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Sonntag, 23. November 2014

F wie fleißig

Tatsächlich sind wir gerade fleißig. Wir frickeln (gutes Thema) und überlegen (sinnvolles Thema) und prototypen (heikles Thema) und werden wollen vollenden (halbmittelrealistisches Thema). Zum Beispiel wie folgt:


Ja-a J Wer’s errät, kriegt’s J

Heißt: Wir tun was, tatsächlich. Aber wir können aktuell nicht verraten, was J
Dieses Jahr ist wieder etwas mehr basteln angesagt. Und selbst wollen wir auch dem üblichen Konsumterror entsagen und haben beschlossen, uns gemeinsam ein Geschenk zu machen. Vom Schmied.

Unerwähnt hat es der Mann in der letzten Woche gelassen. Lag vermutlich daran, dass er nicht so viel schreiben konnte wollte. Wegen des schmerzenden Fingers. Welchen er sich eingeklemmt hatte. Zwischen den neuen Leisten und dem alten Türgriff. Weil, man kann es auf dem Foto erkennen, der Abstand ist da enger als vorher. Verdammt eng. Was letztendlich zu der Entscheidung geführt hat, nun, wir brauchen einen neuen Türgriff. Und da er gut aussehen und zu dem Muster in der Tür passen soll, wollen wir ihn vom Schmied, der auch unser Balkongeländer so wunderbar gestaltet hat, fertigen lassen. Und wenn wir schon dabei sind… In einer der letzten „Selbermachen“ waren diverse Ideen für diverse Garderoben zum Selbermachen beschrieben. Das war Inspiration. Und gleichzeitig Erkenntnis. Aufgrund der Platzverhältnisse haben wir beschlossen, hier etwas Passendes schweißen zu lassen. Basierend auf dieser Idee, die wir mittlerweile halbwegs detailliert ausgearbeitet haben: 




Sonntag, 19. Mai 2013

414


Tage nach dem Einzug und alle (!) Türen sind nun mit einer Türklinke ausgestattet. Also die 7 Zimmertüren im EG, die 5 Türen im OG wie auch die EG-Eingangstür:



und sogar die Kellertür:


Die Beschläge der Schiebetüren sind auch überarbeitet.

Was ein riesengroßer "ERLEDIGT!!!"-Haken dran und – SCHÖNE PFINGSTEN!! :-)

Sonntag, 28. April 2013

Bauplan für mehr Freiheit


Vielleicht kennen Sie das. Irgendwann denkt man „So!“, reibt sich die Hände und legt los.

Irgendwie erging es mir gestern so. Denn eigentlich liegen sie schon lange da. Und warten auf den Einbau. Wir reden hier über die Türklinken. Die Perspektive, mal bei Bedarf Türen schließen zu können (z. B. wenn der Hund 5 kg Schnee am Bauch hängen hat und den in der Küche abtauen sollte oder wenn es verdächtig still ist, was üblicherweise darauf hindeutet, dass das Kind sich im Arbeitszimmer mit Papas Speicheroszi vergnügt), ist eine so ungewohnte wie unglaublich weitreichende.

Nun sieht ein Standardbausatz folgendermaßen aus:


„Durchstecken – anschrauben – fertig“. Kann bei uns in der Art tatsächlich in EINER Tür verwendet werden, der Küchentür. Weil die nämlich kein Kastenschloss hat. Im Gegensatz zu den anderen 11 Zimmertüren im Haus (Gangtür und Kellertür erfordern nochmals andere Sonderlösungen). Für die sind Umbauarbeiten notwendig. Und die einzelnen Schritte habe ich mir gestern von Till erklären lassen:

Man wähle sich eine Tür aus und merke sich wie herum diese geöffnet wird und an welcher Seite sich das Kastenschloss befindet oder mädchenmäßig sucht man den weißen Lackmalstift und markiert sich das einfach.

Man entfernt den Wellen-Sicherungsring für die Demontage der Rosette an beiden Türdrückern. Das ist eigentlich der schwierigste / aufwendigste Punkt bei der ganzen Geschichte. Sehr mühsam, trotz geeignetem Werkzeug:


Um tatsächlich die Mitte finden und körnen zu können, einmal waagrecht die Feile drüberziehen:


Anschließend bis zum Hohlraum eine 4 mm Bohrung setzen und ansenken:


Damit man ein 5 mm Gewinde für die Madenschraube schneiden kann:


Anschließend wird an dem Türdrücker, der an dem Kastenschloss montiert werden soll, die Welle der Rosette abgesägt:


Auf den Partnergriff kann dagegen die Rosette jetzt wieder mit Hilfe des Sicherungsringes montiert werden.

So, raus aus dem Keller und zur bei Schritt 1 ausgewählten Tür, mit den nach diesen Schritten vorbereiteten Türdrückern, einem ausgetauschten (jetzt Spalt-) Stift und der „Montagekiste“:


Die Madenschraube in den kastenschlossseitigen Türdrücker drehen (natürlich wenn der Stift drin sitzt) und durch das Loch stecken. Jetzt folgt der zweite etwas kritische Moment: Die Beschläge von Farbe freikratzen (okay, okay, fällt in die Kategorie „lernen durch Schmerzen“, hätte man auch vor dem Lackieren behandeln können):


Wenn sich die Beschläge gut bewegen lassen, kann der zweite Türdrücker aufgesetzt und die Rosette arrangiert werden. Bohrungslöcher anzeichnen und Bohrmaschine anschalten:


Rosette festschrauben, Madenschrauben anziehen, freuen:


Nach diesem Wochenende fehlen nur noch vier Türen, also nicht mehr viele :-)  Und obwohl es nur eine Kleinigkeit ist, ist die Wirkung optisch doch enorm. Und der Nutzen gigantisch :-) 

Was der werte Gatte in dieser Zeit so getan hat, wird er – falls er bis dahin fertig wird – am nächsten Sonntag berichten.

Wobei ich noch einen kleinen Nachtrag präsentieren möchte. Weil es im weitesten Sinne zum Thema Tür gehört und es bereits einen eigenen Artikel darüber gab. Gibt’s nämlich für 7 ₤ käuflich zu erwerben. Wird üblicherweise für Ecken verwendet, wenn ohne Gerung gearbeitet wird. Haben wir jetzt auch:


Aber natürlich ist der selbstkonstruierte viel, viel besser *hüstel* 

Montag, 26. März 2012

Wenn das letzte Loch geschlossen, die letzte Tür lackiert, die letzte Lampe angeschlossen ist ....


wird es Zeit für den Umzug !

Ganz soweit sind wir leider noch nicht, insbesondere beim Licht fehlt noch so einiges ..... die Wohnzimmerlampe wartet noch auf Ihren Funkschalter (übrigens ein sehr interessantes Thema, das einen eigenen, langen Beitrag verdienen würde), das Treppenhaus ist im wesentlichen noch unbeleuchtet (die Lampen muss ich erst noch bauen), Klo, Küche und Flur sind auch noch dunkel (hier müssen nur noch die Lampen aufgehängt werden). Aber ansonsten:

Die letzte Zimmertür ist lackiert, die Abdeckungen der Rollladenkästen sind montiert und wir werden nicht im Dunklen sitzen ;-)

Die letzte offene Frage sind die Türklinken. Genauer gesagt deren Befestigung. Wir haben uns für die schicken Roheisen-Teile von Manufactum entscheiden. Die werden durch die Schrauben in den Rosetten gehalten. An sich eine gute Lösung. Wenn man keine Kastenschlösser hat .... Die sind auf das Türblatt aufgeschraubt und aus Metall (Blech). Also denkbar ungeeignet um etwas draufzuschrauben :-(

Die nächsten beiden Tage hab ich ja Zeit, mir eine sinnvolle Lösung (also eine, die ohne großen Aufwand realisierbar ist ... bei 28 Türklinken eine Notwendigkeit) zu überlegen ....

Till