins Haus gefahren (um die Stereoanlage ins o. s. Arrangement zu bringen und die Lampe in der Diele aufzuhängen und Briefkasten sowie Klingel haben wir jetzt auch – Wahnsinn!), während ich ein Stockwerk weiter nach oben gezogen bin. Tills gute Laune („Wir sind ja schon fast fertig!“) hat angehalten, ich habe mir den Weg in die Rumpelkammer erst mal durch zweistündiges Zerkleinern gefühlter 3.000 Kartons freigeschnitten und bin seitdem von einer Panikattacke in die nächste gestolpert („Das schaffen wir niemals!“). Um dem ein bisschen entgegenzuwirken, haben wir dann noch zusammen das Kinderbett (passend zum Schrank, wie man sieht ;-)) montiert (Prio 1: Das Kind muss schlafen können):


Okay, zugegebenermaßen sind jetzt bereits ALLE Bücher verpackt, hat ziemlich genau 50 Bücherkisten ergeben… Und gerade eben haben wir noch das Arbeitszimmer verpackt. Aber trotzdem… Soooooooooooooooo viel Sch…kram!!! Noch so viel zu tun! Oben, im Keller, im Vorraum! Und dazu nur noch T-1!!! Und bei den Großeltern ist der volle Krankenstand ausgebrochen! Und nur noch 3 Umzugskisten!! Und wir brauchen noch so viele andere Sachen! Und überhaupt…ICH BIN GANZ RUHIG!!!

Dienstag, 27. März 2012

Von Panik, Packen und punktgenauen Landungen

T-4

Keine Panik????? Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einfacher, per Anhalter durch die Galaxis zu kommen, als diese Wohnung umzuziehen…
Daher war ein Vorsatz im Vorfeld, auszusortieren aber was kann ich dafür wenn mein Mann die String-Tangas wieder zurück in die Schublade legt???? und generell möglichst wenig an äääh Verschleißmaterial (weiß nicht, wie man auf das auf normaldeutsch nennt) umzuziehen. Deshalb sind heute schon verschwendungssüchtig zwei Flaschen Lotion, die ich eh seit drei Jahren nicht benutzt habe, sowie altes Zeck-Weck-Spray aus dem Bad im Müll gelandet. Die offenen Zucker- und Mehlpackungen sind auch so ein Beispiel. Was aber gottbewahre nicht heißt, dass wir hier einfach alle Lebensmittel raushauen! Manches ist verbraucht, so ziehen wir aus dem Keller:

·        exakt keine Flasche Wein

·        exakt eine Flasche Champagner (für Samstag Abend)

·        exakt kein Bier

·        exakt kein Katzenfeuchtfutter

·        ABER 15 kg tiefgefrorenen Pansen und 36 Flaschen Brottrunk sowie eine ¾ Kiste alkoholfreies Radler
um. *hüstel*

Merke: Männer haben’s halt drauf!! ;-)
Ansonsten lässt sich als Fazit des heutigen Tages ein stetiges Anwachsen der Kistenberge verzeichnen


und wir ziehen dank des traumhaften, warmen, sonnigen, windigen Frühlingswetters sogar mit gewaschenen Tierdecken/-körben um! *g*

Samstag, 24. März 2012

Ein Hauch von Um- und Einzug (bei T-7)

Es geht schon los – wo ist das USB-Kabel für die Kamera??? *grübel* Hoffentlich Vielleicht Vermutlich in der Technikschublade im Sideboard. Also keine Fotos L Vom frisch montierten Kinderzimmerschrank (danke an die „Sponsoren“!). Der wirklich nett aussieht. Und jede Menge Stauraum bietet! Nachdem ich im Moment exakt eine Schublade in meinem Schubladenschränkchen für Kinderkleider reserviert habe (und es tatsächlich geschafft habe, die Anzahl der Kleidungsstücke so gering zu halten, dass alles in die eine Schublade passt), ähm, bin ich fast schon etwas überfordert ;-) Und das Sideboard haben wir heute ebenfalls demontiert und im neuen Haus gleich wieder aufgestellt. Mit den besagten Schubladen. Ansonsten wartet der Inhalt in Kisten auf das Auspacken, Spülen, Einräumen. Auch noch umgezogen ist ein Großteil von Tills Werkstatt (300 kg Rohmaterial *g*, Ständerbohrmaschine, Drehmaschine, Werkzeugschränke etc.) in den Heizungskeller.

Aber leider dauern die meisten Aktionen und Arbeiten doch immer länger als geplant – so ist nur der Schrank, aber noch nicht das Kinderbett montiert. In einer eher als hektisch zu bezeichnenden Aktion hat Till noch schnell parallel eine Abschlussleiste im Esszimmer lackiert, solange wir schon mit dem Zusammenbau beschäftigt waren. Immerhin hängen auch mittlerweile weitere Lampen: die Schlafzimmerwandleuchte, die Wandleuchten im Esszimmer sowie die Deckenleuchte im Wohnzimmer (allerdings beide noch nicht getestet weil der Einbau der Funkschalter noch in der To Do – Liste schlummert). Fotos – ääääääääääh, ja, hier schließt sich der Kreis, siehe oben.
Nächste Woche um diese Zeit wohnen wir dann also im Haus – unserem Haus. Dann steht hoffentlich unser Bett und die zwei, drei anderen elementaren Dinge und wir sind müde, aber glücklich. Aber irgendwie kann ich mir noch gar nicht vorstellen, wie es denn sein wird, dort zu leben. Ich bin mal auf unsere erste Nacht gespannt – wahrscheinlich landen wir eh alle in einem Bett ;-)

Nochmals ein großes, herzliches Dankeschön an unsere Helfer (einschließlich Tagesmutter, die so lieb und großzügig auch am heutigen Samstag unser Kind genommen hat)!!!!

Montag, 19. März 2012

Ausgezählt

T-12

Gerade Spedition beauftragt; Umzug ist auf den 31. März terminiert.