Sonntag, 24. August 2014

Prioritäten

Was macht man, wenn

a) man einen kleinen Schraubstock geschenkt bekommt (aus der Auflösung einer Schleiferei)
b) das Kind unbedingt ständig raspeln, feilen, schleifen, bohren will

???

a) Dreckig; aber co-o-o-o-ol!!!
b) Yep! Alles richtig gemacht!!!



Zu a): Man greift zum Lieblingsmultifunktionsallessauberkriegzauberputzmittel, zerlegt und reinigt den wirklich guten Schraubstock komplett und findet eine pragmatische Lösung, um b) schnellst-/bestmöglich realisieren zu können:





Nachsatz: Egal, was man eigentlich geplant hatte… (und der Plan stand *seufz*)

Denn: Beschäftigt ist beschäftigt :-) 

Sonntag, 17. August 2014

Cotoneaster dammeri „Streibs Findling“ – Was tun mit einer Handbreit Ärger?

Wenn wir schon über optisches Ungemach reden – wir haben noch eins zu bieten. War das in der letzten Woche beschriebene dem Herrn Gemahl ein Dorn im Auge, so das aktuelle mir.

Links und rechts von der Einfahrt existiert ein Streifen . . . Ein Streifen „was-auch-immer“. Schwierig zu beschreiben. Auch schwierig zu begreifen. Also warum man nicht komplett durchgepflastert hat meine ich. Ursprünglich bestimmt mal mit Sorgfalt angelegt, dann verwildert, dann versucht zu entwildern, mit mehr oder weniger nachhaltigem Erfolg – Unkraut, Hundekot (!?!) und ähnliches:



Was tun??? (Fragt man sich, wenn man a) sonst nichts zu tun hat oder b) den dringenden Sachen irgendwie zu entgehen sucht – siehe auch www.fenster-putzen-macht-spass.de). Also erst mal buddeln (ach ja). Auch wenn’s regnet (ach ja). Dann zum Gärtner fahren, mit gut gefülltem Geldbeutel (ach ja). Die Sachlage schildern. Und bei der Maßangabe „eine Handbreit Erde“ unter der hochgezogenen Augenbraue der Pflanzenfachkraft erröten. Weil: Das ist ja gar nichts.

Korrekt.

Ich hatte so ein wenig mit Heuchera geliebäugelt, da die im Beet super und schnell gewachsen sind und tatsächlich innerhalb von einem Jahr schön dicht gemacht haben. Aber, richtigerweise, hat mich die Gärtnerin darauf hingewiesen, dass die Purpurglöckchen eher buschig werden. Bodenbedecker also ja, aber letztendlich nichts was hoch wird, was buschig wird oder arg wuchert, man sollte es beliebig schneiden können und Schneelast im Winter darf natürlich auch kein Problem sein. Nach ein wenig Beratung und Betrachtung ist die Wahl auf die Zwergmispel – Cotoneaster dammeri „Streibs Findling“ – gefallen. Wird so maximal 15 cm hoch, hat kleine Blätter, nette rote Beeren – und lässt sich beliebig zurecht stutzen (der Profi achtet auf das Symbol der Schere in der Beschreibung *g*).


Mal schauen, wie lange es dauert, bis der Streifen damit zugewachsen ist. Ich vermute mal, trotz optimistischer Schätzung der Gärtnerin wird es wohl eher zwei Jahre als eins dauern. Aber egal. Jetzt macht das Unkraut zupfen zumindest mehr Freude ;-) 



Sonntag, 10. August 2014

S' Bänkle

Es gab da ein kleines, optisches Ungemach, dem wir zu Leibe gerückt sind. Angesichts der letztjährigen Aktion samt Mutation wurde aus einem Beet ein Sitzplatz. Die ehemalige Beeteinfassung blieb erhalten – inklusive Betonsockel:


Nachdem ich hier eh gerne mal saß, kam die Idee auf, die Mauer zu verkleiden – zumindest die Seite mit dem Beton. Das Gute ist: In Beton kann man bohren. Das Schlechte ist: In Tuffstein eher nicht, vor allem nicht senkrecht, da die Gefahr der Sprungbildung durch Frost etc. doch recht hoch ist.


Also haben wir mit einer Lattenkonstruktion gearbeitet. Die Sitzfläche ist auf die Leisten geschraubt, ohne Kontakt zu den Steinen, wie beschrieben, und mit der senkrechten Fläche an der Kante verbunden. Die Bank selbst besteht aus Terrassendielen, bislang noch ungeölt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen - und taugt :-)




Wahrscheinlich ist das einfach genetisch bedingt, dass ein Schwabe sein Bänkle im Vorgarten braucht :-)

Sonntag, 3. August 2014

Fremdarbeit

Zaun der Schwiegereltern streichen. Bei etwa 30m keine Kleinigkeit. Die 50 Jahre alten Farbschichten abzuschleifen kommt nicht ernsthaft in Frage. Also sandstrahlen. Das hat allerdings den Nachteil, dass das Eisen nachher wirklich blank, dabei aber schön rauh ist und deshalb praktisch sofort rostet.

Also muss ganz schnell zumindest grundiert werden. Bei 30m wie gesagt .... nix für das Pinselchen. Also spritzen. Erster Auftritt für die kleine Spritzpistole von Bosch, die ich mir eigentlich für meine Türzargen zugelegt hatte, die dabei aber nie zum Einsatz gekommen war. Fazit nach zwei Tagen lackieren: Geiles Teil !




Letztlich ist das ein kleines HVLP (High Volume Low Pressure) System, das heisst, die Farbe wird mit geringem Druck vernebelt. Das führt dazu, dass man mit sehr kleinen Abständen spritzen kann (hier etwa 3-5 cm) und viel weniger Farbe vernebelt wird, als bei konventionellen Pistolen.

Das Ergebnis ist exzellent. Ich würde mal vermuten, dass das bei großen glatten Flächen (Auto oder so) nicht die gleichmäßige Oberflächenqualität und geringe Schichtdicke ergibt, die man mit konventionellen Systemen erzielt, dafür würde ich dann doch eher meine alte Spritzpistole rausholen. Aber für den Gartenzaun oder Holzoberflächen, ob Lasur oder Lack natürlich sehr angenehm.

Für jemanden wie mich, der zwar schon weiß, an welchem Ende man eine Spritzpistole anfasst und auch schon den einen oder anderen Kotflügel lackiert hat, aber das halt nur einmal alle paar Jahre macht ideal. Wie gesagt, zwanzig Meter kompliziert geformten Zaun und insgesamt zwei oder drei Läufer drin, ansonsten ohne Mängel. Man nebelt auch nicht die ganze Umgebung mit Farbe ein, die vorsichtige Abdeckung der Umgebung war Overkill.

Natürlich kann man immer ein Haar in der Suppe finden, wenn man genau genug sucht: Dadurch, dass die Turbine in der Pistole sitzt, ist das Ding relativ schwer. Für größere Projekte wäre eine leichtere Pistole erheblich angenehmer, also eine, bei der die Turbine getrennt ist.

Die Präzision der Einstellung der Farbmenge ist auch nicht ganz optimal: Ich musste praktisch dauernd nachregeln. Aber letztlich sind das Erbsen unter den Matratzen. Fazit: Unbedingt empfehlenswert !

Aber auch das klassische Verfahren mit dem Pinsel hat seine Vorzüge:



Opa und Tochter hatten viel Spass beim Streichen der Pfosten. Das Bild zeigt die beiden beim ersten Pfosten. Beim letzten war der Kittel grün, die Hände, Arme, Farbdose, Gesicht und Haare auch ;-)

Till




Sonntag, 27. Juli 2014

Material

Am Anfang aller Dinge steht – ein Gedanke. Natürlich.

Gleich danach – Material. Da schießt einem auch ein „Natürlich!“ in bzw. durch den Kopf. Jedoch: Je natürlicher, desto schwieriger. Insofern waren wir dieses Wochenende, nachdem uns ein Anhänger zur Verfügung stand, mit diversen Vorbereitungen und Vorbereitungen zu Vorbereitungen beschäftigt, da die nächsten Projekte anstehen:


Sonntag, 20. Juli 2014

Erste Male

Bilanz nach einer Woche:


Emotionen-Ranking:
Freude!
…
Panik!

Wir brauchen ja noch einen Rasenmäher! Und das möglichst schnell!

Ein paar Testberichte weiter haben wir uns für den Rotak 32 von Bosch entschieden: 


Für uns ausschlaggebend war Gewicht (6,6 kg) und Größe (klein *g*). Die Schnittbreite von 32 cm ist bei 50 m² schlicht und ergreifend – egal. Ob ich zwei oder vier Mal den Grasfangkorb (31 l) leere oder noch einmal mehr auf und ab laufe, ist vollkommen irrelevant. Die meiste Zeit nimmt das Herausholen von Mäher und Kabel aus dem Keller sowie der anschließende Reinigungsvorgang und der umgekehrte Vorgang, das Verstauen, in Anspruch.

A propos Kabel bzw. Steckdose: Hat mein bester Mann gestern auch mit Strom versorgt J

Fazit: Das Mähen ging gut (Schnitthöhe 40 mm), ich war halt sehr vorsichtig, schließlich ist der Rasen noch nicht fest verwurzelt. Was leider nicht gut ging, war die (ebenfalls neue) Akku-Grasschere von Ryobi. Die hat eher gerupft als geschnitten – was aber glaube ich einfach an diesem sehr starken, eher feuchten und ganz frischem Gras lag. Ich wollte auch nichts riskieren, da natürlich gerade in den kritischen Bereichen (Kanten, Ecken) der Rollrasen noch eher locker aufliegt.

Und noch ein erstes Mal:


J Nachdem sie bisher das „Rasenverbot“ tapfer eingehalten hat, konnten wir nicht nein sagen, als sie unbedingt mal barfuß durch den frisch gemähten Rasen rennen wollte J

Und nochmals ein erstes Mal: Frau H. hat ein Buch geschrieben. Und veröffentlicht ;-) Jetzt wisst ihr auch, warum hier stellenweise nicht so wirklich viel voranging…



Viel Spaß! J

Sonntag, 13. Juli 2014

Rasen

Da liegt er :-)  Lässt sich gerade vollgewittern :-)  Und ich bilde mir ein, ich höre die Wurzeln wachsen :-)

Aber von vorne: So sehen 50 m² aka 1 t Rollrasen bei Anlieferung aus – das war Freitag um halb zwölf.


So sieht man nach der Verlegung von 50 m² aka 1 t Rollrasen aus – das war Freitag um kurz nach drei.


Dazwischen lagen allerdings ein paar Arbeitsschritte, beginnend mit dem Ausbringen des Startdüngers


Wir haben dann unten am Zaun mit der Verlegung angefangen und die ersten Bahnen waren natürlich die schwierigsten, weil man sich da erst mal an die Handhabung gewöhnen muss und vor allem stand gleich mal einpassen um die Zaunpfosten auf dem Programm. Außerdem fehlt einem anfänglich natürlich noch das Gefühl dafür, welche Festigkeiten die Rasenstreifen (0,40 x 2,50 m) aufweisen, sprich was sie an Korrekturen vertragen. Um es kurz zu sagen: Mehr als man erwartet ;-) Sie haben sich im Übrigen hervorragend mit einem scharfen Wellenschliffmesser schneiden lassen, klasse Sache. Nachdem der Rollrasen bereits über Nacht unterwegs war (was kein Problem ist, weil er nach dem „Ernten“ direkt auf nahe den Gefrierpunkt gekühlt wird), haben wir nach Verlegen von Teilstücken (2-3 Bahnen) jeweils gleich gewässert


Direkt vor dem Legen haben wir die Erde vorsichtig mit dem Rechen angekratzt, um ein leichteres Verbinden zu ermöglichen. Ob das alles so klappt – wollen wir hoffen! Wichtig ist, insbesondere in den ersten zwei Wochen, wirklich das regelmäßige Bewässern, um die Grasfläche bis in die Tiefe feucht zu halten. Ich bin mal gespannt, wie lange man die Stoßkanten / Teilungen sehen wird. So sieht auf alle Fälle nun unser Vorgarten aus



Ganz ungewohntes Bild :-) Es haben uns gestern schon etliche Passanten darauf angesprochen, wie schnell das Gras gewachsen ist *g* Klar: Der ist gerast :-)

Das hat sich der Kater auch gedacht, als er nach seinem Mittagsschlaf verkatert aus dem Haus gekommen ist – und sein Klo auf einmal ganz anders aussah… Aber: Endabnahme erfolgt:


Wir freuen uns! :-) Und sogar wir haben jetzt eine Verbindung zum Fußball hergestellt, an diesem äh Finalsonntag *g* 

Sonntag, 6. Juli 2014

Tausend. Und eine.

Sache.

Nein, die Arbeit ist uns (noch) nicht ausgegangen. Es gibt nach wie vor tausend Sachen, die auf Erledigung warten. Große Sachen, kleine Sachen. Die großen sind durchaus wichtig, aber für die benötigt man einfach mehr Zeit als einen Samstag Nachmittag. Und für die kleinen fehlt manchmal einfach – die Lust. Kleckerleszeug halt. Und da „Lust haben“ = „motiviert sein“ in meinen Augen eines der wichtigsten Themen überhaupt ist, nutzt man natürlich auch gerne Gelegenheiten, die einem a) Spaß bereiten (also hat man auch Lust auf sie) und b) wenn der Wunsch vom Kind kommt, etwas machen zu wollen, dann wird das natürlich im Rahmen der Möglichkeiten stets unterstützt, um eben auch da die Freude am Tun, die Motivation, die Lust am Selbermachen und Gestalten zu fördern. Also habe ich die tausend Sachen einfach mal ignoriert und die eine gemacht. Die Basis für das da:


ist zweiteilig:

Hier der unwichtige eine Part, gefertigt mit meiner kleinen Bandsäge


und hier der andere


Allerspätestens bei diesem Bild weiß der Profi Bescheid.

Womit dieser Blog-Beitrag eigentlich enden könnte…

Aber weil es so schön ist und so viel FREUDE dahinter steckt, noch zwei Fotos:



Ein Fährtenstock :-) Laut Prüfungsordnung muss der Abgang (Start) einer Fährte durch ein Schild gut gekennzeichnet sein, das unmittelbar links neben der Abgangsstelle in den Boden gesteckt wird.


Dafür ein Katzenmotiv zu verwenden, klingt nach meiner Tochter :-)

Sonntag, 29. Juni 2014

UX

Siehe auch ISO 9241-210: „Hier wird User Experience über die Wahrnehmungen und Reaktionen einer Person, die sich bei der Benutzung oder der erwarteten Verwendung eines Produktes ergeben, definiert. Dazu gehören die Emotionen des Nutzers, die psychologischen und physiologischen Reaktionen, die Erwartungen und das Verhalten. User Experience wird als eine Konsequenz aufgefasst, beeinflusst von der Gestaltung, Funktionalität und Leistungsmerkmalen eines Produktes. Ebenso können auch Vorkenntnisse und Eigenschaften des jeweiligen Nutzers eine Rolle spielen sowie auch die Markenwahrnehmung oder der Kontext der Nutzung.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/User_Experience)

Frau H. arbeitet ja nach wie vor strikt an dem Ziel der ersten Million. Hierzu gibt es eine neue Produktidee. Bzw. korrekt und konkret sogar eine kleine Prototypen-Serie, um die „User Experience“ und damit den Produkterfolg einstufen zu können.

Die Ziele sind ganz klar: schneller – mehr – einfacher – besser! Sehr menschliche Bedürfnisse Wünsche eben.

Das Mittel dazu:



Typ 1 mit Tester 1:


Typ 1 mit Tester 2:


Typ 2 mit Tester 1:


Typ 2 mit Tester 3:

 

Typ 3 mit Tester 1:



Typ 3 mit Tester 2:

Bewertung: 


Typ 1 mit Tester 1
Typ 1 mit Tester 2
Typ 2 mit Tester 1
Typ 2 mit Tester 3
Typ 3 mit Tester 1
Typ 3 mit Tester 2
Sicherheit
+++
++
+++
++
++++
++
Menge
+++
+++
+++
++
+++
+++
Menge/Zeit
+++
+++
+++
++
+++
+++
Freude
+++
++
+++
++++++
+++
+++
Sonstiges

Verschiebung möglich


Erhöht Chancen bei Damen
Kann noch demontiert und in den Korb getragen werden

Sonntag, 22. Juni 2014

Tanzboden

Darf ich bitten? (Damenwahl *g*)

Aktueller Stand:



Gleichmäßig, glatt, gewalzt, gemessen, geliebhabt, geglückt, genügtso, …

Unser ramsnasiger Humuid wartet auf sein Fell.

Wir hatten am Samstag vom lokalen Bauhaus eine Rasenwalze gemietet, die nach dem Befüllen


so ca. 75 kg Gewicht aufgelegt hatte, und haben unseren Vorgarten entsprechend präpariert. 

Nach drei Iterationsschleifen mit schaufeln, verteilen, verziehen, walzen


war der obige Zustand, der uns im Moment ausreicht, erreicht. Kritisch ist der Übergang zwischen „oben“ und „unten“, bei dem wir etwas befürchten, dass hier die Erde weggespült werden könnte.

Nun sind wir tatsächlich SEHR konkret bei der Auswahl eines geeigneten Rollrasens :-) Es handelt sich um ca. 50 m², und wir haben ziemlich Glück mit den Maßen. So weisen die meisten Rollen 0,40 x 2,50 m auf, und an unserer breitesten Stelle liegen wir bei 3,20 m ;-) 

Sonntag, 15. Juni 2014

Dreieinhalb

Ist ein ganz gar wunderbares (-sames??) Alter, das viel Freude bringt (ich glaube, DAS war das Wort mit F…) und vor allem Demut lehrt. Was wiederum ein elementarer Vorteil für die nächsten dreieinhalb bedeutet…

Aber zurückgeblendet:

Mein bester Mann hat nach der Aktion des letzten Wochenendes stark weitergemacht und „the day after“ zum Schweinchenrosa gegriffen:


Und danach zum Weiß. Unter anderem an Stellen, die seit einem kleinen Handwerkerpfusch (man KANN auch etwas unterlegen, wenn man eine Metallleiter an eine Wand lehnt) ein Dorn im Auge waren.


Oder kurz: Ein mittlerer Anflug von Panik, weil unsere Dauerbaustelle plötzlich, fast wider Erwarten, fertig ist.

WAS NUN??

Äääähhh – Erde?!?!?! Wäre kein schlechter Anfang, um mit dem Vorgarten weiter zu kommen und alte Pläne wieder aufzugreifen.

Nachdem die Hängerkapazität unseres Freundes zeitlich knapp bemessen ist, haben wir direkt Nägel mit Köpfen gemacht und losgelegt. Mit der Vorarbeit:


Bevor dann tatsächlich der Tag – ach was, DER TAG – kam:


Eingestellt auf die dreieinhalb ;-) haben die viereinhalb m³ gar nicht so sehr weh getan… *g*
Hier sei unser Zaun mal wieder positiv erwähnt: Die Segmente der Doppelstegmatte lassen sich relativ einfach demontieren, was eine große Erleichterung war, siehe Foto.

Am Ende des Tages sah unser Vorgarten wie folgt aus:


Ein bisschen zu viel, da muss noch ein bisschen was weg, die Realität wird sich dann letztendlich nach dem Walzen zeigen.

Und wir sind im Moment mit der Auswahl von Rollrasen beschäftigt.

UND mit DANKE sagen!!!! J  

Samstag, 7. Juni 2014

Manche Sachen machen Spaß ...


andere nicht. Es ist leider so, dass meine Komfortzone etwa 50cm über dem Boden endet. Na ja, ein Meter geht grade noch. Das hier ist in jedem Fall zuviel. Aber was hilft's ...

Der Balkon (ja, DER Balkon, mit dem wir uns jetzt schon über ein Jahr beschäftigen) ist fast fertig, jetzt muss nur noch der Putz an der Unterseite ausgebessert werden, ein bisschen Farbe drüber und ENDE !

Eigentlich hatte mein (jetzt Ex-) Kumpel versprochen, das zu machen, deshalb stand seit gut zwei Monaten ein Gerüst im Vorgarten. Wer nicht kam, war .....

Jetzt musste das Ding aber endlich weg, wir wollen im Vorgarten Rasen pflanzen, und zwar dieses Jahr. Also habe ich heute morgen versucht, auf's Gerüst zu steigen. Das ging aber mal gar nicht. Da das Gerüst unter dem Balkon stehen mußte (sonst kommt man nicht hin), konnten wir nur eine Ebene aufbauen, das heißt, nix zum Festhalten. Dafür wacklig. Ein kurzer Versuch und meine Entscheidung stand fest: Ich mach das von der Leiter aus. Kleinere Komplikationen (ich besaß keine genügend hohe Leiter) konnten schnell aus dem Weg geräumt werden, deshalb ging's nach dem Mittagessen los.

Der erste Versuch (Spezial-Reparaturspachtel aus dem Baustoffhandel, "genau das richtige für diesen Zweck, damit ist das kein Problem" landete zu mindestens 80% wieder auf dem Boden was den Preis für das, was dann wirklich am Balkon haften blieb, in die Nähe von, na ja nicht ganz Gold, aber Silber in jedem Fall, rückte) war weniger erfolgreich, der zweite (Ausgleichsmasse, übrig vom Estrich auf eben diesem Balkon "seien Sie bloß vorsichtig, das Zeug klebt überall und Sie kriegen das nie wieder weg", Jawoll !) hat dann geklappt. Noch ein bißchen Farbe .... Dienstag oder so, dann haben wir fertig.

Leider sind die Balkonträger (die schweinchenrosa Teile) beschädigt, der Zierputz an der Vorderseite, so eine Art Stuck, ein paar Rundungen hier, ein paar Rundungen da, haben sich durch die eindringende Feuchtigkeit gelöst. Nachdem ich das durch vorsichtiges Hebeln mit dem Spachtel festgestellt, heißt, ein Stück davon in der Hand gehabt hatte, hab ich das Acryl aus dem Keller geholt und die losen Teile damit wieder angeklebt und die Risse verschlossen. Aber irgendwann müssen wir das mal richtig machen .... lassen.

Meine Sympathie für den Vorbesitzer, der bei seiner Sanierung des Balkons den Bodenbelag Richtung Haus geneigt und damit den Grundstein für all diesen Ärger gelegt hatte, ist mal wieder ganz entschieden gesunken.

Till

Sonntag, 1. Juni 2014

Vor

Wenn ich an Worte mit „Vor“ denke, fallen wir spontan Begriffe wie Vorahnung, Vorliebe, Voraus (ehemals sichere 10-Punkte-Bank bei den Unterordnungsprüfungen), Vorlesung, Vorsicht, Vorwand und ja äh Vorhölle ein. Um nur ein paar Beispiele zu nennen. Und natürlich auch Vor|ar|beit. Bedeutung: Arbeit, die der Vorbereitung (ha, noch eins!) weiterer Arbeiten dient; Beispiele:
  • · wissenschaftliche Vorarbeiten
  • · er hat gründliche Vorarbeit für seinen Chef geleistet.

Hmmm…. Trifft eigentlich Beides zu.


Was hier leider vollkommen unspektakulär wirkt, ist ein weiteres Kapitel meiner Autobiographie und vor allem das nächste anstehende Großprojekt – NACH Balkon *seufz*. Und vielleicht auch aktuell wegen Balkon *seufz*. Fakt ist: Wir wollen (?) noch ein weiteres Holzlager. Mit unserem Holzschuppen und dem Vorrat (ha, noch eins!) sind wir sehr gut klar gekommen, aber dauerhaft benötigen wir mehr Lagerkapazität. Die soll hinten auf der Terrasse geschaffen werden, was im Winter den Charme beherbergt, dass man von der Küche aus relativ einfachen Zugang mit kurzen Wegen hat. Jetzt geht die Aufgabenstellung aber ein wenig über den normalen Holzschuppen hinaus, denn gleichzeitig wollen wir zwei (mindestens!) Fliegen mit einer Klappe schlagen und der Lagerplatz soll gleichzeitig zum Grundstücksabschluss an der Terrasse dienen. Denn Zaun gibt es dort keinen, direkt nach dem Einzug haben wir in einer schnellen Aktion halb-provisorisch Pfosten reingeklopft und Schilfmatte darauf getackert, wegen der Tiere (und Kinder). Unsere zwei Jung-Katzen schert das natürlich so-was-von-gar-nicht J aber der Hund soll sich doch bevorzugt innerhalb des Grundstücks aufhalten (treue LeserInnen erinnern sich vielleicht an sehr frühe Beiträge zu Zaun-Gedanken (der sechste Beitrag von allen!) bis hin zu Alcatraz reloaded…). Nach ursprünglichen Ideen zu einem Holzlager aus Metall (genauer: Corten-Stahl) besteht die momentane Planung aus Holz. Die Idee steht grob, die Feinplanung folgt a. s. a. p. (bedeutet also: Konkretes ist nicht bekannt). Nichtsdestotrotz habe ich mal die f… Brennnessel eliminiert und gegraben. Ob das die Basis für ein Kiesbett ist oder ob wir uns für ein Streifenfundament entscheiden werden – keine Ahnung ;-)

Was gibt es sonst noch zu berichten? Mein Gras ist mächtig gewachsen und hat fast die Mülleimerhöhe und damit das Ziel erreicht, blüht mittlerweile und hat mir große Freude bereitet – bis ich vorgestern Morgen um fünf Uhr fast in Tränen ausgebrochen bin, weil es, vom Regen massakriert, darnieder lag L Es hat sich zwar brav, aber nur teilweise, wieder aufgerichtet, und ich habe es jetzt mal zusammengebunden. Obwohl es Argumente für und wider dieser Handlung gibt. Besonders toll ist, wenn man das der Oma erzählt, und die gleich drei Gartenbücher rauszieht mit lauter Vorschlägen, die deutlich charmanter als der umgesetzte sind…

Oder kurz: Es lief schon mehr und besser.