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Sonntag, 26. April 2015

Die Sache mit dem Kreuz

Also dem symmetrischen. Nicht dass hier irgendwelche falsche Bilder in den Köpfen freigesetzt werden ;-) So ein symmetrisches Kreuz wie auf Rot-Kreuz-Krankenwagen, Verbandskästen und … Medikamentenschränkchen. Oder: Wohin mit dem Dope? Kochsalz für die Nasenspülung, Kochsalzlösung für den PariBoy zum Inhalieren, Kochsalzlösung + Kamille als Nasenspray, Bepanthen-Nasensalbe, Aspirin + C, ACC, Hustensaft für Kinder und ein bisschen was vom üblichen Magen-Darm-Kram für den überempfindlichen sensiblen Magen-Darm-Trakt des Gemahls. Lagert neben Nutella, Schotten-Müsli und Honig. Also eigentlich nicht schlecht. Aber man hat ja immer das Gefühl, „man“ müsste „das“ irgendwie sicher und so weiter verstauen.

Es gab mal den Plan, nachdem Till eine schöne Ladung einheimischer Hölzer erstanden hatte, daraus ein derartiges Werkstück zu basteln. Aber dann kam ein erfolgreicher Abschuss dazwischen und wir hatten ein nettes Schränkchen, das „nur“ etwas aufgearbeitet werden musste… Mit kleinen Schäden:


und insgesamt nicht mehr so frisch,aber solide. Ich habe dann den Rahmen vorsichtig abgeschliffen und anschließend mit Schellack behandelt und die Seitenflächen vorsichtig mit Stahlwolle gestreichelt, ansonsten wieder zum Renuwell gegriffen und damit gereinigt und dann noch gewachst und poliert:  


Taugt :-)

Sonntag, 13. Januar 2013

Ein Riss in der Fliese


Jaja, das sind wahrlich keine jugendfreien Gedanken, die einem morgens um halb sechs durch den Kopf geistern, wenn man beim Griff zur Armatur einen Riss in der Fliese entdeckt.


Dieses Erlebnis ist jetzt zwar schon ein paar Wochen her, wir hatten das auch gleich an unseren Bad-Partner weitergegeben, aber die tatsächliche Abwicklung bzw. der Austausch der Fliese ist erst diese Woche geschehen.

Die spannende Frage war natürlich die nach der „Schuld“. Uns im Prinzip egal weil sowieso innerhalb des Gewährleistungszeitraumes, aber zumindest für die zwei beteiligten Gewerke nicht unerheblich.

Als Letzte dran an dieser Stelle waren die Sanitärinstallateure mit der Montage. Aber es hätte ja auch der Fall vorliegen können, dass die (immerhin mit 30 x 60 cm recht große) Fliese nicht vollflächig aufgeklebt wurde. Prekär die Tatsache, dass sich dieser ganze Vorbau auf Rigipsplatten befindet…

Um es kurz zu machen: Der Austausch hat gegen unsere Befürchtungen hervorragend funktioniert. Der Fliesenleger hat die Fliese in der Fuge sauber mechanisch aufgetrennt und dann in liebevoller Kleinstarbeit vorsichtig von der Rigipsplatte gemeißelt, ohne diese zu beschädigen (und ohne große Sauerei, Respekt und Dank). Und es war auch klar zu sehen, dass die Verklebung korrekt war.

Bei dieser Fliesenart handelt es sich ja um eine Steinzeugfliese. Steinzeug ist nach Aussage sowie Erfahrung des Fliesenlegers extrem empfindlich was Bohrung und Rissbildung angeht. Deshalb hat er jetzt die Austauschfliese vor der Wandmontage mit der nassgekühlten Diamantbohrkrone entsprechend mechanisch bearbeitet, um kleinste Risse und Spannungen vermeiden zu können. Wieder perfekt eingepasst, am nächsten Morgen war Duschen (und Putzen *hüstel*) wieder möglich.
Hoffen wir, dass es das erste und letzte Mal war, dass wir uns mit dem Austausch einer Fliese beschäftigen mussten (wobei wir ausreichend Ersatzfliesen im Keller liegen haben – in der Hoffnung, sie niemals benötigen zu werden *aufholzklopf*).