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Sonntag, 21. Juni 2015

Hauptsache rosa

Der Mann ist auf einer Konferenz in Athen. Sprich: Hier wird nicht gerockt. Allerdings wollte das Kind auch spachteln, so wie Papa am Hocker. Aber natürlich – rosa… *seufz*
Im Keller lässt sich ja glücklicherweise so einiges finden (lila Abtönfarbe?!?!?!?!?), heißt:



Und schließlich braucht der Hund ja eh


ein Namensschild für seine Hütte J


Senf. Genauer: Gelbsenf – Sinapsis alba. Unkrautunterdrücker, Tiefwurzler, Bodenverbesserer. Gründüngung Klappe die zweite.

Allgemein (Quelle: Dehner Samentütchen): „Gründüngungen erfüllen vielfältige nützliche Funktionen. Die Pflanzen schützen mir ihrer Blattmasse den Boden vor Verschlämmung durch Regen, die intensive Durchwurzelung lockert den Boden auf. Blatt- und Wurzelmasse können eingearbeitet werden und bilden Humus, der das Bodenleben fördert und die Bodenstruktur positiv beeinflusst. Gründüngungen sind also ideal, um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern. Leguminosen (z. B. Klee und Lupinen) reichern Stickstoff im Boden an, der Folgekulturen ernährt. Blühende Gründungspflanzen sind außerdem hervorragende Bienenweiden.“

Eigenschaften: „Gelbsenf ist eine der schnellwüchsigsten Gründüngungen. Es bildet sich rasch eine dichte, bodendeckende Blattmasse, die den Boden beschattet und heranwachsendes Unkraut unterdrückt. Die tiefreichenden Wurzeln lockern den Boden. Die im Gelbsenf enthaltenen Öle regulieren das Pilz- und Bakterienleben im Boden und liefern so einen wesentlichen Beitrag zur Bodengesundheit. Als Folgekulturen keine Rettich- und Kohlarten.“

Auf keinen Fall! Wir reden hier ja von unserem „Hochbeet“. Es gibt zwar eine Einigung mit dem Nachbarn und dessen Landschaftsgärtner wird das Beet selbstverständlich auch neu anlegen, aber nachdem der Carport nach aktuellem Stand erst im nächsten Frühjahr verputzt werden soll, macht es wenig Sinn, das Beet vorher anzulegen. 

Tatsächlich habe ich mich auch erfolglos bemüht, das Verhältnis Samenmenge zu Beetgröße einzuhalten ;-)

Ich wollte ja mal unser Schattenbeet beleben. Nachdem die Bienenweide seinerzeit im besten Fall als halbmittelprächtig beurteilt werden kann – dieses Mal sieht es besser aus :-)

Tag 0:



Heute:




Kein Unkraut, viele Insekten und hoffentlich auch die Bodenverbesserung :-)

Sonntag, 14. Juni 2015

Stelzen

Kann auch bedeuten, sich mit steifen, großen Schritten irgendwohin zu bewegen. Oder eben auf Stelzen laufen. Spielgerät meiner Jugend. Und aus der Jugend meiner Eltern. Und eigentlich gab es die schon im Mittelalter. Und immer noch aktuell! Im Kindergarten gibt es Stelzen. Was die Tochter schwer enttäuscht hat, denn sie kann nicht auf Stelzen laufen. Ach?!? Üben?!? Die Mama wieder mit ihren vollkommen abstrusen Konzepten… Trotzdem hat die Mama, nachdem Till gestern Vorlesung halten durfte, beschlossen ein Paar Stelzen zu bauen. Weil – ist ja nicht schwer.

Wenn man dann nachdenkt (was man eigentlich besser vorher tun sollte) wird einem doch klar, dass es zwei, drei Punkte gibt, die Beachtung verdienen. Ich wollte das Fußteil sehr tief anbringen und möglichst klein halten – aber die Befestigung muss natürlich ziemlich mittig und gerade sein, kein Verzug etc. Beim Recherchieren ist mir eine Variante aufgefallen, die ich nicht kannte, aber durchaus Sinn macht: Stelzen ohne Handgriff, wobei die Stelzen von vorne umfasst werden. Hat den Vorteil (dachte ich mir, aber das war VOR dem Verleimen), dass man nach der Lernphase vielleicht den Fußtritt einfach 10 cm höher nochmals anbringen und die Stelzen damit wiederverwenden kann.

Überhaupt war mein Ansatz ja, das geht alles ganz einfach und kann sogar ich. ABER dann ging es damit los, dass ich mich für o. g. Variante entschieden habe, was eine Gesamtlänge von rund 140 cm ergibt. Vierkant- und Rundhölzer gibt es im Bauhaus in den Varianten 100 und 240 cm. Und bei letzteren hat meine schwäbische Seele entsetzt zurück gezuckt. Wunderbarerweise hatten wir noch ein 6 cm dickes, 200 cm und 50 breites langes Fichtenbrett. Was wir mit unserer Kreissäge nicht mehr auftrennen können… Der Leser merkt, die Aktion wurde größer und größer und größer. Der Brennholzhaufen im Laufe des Nachmittags auch ;-)

Nun, sie sind tatsächlich fertig geworden. Und die ersten Runden sind auch schon gegangen:



Erstens: eindeutig zu lang! Kürzen bzw. vermutlich doch ein Handgriff darauf.

Zweitens: gelernt ist gelernt! J

Sonntag, 12. April 2015

Die nächste Lösung

wird dann die endgültige sein.

In der Planungs- sowie Renovierungsphase hatten wir uns ja bemüht, an möglichst viel zu denken und insbesondere gleich ein paar vollkommen unnütze Details (à lessons learnt) für unsere Menagerie zu berücksichtigen, wie die tiefsitzende übergroße Katzenklappe in der Terrassentür, von der ein zweites baugleiches Exemplar auf der Bühne eingelagert wurde. Und so weiter.

So war ständige Weg nach draußen bereitet. Aber was nutzt es, wenn man dann verzweifelt HINTER statt VOR Tür fest sitzt?!?!?

Denn – ein Lichtschacht ist ein Monster. Er kann brüllen, beißen, kratzen, gemein sein. Zumindest ist das meine Übersetzung. Also: Schnell zum Bauhaus gefahren und nach einer fertigen Lösung geschaut, und diese in Form einer Klick-Holzfliese nach Hause gebracht, montiert und fertig.

Nach drei Wintern so:


Hässlich – egal, kaputt – nicht egal. Angesichts eines unsportlichen Katers (tut mir leid Egon, aber es ist nun mal so!) und eines steinalten, ganz tauben, halb blinden Hundes hatte ich allmählich Sorge, dass hier ein Tier hängen bleiben und sich verletzen könnte.

Also in der „Restekiste“ gewühlt und eine übrige Terrassendiele gefunden (die, um ehrlich zu sein, den ganzen Winter draußen stand *hüstel*). Schrauben waren von der Aktion auch noch übrig. Dachlatten haben wir eh immer im Haus.

So bin ich den Genuss gekommen, erstmalig Tills sauteure Gestellsäge mit japanischem Sägeblatt ausprobieren zu dürfen:


Bildtitel: Die linke Hand schwebt – aus dem Handbuch „Yoga für Fortgeschrittene“

Man kann (muss aber nicht!) zuvor im Übrigen lange diskutieren, was die beste Anordnung der Bretter ist…


Bildtitel: Hä?


Bildtitel: Endlich eine Sonnenliege!


Bildtitel: Hast du schon gehört, dass der dicke gestreifte Kater aus Hausnummer 21 Flöhe hat?

Um auf den Titel zurückzukommen: Die nächste Lösung wird dann eine endgültige sein. Sprich: Dem Monster die Zähne ziehen. Das Gitter durch eine Holzbodenlösung ersetzen. In … 6 oder 8 oder 10 Jahren. Oder so ;-) 

Sonntag, 18. Januar 2015

Teil zwei


des Weihnachtsgeschenks ist unten im Bild zu sehen. Teil eins war ja die eigentliche Garderobe. Aber natürlich braucht man zusätzlich noch einen Platz für "den Kram". Oft hat man dafür ja eine "Hutablage" über der Schiene für die Kleiderbügel, so wie ich den weiblichen Teil unseres Haushalts kenne, reicht das aber nirgendwo hin.

Die ursprüngliche Überlegung, eine kleine Kommode in der gleichen (gebogenen) Form wie die Schiene zu bauen, wurde nach kurzer Überlegung wieder verworfen (was stellt man eigentlich in den gebogenen, also nicht besonders tiefen, Teil rein, wie lang dauert das dann, bis es fertig ist usw.).

Die zweite Idee war eine Truhe. Die hat den entscheidenden Vorteil, dass man reinwerfen kann, was man will, das dann nicht mehr sieht und die Katzen oben drauf sitzen können. Was sie, wie man sieht, bisher allerdings noch nicht wollen. Warten wir mal ab ...

Die Konstruktion ist im wesentlichen die gleiche wie bei meiner Werkzeugkiste, im Prinzip sechs Paulownia-Bretter, der Korpus stumpf verleimt, mit Dominos verstärkt. Am unteren Rand umlaufend eine  Stoßleiste (aus Fichtenholz), die die unvermeidlichen Begegnungen mit dem Staubsauger und dem Wischmop erträglicher gestalten soll: Paulownia hat viele Vorteile (gut zu bearbeiten, sehr leicht, günstig) ist aber nicht eben stabil. Mit Clou W11 in dunkelbraun lasiert, ergibt sich ein sehr schöner Farbton, irgendwo zwischen Eiche und Kirsche, der die Maserung des Holzes sehr schön unterstreicht.

Eine Baustelle weniger.

Till

Sonntag, 28. Dezember 2014

Die Feiertage 2014

sind vorbei! Wir hoffen, alle konnten sie froh, gesünder als wir und im Kreise ihrer Familien verbringen!

Was fehlt ist noch so ein kleines Update zu dem, was wir im Vorfeld hierfür gebastelt haben. Unter anderem ein paar kleine Holzpuzzles:



Material: Eiche (Reste der Türdichtung) bzw. Kirsche.

Ziel:



:-) 

Also – mein Schwager hat es schon geschafft. So nebenher auf dem Klo *g* ABER was mir dabei zu denken gibt, ist, dass er die Hauptbastelei der Vorweihnachtszeit, ein raffiniertes 3-Bein-Beistelltischchen für meine Schwester (nach einer Idee aus der „Selbermachen 11/2014), als „unpraktischen Holzgrill“ identifiziert hat… *seufz* 

Das hat sich allerdings schnell relativiert, und das Tischchen hat Dienst am Krankenbett: 


Die Form ist der eines klassisches Schemels nachempfunden, allerdings mit ein paar Veränderungen gegenüber der Vorlage was die Befestigung der Beine betrifft, die haben wir nämlich nicht nur angeschraubt, sondern versenkt, mithilfe einer eigens angefertigten Bohrlehre: 



Spannend war dann auch noch das Anbringen der Blende. Hierfür haben wir 3 mm starkes HDF verwendet, mit einem Nägelchen fixiert, mit Holzleim geklebt und mit dem Bandspanner und allen Schraubzwingen, die ausreichend groß waren, gepresst: 


Die Aussparung ist übrigens ne Putzöffnung für Krümel ;-) 

Was bleibt?

Nachdem es sich um den letzten Blogbeitrag des Jahres 2014 handelt:

DIE ALLERBESTEN WÜNSCHE FÜR DAS NEUE JAHR! Viele Freude, Gesundheit, Sonnenschein und die Erfüllung von ein paar Wünschen sowie Träumen!


Mit lieben Wintergrüßen Steffi & Till 


Sonntag, 21. Dezember 2014

Ein Bilderrahmen entsteht ...



Heute ausnahmsweise mal kein fertiges Bastelobjekt (die sind alle designierte Weihnachtsgeschenke und deshalb noch nicht öffentlich präsentabel), sondern ein "work in progress", das vielleicht interessant ist.

In der Regel kauft man Bilderrahmen ja fertig (oder läßt sich welche in einer Galerie anfertigen), aber manchmal hat man ja Sonderwünsche ;-) Eine besondere Größe und/oder wie hier eine bestimmte Holzart. Soll der Rahmen für Bild oder Spiegel zu den anderen Möbeln passen, ist schnell Eigenarbeit gefragt, wie etwa beim Spiegel für meine Mutter letztes Jahr. Oder eben hier bei einer Uhr für meine Bruder. Der hat ein Faible für Kirschholz. Was gut paßt,  da ich sehr schönes Kirschholz im Überfluß habe.

Wie macht man sowas ? Zunächst sägt und hobelt man Leisten mit gerader Maserung im gewünschten Format (hier etwa 2,5x4 cm). Dann braucht man einen Falz, in den nachher das Bild (hier die Uhr) und die Rückwand kommen. Das geht meistens mit der Kreissäge einfacher als mit der Fräse. Sollen die Leisten eine komplexere Struktur erhalten, muß man sich gut überlegen, in welcher Reihenfolge man vorgeht, um für den nächsten Schritt noch einen Anschlag zu haben. Aber hier war das kein Problem, von vorne betrachtet, haben die Leisten nachher einen einfachen rechtwinkligen Querschnitt.

Schließlich längt man die Leisten in der gewünschten Größe ab (hier 20 cm) und zwar mit einer 45 Grad Gehrung. Die präzise zu erstellen ist mit der Kreissäge etwas mühsam (heißt: erfordert einige Versuche) aber nicht schwierig. Verleimt wird mit der Klebebandmethode. Es bleibt ein Problem: Sind die Leisten so dünn wie hier, ist die Verleimung der Gehrung nicht besonders stabil, da hier ausschließlich die Enden der Holzfasern miteinander verleimt werden. Der Rahmen würde bereits bei leichter Belastung über Eck auseinander fallen.

Man braucht also zusätzliche Stabilität. Um die zu erreichen, gibt es verschiedene Methoden. Die einfachste sind Federn: Man sägt quer durch die Ecken eine Nut (am einfachsten mit der Kreissäge) und leimt eine passende Feder ein (das sind die "Ohren" im Bild). Die Feder sägt man zunächst etwas zu dick und hobelt dann auf die exakt (!) passende Dicke herunter. Dabei habe ich leider etwas zu wenig probiert, ich musste die Federn mit Schleifpapier etwas nacharbeiten. Was allerdings den Nachteil hat, daß man hier kaum eine wirklich gleichmäßige Dicke erreicht und das bedeutet, man sieht nachher einen Spalt ... Den man dann wieder spachteln kann oder oder oder ...

Warten wir mal ab, wie es aussieht, wenn der Leim getrocknet ist.

Till

PS: Bei dem Objekt, das der Rahmen umrahmen soll, handelt es sich um einen Wortwecker.

Sonntag, 30. November 2014

Adventskalender-Preview

Neben dem ersten Adventskalender für’s Kind ist auch „der andere“ rechtzeitig fertig geworden. So wie im letzten Jahr (und vor einem Jahr, vor zwei Jahren, vor drei Jahren, vor vier Jahren, …) mit einer selbstgeschriebenen Geschichte (die Protagonisten sind ein kleiner Hund, ein Kater und eine kleine Katze – wie vor einem Jahr, vor zwei Jahren, vor drei Jahren, vor vier Jahren, …) und dieses Mal in der folgenden Gestalt:



P.S.: Lieber Sandhausener Postbote, Regel Nr. 1 lautet stets allumfassend „DON’T PANIC!“ Auch wenn Du nichts gespürt hat, der Inhalt ist gewichtig! :-)

Sonntag, 23. November 2014

F wie fleißig

Tatsächlich sind wir gerade fleißig. Wir frickeln (gutes Thema) und überlegen (sinnvolles Thema) und prototypen (heikles Thema) und werden wollen vollenden (halbmittelrealistisches Thema). Zum Beispiel wie folgt:


Ja-a J Wer’s errät, kriegt’s J

Heißt: Wir tun was, tatsächlich. Aber wir können aktuell nicht verraten, was J
Dieses Jahr ist wieder etwas mehr basteln angesagt. Und selbst wollen wir auch dem üblichen Konsumterror entsagen und haben beschlossen, uns gemeinsam ein Geschenk zu machen. Vom Schmied.

Unerwähnt hat es der Mann in der letzten Woche gelassen. Lag vermutlich daran, dass er nicht so viel schreiben konnte wollte. Wegen des schmerzenden Fingers. Welchen er sich eingeklemmt hatte. Zwischen den neuen Leisten und dem alten Türgriff. Weil, man kann es auf dem Foto erkennen, der Abstand ist da enger als vorher. Verdammt eng. Was letztendlich zu der Entscheidung geführt hat, nun, wir brauchen einen neuen Türgriff. Und da er gut aussehen und zu dem Muster in der Tür passen soll, wollen wir ihn vom Schmied, der auch unser Balkongeländer so wunderbar gestaltet hat, fertigen lassen. Und wenn wir schon dabei sind… In einer der letzten „Selbermachen“ waren diverse Ideen für diverse Garderoben zum Selbermachen beschrieben. Das war Inspiration. Und gleichzeitig Erkenntnis. Aufgrund der Platzverhältnisse haben wir beschlossen, hier etwas Passendes schweißen zu lassen. Basierend auf dieser Idee, die wir mittlerweile halbwegs detailliert ausgearbeitet haben: 




Sonntag, 9. November 2014

Novemberbastelei

Als ich neulich im Stau um München herum stand (der Bahnstreik lässt grüßen…) bekam ich einen mittelschweren Panikanfall. Nicht wegen des Staus – nichtbewegen ist nun per Definition nicht besonders spannend – sondern weil ich gelangweilt mal den Kalender im Kopf abgeschritten habe. Und dabei leider zu der Erkenntnis gelangt bin: *piep* wenn ich mal überlege was für Reisen und Termine in nächster Zeit anstehen, wird die Zeit verdammt knapp *piep*, *PIIIIIEEP*. Ach so, die Zeit bis Dezember. Also bis zum 1. Dezember, um ganz genau zu sein.

Das ist nun allgemein der Tag, an dem sich das erste Türlein des Adventskalenders öffnet.

Und, so der Plan, das Kind soll dieses Jahr einen derartigen erhalten. Selbstgebastelt. Zum Inhalt hatte ich mir glücklicherweise schon ein paar Gedanken gemacht :-) Nachdem die Tochter in manchen Dingen ganz nach Mutter (Jägerin) UND Vater (Sammler) gerät, ist sie eine große Schatzsucherin und kommt eigentlich nie mit leeren Taschen heim *seufz*. Beliebte Objekte ihrer Begierde sind Äste und Blätter, aber vor allem Steine. Also 1 kg Halbedelsteine erstanden:


und auf dem restlichen Heimweg mal über mögliche Varianten nachgegrübelt, bis mich eine Idee überfallen hat ;-) Bisschen Kram eingekauft, zu meiner treuen Freundin, der Opinel-Klappsäge gegriffen (hach, was haben wir dieses Jahr schon für Abenteuer zusammen erlebt! :-) ) und meinem Mann erklärt, ich wolle dieses Mal eher empirisch basteln. Er meinte, diese Umschreibung für Pfusch hätte er noch nie gehört…

Und hier ist er also, der erste Adventskalender für’s Kind: 


J

Die Leiter ist aus Ästen, meinem diesjährigen Lieblingsmaterial ;-), die Leitersprossen sind simpel verschraubt, bei der Lichterkette handelt es sich um kleine LED-Schneeflocken, die über 3 x 1,5 V – Batterien versorgt werden, die Steine habe ich in kleine Leinen-Quadrate einpackt.

Jetzt darf der Dezember zwar immer noch nicht kommen, aber immerhin ist ein Punkt auf der Liste abgearbeitet.

Sonntag, 24. August 2014

Prioritäten

Was macht man, wenn

a) man einen kleinen Schraubstock geschenkt bekommt (aus der Auflösung einer Schleiferei)
b) das Kind unbedingt ständig raspeln, feilen, schleifen, bohren will

???

a) Dreckig; aber co-o-o-o-ol!!!
b) Yep! Alles richtig gemacht!!!



Zu a): Man greift zum Lieblingsmultifunktionsallessauberkriegzauberputzmittel, zerlegt und reinigt den wirklich guten Schraubstock komplett und findet eine pragmatische Lösung, um b) schnellst-/bestmöglich realisieren zu können:





Nachsatz: Egal, was man eigentlich geplant hatte… (und der Plan stand *seufz*)

Denn: Beschäftigt ist beschäftigt :-) 

Sonntag, 6. Juli 2014

Tausend. Und eine.

Sache.

Nein, die Arbeit ist uns (noch) nicht ausgegangen. Es gibt nach wie vor tausend Sachen, die auf Erledigung warten. Große Sachen, kleine Sachen. Die großen sind durchaus wichtig, aber für die benötigt man einfach mehr Zeit als einen Samstag Nachmittag. Und für die kleinen fehlt manchmal einfach – die Lust. Kleckerleszeug halt. Und da „Lust haben“ = „motiviert sein“ in meinen Augen eines der wichtigsten Themen überhaupt ist, nutzt man natürlich auch gerne Gelegenheiten, die einem a) Spaß bereiten (also hat man auch Lust auf sie) und b) wenn der Wunsch vom Kind kommt, etwas machen zu wollen, dann wird das natürlich im Rahmen der Möglichkeiten stets unterstützt, um eben auch da die Freude am Tun, die Motivation, die Lust am Selbermachen und Gestalten zu fördern. Also habe ich die tausend Sachen einfach mal ignoriert und die eine gemacht. Die Basis für das da:


ist zweiteilig:

Hier der unwichtige eine Part, gefertigt mit meiner kleinen Bandsäge


und hier der andere


Allerspätestens bei diesem Bild weiß der Profi Bescheid.

Womit dieser Blog-Beitrag eigentlich enden könnte…

Aber weil es so schön ist und so viel FREUDE dahinter steckt, noch zwei Fotos:



Ein Fährtenstock :-) Laut Prüfungsordnung muss der Abgang (Start) einer Fährte durch ein Schild gut gekennzeichnet sein, das unmittelbar links neben der Abgangsstelle in den Boden gesteckt wird.


Dafür ein Katzenmotiv zu verwenden, klingt nach meiner Tochter :-)

Sonntag, 29. Juni 2014

UX

Siehe auch ISO 9241-210: „Hier wird User Experience über die Wahrnehmungen und Reaktionen einer Person, die sich bei der Benutzung oder der erwarteten Verwendung eines Produktes ergeben, definiert. Dazu gehören die Emotionen des Nutzers, die psychologischen und physiologischen Reaktionen, die Erwartungen und das Verhalten. User Experience wird als eine Konsequenz aufgefasst, beeinflusst von der Gestaltung, Funktionalität und Leistungsmerkmalen eines Produktes. Ebenso können auch Vorkenntnisse und Eigenschaften des jeweiligen Nutzers eine Rolle spielen sowie auch die Markenwahrnehmung oder der Kontext der Nutzung.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/User_Experience)

Frau H. arbeitet ja nach wie vor strikt an dem Ziel der ersten Million. Hierzu gibt es eine neue Produktidee. Bzw. korrekt und konkret sogar eine kleine Prototypen-Serie, um die „User Experience“ und damit den Produkterfolg einstufen zu können.

Die Ziele sind ganz klar: schneller – mehr – einfacher – besser! Sehr menschliche Bedürfnisse Wünsche eben.

Das Mittel dazu:



Typ 1 mit Tester 1:


Typ 1 mit Tester 2:


Typ 2 mit Tester 1:


Typ 2 mit Tester 3:

 

Typ 3 mit Tester 1:



Typ 3 mit Tester 2:

Bewertung: 


Typ 1 mit Tester 1
Typ 1 mit Tester 2
Typ 2 mit Tester 1
Typ 2 mit Tester 3
Typ 3 mit Tester 1
Typ 3 mit Tester 2
Sicherheit
+++
++
+++
++
++++
++
Menge
+++
+++
+++
++
+++
+++
Menge/Zeit
+++
+++
+++
++
+++
+++
Freude
+++
++
+++
++++++
+++
+++
Sonstiges

Verschiebung möglich


Erhöht Chancen bei Damen
Kann noch demontiert und in den Korb getragen werden

Sonntag, 11. Mai 2014

Pixi-Box

Pixi-Bücher.

We love it.

Pixi-Bücher sind cool. Weil extrem praktisches Format (10 x 10 cm), weil nicht zu viel (ca. 20 Seiten), weil gut zum Mitnehmen (im Fahrradanhänger, im Auto, auf Reisen etc.) und weil – in der Regel – nur 99 Cent. 

Einen Nachteil gibt es: Die unüberwindbare Tendenz der Unsichtbarwerdung; Fachbegriff: Fuckirgendwomussesdochsein. Sie verschwinden aufgrund der genannten Vorteile – die überwiegen – gerne mal in der Mama-Post, im Bücherregal, zwischen Puppenkleidern, in Hundekörben und so weiter.

Also habe ich beschlossen: Eine eigene Pixi-Bibliothek muss her! Natürlich aus dem in diesem Haus bevorzugten Baumaterial.

Modell 1: Quadratisch auf Gehrung gesägte Box mit Griffmulde. Hier ist sie:


Sonntag, 27. April 2014

Ostergefühle zu Ostern…

… gab es natürlich auch!

Das Original:


Die Kopie (wie angekündigt):


Leider (?) bin ich eher eine Frau der Feder als des Pinsels – wie ich immer wieder leidvoll feststellen muss. Insbesondere wenn es um vorlagefreies Arbeiten geht, so wie in diesem Fall. In dem dazugehörigen Zeugnis würde sich das als „sie hat sich redlich bemüht“ lesen.

Falls dem aufmerksamen Beobachter und fleißigen Langzeitleser die Farben bekannt vorkommen sollten: Korrekt. Die sparsame Pferdezüchterin hat Reste verwertet, und zwar die Sockelfarbe vom OG und eine Testcharge vom Treppengeländer.

Und nun: Über Stock und Stein, auf geht’s!


J