meistens versuchen wir ja Bilder zu machen, an denen wir uns (oder Sie sich) erfreuen können. Manchmal geht's allerdings um ganz praktische Dinge. So wie hier.
Da die Leitungsführung in der Praxis doch manchmal (natürlich nur um Millimeter) von der Planung abweicht, ist es sinnvoll, die demnächst unter dem Putz verborgene Realität zu dokumentieren. Damit vermeidet man Ärger wie diesen.
Das geht mit Fotos ganz bequem. Früher noch ein Kostenfaktor ist das heute mit der Digitalkamera kein Problem. Jeder Schritt wird dokumentiert, so kann man später leicht sehen, ob "da sicher keine Leitung liegt". Allerdings nur, wenn man die passenden Fotos später auch wiederfindet ....
Aber darum kümmert sich Steffi ;-)
Till
PS: Ideal wäre es natürlich, wenn man jede Dose und Leitung mit den genauen, gemessenen Lagen in einem Plan dokumentieren würde. Aber das ist eher unrealistisch .... Wer zuviel Freizeit hat, wir suchen immer Freiwillige ;-)
Die Geschichte einer Renovierung vom Kauf bis zum Einzug. Geplant also ein dreiviertel Jahr. Mal schauen, ob's reicht ;-)
Montag, 31. Oktober 2011
Sonntag, 30. Oktober 2011
Verehrte Damen
Einen Mann drei Tage zu beschäftigen, geht ganz einfach:
Ein Tag Abbruch, 2 Tage Bett mit Rückenschmerzen. Wahrscheinlich hat sich das die ehemalige Dame des Hauses so gedacht. Blöd nur, dass es jetzt meiner ist, der den Spaß hat…
Mit dem Zaunlieferanten haben wir vereinbart, dass wir zwei Wochen vor Lieferung und Montage des Zauns informiert werden, damit wir den bestehenden Altzaun selbst demontieren können. Denn den wollen wir gerne einlagern – schön ist er ja schließlich, darüber brauchen wir gar nicht diskutieren. Nachdem sich der Nebel gestern um 11 Uhr gelichtet hat, haben wir beschlossen, das milde Wetter zu nutzen und uns an die Zaunelemente zu wagen. Hierzu durfte ich wie beschrieben mein Weihnachtsgeschenk vorzeitig aus- und anschließend anpacken. Und, was soll ich sagen, es ging viel besser als erwartet. Nur drei Schrauben mussten wir aufbohren, alle anderen hat der Schlagschrauber bewältigt (cooles Teil, echt *freu*). Allerdings hat Till bereits im Vorfeld immer mal wieder zur Dose mit dem Rostlöser gegriffen, das war sicherlich auch hilfreich. So konnten wir tatsächlich alle Elemente demontieren (und sehen, dass einige doch schon recht hinfällig sind) und testweise mal die Säbelsäge von Flex an einen Metallpfosten halten: Geht, aber mit einer Flex mit entsprechend großer Scheibe geht’s mit Sicherheit einfacher.
Also hat mein liebster Mann beschlossen, „noch schnell“ den Eckpfosten abzutragen. Er hat neulich schon mal probehalber den Meißel an die erste Fuge gehalten, drei Mal mit den Hammer drauf und schon hatte er den obersten Tuffstein in der Hand. Tja, zurück zum ersten Bild: In der Mitte, wie von außen nicht erkennbar war, versteckt sich ein Betonkern. In dem wiederum ein massiver Stahlträger sitzt. Den unser Bohrhammer ungefähr so sehr juckt wie eine Mücken einen Elefanten…
Samstag, 29. Oktober 2011
Wollt ihr eine glückliche Frau ....
dann schenkt ihr einen Schlagschrauber zu Weihnachten. Moment: Weihnachten ist doch noch gar nicht .... Egal ! Man muß die Feste feiern, wie sie fallen.
Heute haben wir den alten Zaun demontiert, irgendwann kommt ja der neue und da heute schönes Wetter war, haben wir die Gelegenheit genutzt. Und da Steffi sich eben diesen Schlagschrauber zu Weihnachten gewünscht hatte, bin ich heute morgen kurz shoppen gegangen. Mit "konventionellen" Mitteln hätten wir die meisten der verrosteten Schrauben aufbohren oder abflexen müssen. So haben wir die meisten doch noch auf gekriegt. Cooles Teil, muß ich schon sagen !
Und damit der kleine Froschbär nicht neidisch wird, hat die Mama ihr auch einen Schrauber gebastelt ;-)
Freitag, 28. Oktober 2011
Abschied
Renovieren / Bauen hat viel mit Finanzen zu tun (wer hätte auch das gedacht?).
Tschüss!
Autos auch (Synonym: Spardose).
Da wir ja unbedingt Fußgehweite wollten damit man (unter anderem) nur noch ein Auto braucht, haben wir uns konsequenterweise heute von (s)einem getrennt und damit den Kaminofen gesichert.
Lieber Audi, schön war’s! Tschüss!
Donnerstag, 27. Oktober 2011
Putz
Eine ganze Weile habe ich gegrübelt, woher das Wort „Putz“ eigentlich stammt. Dabei ist es doch sooooooooooooo einfach – von herausPUTZen natürlich.
Eigentlich logisch, sieht man doch::-)
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Herbst
So, jetzt kann das Gerüst weg! Heute war der Flaschner nochmals da, um die restlichen Arbeiten zu erledigen und damit sind auch alle Aktivitäten, bei denen das Gerüst eine klare Erleichterung und erhöhte Sicherheit bedeutet hat, fertig (okay, bis auf das Balkongeländer, aber ach, die Restaurierung muss aus Budgetgründen warten, wir haben uns für das Schloss an der Balkontür entschieden).
Heute also: Schutzgitter auf die Dachrinnen montieren.
Jetzt im Herbst denkt man doch eher an solche "Kleinigkeiten" als im Hochsommer – zum Glück ;-) Und die Vorstellung, bei Regen zwar nicht im Schlafanzug aber dafür auf der Leiter zu stehen wenn das Wasser über die Rinne schießt weil Abfluss verstopft, ach neeee…
Montag, 24. Oktober 2011
Wetterfest
Auch wenn momentan wieder die Sonne scheint (wenn sich der Nebel aufgelöst hat), der nächste Regen kommt bestimmt. Und der darf bereits durch neue Dachrinnen und Wasserrohre laufen:
Sonntag, 23. Oktober 2011
Standard
In unserem Standardtext zur Auftragserteilung erbitten wir uns am Ende, nach den jeweiligen Details und Positionen, immer eine entsprechende Auftragsbestätigung.
Und ebenso standardmäßig erhalten wir keine.
Aber Ausnahmen bestätigen die Regel ;-) Habe vorhin die Post von gestern sortiert und tatsächlich eine hochoffizielle Auftragsbestätigung darin gefunden! Für unseren Zaun. Sogar mit präziser Handskizze zu unserem Tor: Öffnungsrichtung links einwärts Gehflügel und Klappflügel nach außen. Und der Bitte um eine Anzahlung von 30 % da Sonderanfertigung.
Samstag, 22. Oktober 2011
Der Mann hat Recht
Manchmal kommt es anders, als man denkt. Nämlich später.
Jetzt liebe ich es eh, über Kopf zu arbeiten. Daher fand ich es besonders toll, dass beim Ansetzen der ersten Schraube der Mann merkte, ups, er hat ja den (das?) falsche(n) Bit drauf und suchen gehen musste, während ich die Platte hoch hielt und hielt und hielt…
Heute wurde mir bei der Aufgabenverteilung (jaja, so ist das hier, antreten und melden zum Arbeitsabholrapport, und zwar zackig!) die Position Tapete ablösen im Bad als Hauptthema und ein Paar Hände leihen als Nebenkriegsschauplatz zugeteilt.
Nachdem ich neulich schon im Treppenhaus die alten Tapeten ihrer ordnungsgemäßen Bestimmung, sprich dem Müllsack, übergeben habe, und man da zwar teilweise schwer in alle Ecken und Winkel kam (Leiter auf Treppen stellen?!?!?) aber das Ablösen selbst echt gut geklappt hat, fing ich mit einem fröhlichen alles-locker-alles-easy-das-haben-wir-ja-gleich-Pfeifen auf den Lippen und dem Gedanken an an.
Grobe Fehleinschätzung.
Trotz intensiver Vorbehandlung wie im Treppenhaus (gründliches Igeln mit der Stachelwalze, kräftig Tapetenablöser aufbringen, nochmals Stachelwalze, nochmals gründlich nass machen – im Treppenhaus ist daraufhin die Tapete bereits beim Hinschauen abgefallen) musste ich immer und immer wieder zum Tapetenablöser greifen und mit dem Spachtel zentimer- und schichtweise kratzen. Bääähhh… Tja, das kommt halt davon, wenn x Schichten Dispersionsfarbe draufgeklatscht sind L Leider fehlt daher noch die zweite Deckenhälfte.
Aber à propos Decke. Nachdem die Balkenkonstruktion
fertig war, wurden die Hände zum Festhalten / Festschrauben der Rigipsplatten im Klo benötigt.
Das hat dann prima geklappt, einschließlich Kabelführung, und zum Abschluss konnte Till sogar noch verspachteln:
Momentan sind wir am Überlegen, ob wir die Wände verputzen oder „nur“ streichen, da diese auf der einen Seite durch die Platte, die der Fliesenleger gesetzt hat, bereits eine sehr gute Oberfläche hat und die gegenüberliegende Wand auch keine problematischen Stellen aufweist.
Freitag, 21. Oktober 2011
Manchmal kommt es anders ...
nämlich früher als man denkt. Heute morgen hab ich den Maler gefragt, wie lange er denn denkt, dass er noch braucht. Nicht, dass ich neugierig wäre, aber ebenfalls heute morgen kam der Flaschner, mit dem ich besprechen wollte, welche Laubfänger wir für die Regenrinnen montieren wollen. Das geht natürlich mit Gerüst viel besser, als ohne. Und da die Fassade jetzt praktisch fertig gestrichen ist *tätärätääääääääää* kommt das Gerüst wohl bald weg. Der Maler meinte jedenfalls "Ich bin praktisch fertig, das kommt Anfang der Woche weg". Ooooops.
Also erster Vorsatz des Tages: Maler-Chef anrufen und um GerüstDaLassen betteln. Aber zuerst musste ich kurz in den Baumarkt um eine Drahtbürste zu kaufen. Die brauchte der Maler nämlich. Und dann fahre ich doch lieber selber ;-)
Bis ich wieder zurück war, war auch schon die mail des Maler-Chefs da .... so in der Art .... wir sind jetzt eigentlich soweit, dass wir das Gerüst abbauen könnten ..... also ganz schnell angerufen und mein Problem erklärt ... dass es doch viel besser wäre, wenn das Gerüst erst Ende nächster Woche weg kommt.
Dann war noch die Innenarchitektin der Firma Joas da (die ihren Job übrigens hervorragend macht) und wollte mit uns besprechen, wann das WC im EG fertig installiert wird. Dieses Wochenende ziehe ich die abgehängte Decke ein, leider haben wir es noch nicht geschafft, die Wände zu verputzen. Und schaffen das auch nächste Woche nicht, da soll das WC nämlich fertig werden: Der erste Raum des Hauses, der fertig wäre !
Das bringt uns zu zwei Punkten, die ich jetzt langsam auf die harte Tour lerne (meinen Studenten sage ich immer "Lernen durch Schmerzen ... das ist das einzige, was wirklich funktioniert").
1) Die Koordination des Ganzen kostet erheblich (ich meine ERHEBLICH !) mehr Zeit, als erwartet. Also etwa fünf mal so viel, wie angenommen. Jetzt verstehe ich, warum Architekten und/oder Bauträger einen von mir bisher alsübererheblich angesehenen Teil der Bausumme bekommen.
Die verdienen ihr Geld, wir hätten auch einen engagieren sollen.
NB: Für den fachlichen Teil haben wir ja glücklicherweise Herrn Weng, aber der organisatorische Kleinkram kostet so viel Zeit, dass für konstruktive Arbeitzu wenig bleibt.
2) Ein belastbarer Projektplan ist nicht nur "nett", sondern zwingend notwendig. Wir haben zwar schon früh angefangen, einen solchen zu erstellen, d.h. etwa alle Aktivitäten mit dem geschätzten Aufwand zu definieren und das grob zu terminieren, aber fertig gemacht haben wir ihn nicht. Steffi hat schon vor längerer Zeit alles was wir haben in Open Proj eingegeben (übrigens ein super tool, bei kleinen Projekten wie diesem reicht das gut aus, da braucht man kein MS-Project), aber ich hab's dann nie fertig gemacht, d.h. die einzelnen Aktivitäten konkret terminiert.
Aus mehreren Gründen, viel Aufwand, keine Zeit usw. Vielleicht auch Sorge, dass ich das nicht so genau hinkriege, dass es uns wirklich was hilft. Aber egal. Ohne geht es nicht.
Wir haben unsere Wohnung zu Ende März gekündigt, also bis dahin muss alles fertig sein. Also brauchen wir einen verläßlichen Plan.
Den mache ich als nächstes. Wenn die Decke im Klo drin ist. Und die Elektroinstallation im Bad. Aber dann - versprochen - ist der Projektplan dran.
Till
PS: Haus sieht neu gestrichen super aus !
Also erster Vorsatz des Tages: Maler-Chef anrufen und um GerüstDaLassen betteln. Aber zuerst musste ich kurz in den Baumarkt um eine Drahtbürste zu kaufen. Die brauchte der Maler nämlich. Und dann fahre ich doch lieber selber ;-)
Bis ich wieder zurück war, war auch schon die mail des Maler-Chefs da .... so in der Art .... wir sind jetzt eigentlich soweit, dass wir das Gerüst abbauen könnten ..... also ganz schnell angerufen und mein Problem erklärt ... dass es doch viel besser wäre, wenn das Gerüst erst Ende nächster Woche weg kommt.
Dann war noch die Innenarchitektin der Firma Joas da (die ihren Job übrigens hervorragend macht) und wollte mit uns besprechen, wann das WC im EG fertig installiert wird. Dieses Wochenende ziehe ich die abgehängte Decke ein, leider haben wir es noch nicht geschafft, die Wände zu verputzen. Und schaffen das auch nächste Woche nicht, da soll das WC nämlich fertig werden: Der erste Raum des Hauses, der fertig wäre !
Das bringt uns zu zwei Punkten, die ich jetzt langsam auf die harte Tour lerne (meinen Studenten sage ich immer "Lernen durch Schmerzen ... das ist das einzige, was wirklich funktioniert").
1) Die Koordination des Ganzen kostet erheblich (ich meine ERHEBLICH !) mehr Zeit, als erwartet. Also etwa fünf mal so viel, wie angenommen. Jetzt verstehe ich, warum Architekten und/oder Bauträger einen von mir bisher als
Die verdienen ihr Geld, wir hätten auch einen engagieren sollen.
NB: Für den fachlichen Teil haben wir ja glücklicherweise Herrn Weng, aber der organisatorische Kleinkram kostet so viel Zeit, dass für konstruktive Arbeit
2) Ein belastbarer Projektplan ist nicht nur "nett", sondern zwingend notwendig. Wir haben zwar schon früh angefangen, einen solchen zu erstellen, d.h. etwa alle Aktivitäten mit dem geschätzten Aufwand zu definieren und das grob zu terminieren, aber fertig gemacht haben wir ihn nicht. Steffi hat schon vor längerer Zeit alles was wir haben in Open Proj eingegeben (übrigens ein super tool, bei kleinen Projekten wie diesem reicht das gut aus, da braucht man kein MS-Project), aber ich hab's dann nie fertig gemacht, d.h. die einzelnen Aktivitäten konkret terminiert.
Aus mehreren Gründen, viel Aufwand, keine Zeit usw. Vielleicht auch Sorge, dass ich das nicht so genau hinkriege, dass es uns wirklich was hilft. Aber egal. Ohne geht es nicht.
Wir haben unsere Wohnung zu Ende März gekündigt, also bis dahin muss alles fertig sein. Also brauchen wir einen verläßlichen Plan.
Den mache ich als nächstes. Wenn die Decke im Klo drin ist. Und die Elektroinstallation im Bad. Aber dann - versprochen - ist der Projektplan dran.
Till
PS: Haus sieht neu gestrichen super aus !
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Farbe
Vorhin, am späten Nachmittag, stehen wir in der Hofeinfahrt und schauen auf unser Haus. Eine Passantin kommt vorbei, hält an und meint: „Wird echt schön.“
Wir nicken: „Ja, wir freuen uns auch schon richtig.“
Mein Mann: „Entschuldigung, wir diskutieren gerade etwas aus. Wie würden Sie die Farbe um die Fenster nennen? Meine Frau sagt, das sei schweinchenrosa.“
Wir nicken: „Ja, wir freuen uns auch schon richtig.“
Mein Mann: „Entschuldigung, wir diskutieren gerade etwas aus. Wie würden Sie die Farbe um die Fenster nennen? Meine Frau sagt, das sei schweinchenrosa.“
Passantin (schaut genau hin): „Altrosa.“
Mein Mann: „Siehst du.“
Ich: „Das ist die höfliche Formulierung für schweinchenrosa.“
Passantin (grübelnd): „Neeee, schweinchenrosa wäre ja Hello Kitty!“
Mein Mann: „Siehst du.“
Ich: „Das ist die höfliche Formulierung für schweinchenrosa.“
Passantin (grübelnd): „Neeee, schweinchenrosa wäre ja Hello Kitty!“
;-)
Mittwoch, 19. Oktober 2011
Passend
Heute war es so nass und kalt, dass ich neidisch auf unser Baby geworden bin, weil es friedlich schlafend schön eingepackt im warmen Lammfellschlafsack lag, während mir beim Kinderwagen schieben fast die Hände abgefallen sind.
Heute war es so nass und kalt, dass ich Flüche rezitiert habe, von denen ich nicht mal wusste, dass ich sie kenne, weil das Wasser in kleinen Bächen an meiner Regenjacke entlang gelaufen ist. An der Innenseite.
Heute war es so nass und kalt, dass ich dem Hund einen winddichten Regenmantel angezogen habe (jaja, ich gesteh’s).
Und passend zum nassen Wetter war heute das Hydrophobieren der Ziegelsteine in der Außenfassade angesagt.
Und passend zum kalten Wetter mussten dazu natürlich die Vorfenster abgenommen werden (wir haben zur Zeit ja keine funktionierende Heizung, das als Nebenbemerkung zum anstehenden Nachtfrost).
Und weil es so nass und kalt war, habe ich nachmittags nicht mal die Kamera auspacken können.
Und ich hatte, nach zwei Stunden an der frischen Luft im Regen, mit eisigen Fingern freudig an einen warmen Kaffee klammernd, höchsten Respekt vor den Malern. Ich wünsche ihnen und uns noch ein paar angenehme, trockene, wärmere Tage.
Dienstag, 18. Oktober 2011
Montag, 17. Oktober 2011
reparieren oder verdecken ...
wie man auf dem zweiten Bild im gestrigen Post gut sieht, ist Innenwand im Bad in einem hmmmmm nicht ganz so tollen Zustand, auf großen Flächen ging der Putz mit der Tapete oder den Elektrokabeln ab.
Außerdem sieht man, wenn man genau hinschaut, oben an der Decke einen Absatz. Etwa 2cm dick und 10cm hoch. Wenn man unter den drunter schaut (was ich tun mußte, um ein Kabel in der Ecke durchzuziehen) stellt man fest: Der ist da nicht ohne Grund. Sondern, um einen Balken zu verdecken. Er bleibt also.
Jetzt stellt sich die Frage, was tun
Außerdem sieht man, wenn man genau hinschaut, oben an der Decke einen Absatz. Etwa 2cm dick und 10cm hoch. Wenn man unter den drunter schaut (was ich tun mußte, um ein Kabel in der Ecke durchzuziehen) stellt man fest: Der ist da nicht ohne Grund. Sondern, um einen Balken zu verdecken. Er bleibt also.
Jetzt stellt sich die Frage, was tun
- Den Putz ausbessern. Was aber gar nicht so einfach und in jedem Fall eine Menge Arbeit ist.
- oder die Wand einfach mit Rigips verkleiden.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Guckloch
Unsere kleine Tochter hat ein „Gucklochbuch“. Wir hatten gestern so etwas ähnliches:
Jaja, so ein altes Haus hat etwas von einem Überraschungsei (eine vollkommen wertneutrale Feststellung).
Elektroinstallation Bad
- nachdenken
- Schlitze klopfen
- fallendes Mauerwerk
- noch mehr fallendes Mauerwerk
- auf den Fußboden des Nachbarraumes fallendes Mauerwerk
- MLN
- ???
à ein altes Ofenrohr ist plötzlich aufgetaucht!!!
Und da das a) ein wenig vorstand und b) immer die Gefahr besteht, dass der Rost mal durchschlägt, hat Till das entfernt. - nachdenken
- Schlitze klopfen
- fallendes Mauerwerk
- noch mehr fallendes Mauerwerk
- auf den Fußboden des Nachbarraumes fallendes Mauerwerk
- MLN
- ???
à ein altes Ofenrohr ist plötzlich aufgetaucht!!!
Siehe oben.
Und da Gucklöcher nur in Babybüchern schön sind, hat er es auch gleich wieder zugemauert: Samstag, 15. Oktober 2011
Trockenbau im Nassbereich
Nachdem das Bad ja tatsächlich und unaufhaltsam im Aufbau begriffen ist, wurde es Zeit, den restlichen Blindboden zu legen.
Wie man sieht eine nette Holzspielerei mit Kreissäge, Stichsäge, Bohrmaschine, Akkuschrauber, Stechbeitel ;-) Am Ende des Tages sind nun alle Bretter drin bzw. dort wo die Monteure noch an die Leitungen müssen ist alles vorbereitet:
Wie man sieht eine nette Holzspielerei mit Kreissäge, Stichsäge, Bohrmaschine, Akkuschrauber, Stechbeitel ;-) Am Ende des Tages sind nun alle Bretter drin bzw. dort wo die Monteure noch an die Leitungen müssen ist alles vorbereitet:
Freitag, 14. Oktober 2011
FFF
Wie Fensterfuge fertig! Heute Nachmittag kam – separat – der sicherlich staatlich diplomierte Fensterfugenverfuger und jetzt ist das erste neue Fenster also fertig.
Und noch ein Nachtrag:
Liebe Alt-Zaun Freunde und Fans, wir haben es getan! Wir haben gestern den neuen Zaun, wie angedroht eine Doppelstabmatte (Karo), in Auftrag gegeben. Da wir jetzt ja keine Freunde mehr haben, verzichten wir allerdings auf die teure integrierte Klingelanlage. ;-)
Und, nachdem es heute Morgen kuschelige (mit dem Hund unter der Bettdecke) 0,4 °C hatte, haben wir jetzt nach den viiiiielen laaaaaaaaaangen Diskussionen den neuen Gasbrennwertkessel beauftragt. Mit externem Kamin (natürlich hinten), d. h. früher oder später wird der Kaminofen kommen.
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Aber jetzt!
Jetzt, jetzt jetzt jetzt jetzt ist es drin: DAS ERSTE NEUE FENSTER!!!
:-) Nachdem wir ja das kleine Fenster zugemauert haben, haben wir uns für ein Glas entschieden, das hoch lichtdurchlässig ist und insbesondere auch das Licht gut streut. Und gerade haben wir überlegt, ob der Anschlag auf dieser Seite Richtung Waschtisch eigentlich sinnvoll ist.
Von innen:
Von außen:
Des Weiteren sind die Maler, wie man auch auf den beiden o. s. Fotos sieht, täglich fleißig am Werkeln: Im Bad wird verputzt, an der Außenwand ist der Putz ausgebessert und im Moment wird das Holz gestrichen:
07:05 Uhr MEZ – Double Facepalm
Mittwoch, 12. Oktober 2011
Eine Bildergeschichte
An und für sich ursprünglich gar nicht vorgesehen haben wir uns dann, nachdem dieses Thema mit „2. Kamin – Loch im Dach – Dachdecker????“ aufkam, relativ spontan im Zuge des Austauschs der verfaulten Balken in der Diskussion mit dem Zimmermann entschlossen, die beiden Gaubendächer gleich vernünftig reparieren zu lassen, mit Isolierung (nachdem das mit Bad und Kinderzimmer vermutlich die beiden wärmsten Räume werden, wohl gar keine schlechte Idee). Und so sieht die Instandsetzung als Bildergeschichte aus, beginnend mit einem ausgesprochen coolen Spielzeug (ich glaube, der Froschbär kriegt diesen komplett von Hand steuerbaren autarken Kran mit eigenem Dieselmotor als Modellspielzeug – im bevorzugten Maßstab 1:1 *g*):
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