Bei uns sind’s allerdings hundsordinäre Erkältungsviren, die erst uns in einer Kettenreaktion überbefallen haben und jetzt hat es leider auch unseren Heizungsmonteur erwischt L Also krankheitsbedingter Baustopp. Zum … Husten.
Merke: Auch das kann passieren und den Projektplan (den es wirklich gibt!) beeinträchtigen.
Die Geschichte einer Renovierung vom Kauf bis zum Einzug. Geplant also ein dreiviertel Jahr. Mal schauen, ob's reicht ;-)
Donnerstag, 17. November 2011
Pilze
Üblicherweise sind Pilze wie Hausschwamm oder Schimmel die typischen mikrobiologischen Verdächtigen in Sachen Baustopp / Renovierungsverzögerung.
Mittwoch, 16. November 2011
Man gönnt sich ja sonst nichts ....
an sich beschränken wir uns ja auf, nennen wir es funktionale Instandsetzung, also wir reparieren Dinge, die kaputt sind oder in absehbarer Zeit kaputt gehen werden. Sonst nichts.
Wenn man alles, was nicht "perfekt" ist (es geht ja immer um den Grad der Perfektion ;-), erneuert, muß man bei einem solchen Haus ziemlich vermögend sein (oder sehr viel Zeit und Nerven haben). Also: Nur Dinge, die wirklich nötig sind.
Bis auf zwei Ausnahmen: Erstens gibt's im Erdgeschoß neue Heizkörper (schön sind sie, oder ;-) obwohl die alten noch gut funktionieren. Die bisher ziemlich grob auf Putz verlegten Leitungen verschwinden in dem Zug auch (siehe Post von gestern). Und zweitens gibt's einen Kaminofen im Wohnzimmer. Möglicherweise lohnt sich der sogar finanziell, aber letztlich wollen wir einfach einen haben. *kuschelimscheinderwarmenglut* Den haben wir heute bestellt ! Cooles Teil, in unbehandeltem Stahl, Anlauffarben inklusiv. Rost auch, wenn man nicht aufpaßt ;-)
Till
Wenn man alles, was nicht "perfekt" ist (es geht ja immer um den Grad der Perfektion ;-), erneuert, muß man bei einem solchen Haus ziemlich vermögend sein (oder sehr viel Zeit und Nerven haben). Also: Nur Dinge, die wirklich nötig sind.
Bis auf zwei Ausnahmen: Erstens gibt's im Erdgeschoß neue Heizkörper (schön sind sie, oder ;-) obwohl die alten noch gut funktionieren. Die bisher ziemlich grob auf Putz verlegten Leitungen verschwinden in dem Zug auch (siehe Post von gestern). Und zweitens gibt's einen Kaminofen im Wohnzimmer. Möglicherweise lohnt sich der sogar finanziell, aber letztlich wollen wir einfach einen haben. *kuschelimscheinderwarmenglut* Den haben wir heute bestellt ! Cooles Teil, in unbehandeltem Stahl, Anlauffarben inklusiv. Rost auch, wenn man nicht aufpaßt ;-)
Till
Dienstag, 15. November 2011
Wieder mal: Ein Einblick der besonderen Art ....
wir befinden uns im Wohnzimmer und schauen in die Ecke, links die Außenwand, geradeaus das Esszimmer. Also eigentlich die Wand zwischen beiden. Aber mittendrin ... keine Wand mehr :-(
Inzwischen sind die Heizungsbauer fleißig, haben die alte Heizung und die Heizkörper demontiert und ziehen die neue Verrohrung ein. Erschwerend kommt allerdings dazu, daß wir die Heizkörper im OG erhalten wollen (und damit natürlich auch die Rohre).
Nicht, daß die besonders schön wären, aber wir gehen davon aus, daß wir oben in 10 oder 15 Jahren eh nochmal renovieren (Kind groß, Papa geht bald in Rente usw.)
Aber dazu muß man die Rohre erstens finden und zweitens dann ein bißchen umbauen (T-Stücke rein oder rauslöten usw.) Das Ergebnis sieht man oben *schnief*
Das ist aber auch die schlimmste Ecke ;-)
Wenn's fertig ist, haben wir immerhin schicke neue Heizkörper im EG praktisch ohne sichtbare Leitungen (alles durch die Decke).
Till
Inzwischen sind die Heizungsbauer fleißig, haben die alte Heizung und die Heizkörper demontiert und ziehen die neue Verrohrung ein. Erschwerend kommt allerdings dazu, daß wir die Heizkörper im OG erhalten wollen (und damit natürlich auch die Rohre).
Nicht, daß die besonders schön wären, aber wir gehen davon aus, daß wir oben in 10 oder 15 Jahren eh nochmal renovieren (Kind groß, Papa geht bald in Rente usw.)
Aber dazu muß man die Rohre erstens finden und zweitens dann ein bißchen umbauen (T-Stücke rein oder rauslöten usw.) Das Ergebnis sieht man oben *schnief*
Das ist aber auch die schlimmste Ecke ;-)
Wenn's fertig ist, haben wir immerhin schicke neue Heizkörper im EG praktisch ohne sichtbare Leitungen (alles durch die Decke).
Till
Montag, 14. November 2011
Es werde Licht
im Haus. Und eben auch an der Haustür, man muß ja das Schloß irgendwie finden. Da gibt es allerdings ein paar Probleme: Erstens müßte Strom hinkommen. Und das würde bedeuten, eine Leitung (also einen Schlitz) vom Verteiler quer durch's Treppenhaus bis zur Haustür zu ziehen (oder mit einem entsprechend dicken Kabel durch die Decken zu gehen). Was wir natürlich vermeiden wollen. Denn bisher gibt's im Treppenhaus keine (also gar keine) Elektroinstallation. Die Beleuchtung wird eine indirekte LED-Beleuchtung, deren Versorgung in der Leuchtenschiene geführt wird. Da paßt kein 230V Kabel mehr rein. Zweitens müßte ein Schalter her. Außen und eigentlich auch innen. Also nicht mehr Schlitze und Löcher ....
Dann die Idee: Wir nehmen eine Solarleuchte. Aber reicht die Sonne in der schattigen Ecke aus ? Viel Energie brauchen wir ja nicht, vielleicht zwei, drei Minuten Licht pro Tag. Aber die brauchen wir halt dann doch.
Also ein Versuch. Billige Solarleuchte mit Bewegungssensor bei Conrad gekauft und, da ich nicht die bei einem Fehlschlag unnötigen Löcher in die Hauswand bohren wollte, auf die Mauer neben der Haustür gelegt, paar Tage gewartet et voila: Es geht !
Damit steht der Fertigstelleung der Elektroinstallation eigentlich nichts mehr im Weg.
Und soooo schlecht sieht sie eigentlich nicht mal aus ;-)
Till
Sonntag, 13. November 2011
Endlich mal was fertig ....
dieses Loch ist jetzt endlich mal zu. Zur Erinnerung: Das Fallrohr vom Dach ging - na ja - beinahe in die Ablaufrinne unter dem Haus rein, etwa 20% der Fläche standen auf dem Rand auf. Was ich natürlich erst nach dem Ausgraben gemerkt hatte. Leider konnte ich dann nicht weitermachen, da das Gerüst über dem Loch stand .....
Aber das ist jetzt ja weg. Also frisch ans Werk: Beim Baustoffhändler eine ultrarobuste superfiesanfingernschaufelundüberhauptallemklebende Dichtmasse geholt und eine schöne Kehle an den Übergang geschmiert. Na, jedenfalls dicht ;-)
Till
PS: Leider kein Bild, ich hab das Zeug echt nicht mehr von den Fingern gekriegt und wollte die Kamera nicht einsauen ....
Aber das ist jetzt ja weg. Also frisch ans Werk: Beim Baustoffhändler eine ultrarobuste superfiesanfingernschaufelundüberhauptallemklebende Dichtmasse geholt und eine schöne Kehle an den Übergang geschmiert. Na, jedenfalls dicht ;-)
Till
PS: Leider kein Bild, ich hab das Zeug echt nicht mehr von den Fingern gekriegt und wollte die Kamera nicht einsauen ....
Samstag, 12. November 2011
Der Winter kommt ....
und da merkt man das Fehlen der Heizung immer unangenehmer. Wenn es nur darum geht, bei der Arbeit nicht zu frieren, reicht ein kleiner Lüfter (links im Bild). Ich brauche den zwar eigentlich nicht, aber wenn Steffi und Rike kommen, ist es doch schön, ein bisschen einheizen zu können ;-)
Aber so langsam sind die Temperaturen so, dass die Mauern abkühlen und dann auch am Tag nicht mehr warm werden. Und so um die - na sagen wir mal - gut zehn Grad sollten wir schon im Haus haben. Sonst gehen die Abbindezeiten gegen unendlich und manche Dinge lassen sich gar nicht mehr verarbeiten. Also: Heizen !
Ohne Heizung auf Dauer gar nicht so einfach. Wenn die Heizungsrohre mal gelegt sind, dann schrauben wir in einem Raum je Stockwerk einen Heizkörper rein, drehen den voll auf, und gut is.
Aber bis dahin ? Versuchen wir uns mit Elektroheizern über Wasser zu halten. Die Lüfter sind ja günstig, klein und machen schön warm. Aber ich hab schon mal einen in Flammen aufgehen sehen (glücklicherweise direkt neben der Dusche, da ließ sich das Problem leicht lösen) ....
Dann doch lieber Radiatoren. Zwei Stück a 1,5kW helfen uns hoffentlich, das Temperaturniveau zu stabilisieren. Heute eingeschaltet, die Spannung steigt, die Temperatur hoffentlich auch ;-) Der Datenlogger wird's uns verraten.
Till
PS: Dummerweise hat unser Baustromanschluß nur zwei Schuko-Dosen. Und die Heizer brauchen schon jeder eine eigene ..... der Elektriker bringt uns nächste Woche die Erweiterung.
PPS: Die Sanitär-Jungs haben gestern einen echt coolen Gas-Heizer mitgebracht. Der macht schön warm !
Aber nach ein paar Stunden lief im OG das Wasser an den Fenstern runter ..... Deshalb hab ich dann schnell die Elektroheizer besorgt ;-)
Freitag, 11. November 2011
Alles OK !
sagt der Elektriker zu meiner bisherigen Installation. Das freut.
Natürlich bin ich vorsichtig und lese im Zweifel lieber nochmal nach, bevor ich was falsch mache, aber trotzdem wollte ich einen "Besichtigungstermin" zwischendurch (bevor alles zugeputzt ist). Man schläft doch gleich viiiiieeeel besser ;-)
Der Kaminfeger war auch da, um die Installation der Heizung und natürlich insbesondere der Führung des Abzugs zu besprechen. Auch OK.
Und ein freundlicher Herr von den Stadtwerken. Wir machen ja alles ab Hausanschluß neu und versetzen dazu auch die Wasseruhr (die ist im Moment unter dem Kellerboden, nicht sehr praktisch ....
Auch alles OK.
Also: Weiter so !
Donnerstag, 10. November 2011
Testreihe (1)
Wir haben aktuell zwei Testreihen am Laufen. Über Nr. 1 nachfolgend ein paar Worte.
Und Bilder:
Das ist ein Datenlogger, der Temperatur und Feuchtigkeit aufzeichnet und der uns Erkenntnisse über Wärmespeicherkapazität und Trägheit unseres Hauses liefern soll. Was im Moment bei 95 % Nebel und Tageshöchstwerten von 6°C eher ääähhh langweilig ist. Daher fehlt der 2. Logger, der die dazugehörigen Außenwerte aufzeichnen soll, auch noch. Aber einen kleinen Testlauf haben wir natürlich schon mal gestartet.
Hier das Ergebnis:
Rot = Temperatur, Gelb = Luftfeuchtigkeit
1 – Es wird Nacht in unserer Wohnung.
2 – Die Heizung springt um 5 Uhr an, dann kommt Mama heim (vom Morgenspaziergang) und lüftet ;-)
3 – Mama hat Fenster geschlossen, Temperatur steigt auf Frühstückswert an.
4 – Papa steckt Logger in die Außentasche seiner Jacke.
5 – Villa Z.
6 – SONNE!!!
7 – Obwohl es konstant kalt ist wird es nachts noch kälter.
8 – Die Monteure frühstücken (mit Heizlüfter; bevor hier Spekulationen auftauchen ;-)
Mittwoch, 9. November 2011
Gürtel
Wir hatten Herrn Weng um einen Termin für heute gebeten, und zu unserer großen Freude kam er dann auch am Vormittag. Eigentlich haben wir gerade weder größere Probleme noch offene Fragen. Nur – manchmal ist es ja so, dass eine Hose echt gut passt, man sich aber trotzdem mit Gürtel wohler fühlt ;-) Soll heißen: Ein Profi sieht halt einfach mehr, wirft diverse Punkte auf (und beantwortet sie auch meist direkt im Anschluss *g*), hilft gegen das Verzetteln, trägt zur Entscheidungsfindung bei, wenn man zu ein und demselben Thema verschiedene Lösungsansätze erhält (die in sich alle schlüssig klingen und häufig total gegenläufig sind) und gibt Tipps (und wenn’s „nur“ Materialtipps sind – in diesem Haus unglaublich wichtig wegen Diffusion). Auch heute ist exakt dieses beim Wandern von Raum zu Raum geschehen. Aber dadurch haben wir jetzt eine Lösung, die kein schlechtes Bauchgefühl zurücklässt, für die Belüftung im Bad gefunden (und mit dem Fliesenleger, der gerade vorbei kam, praktischerweise direkt besprechen können, Stichwort gebohrte Revisionsklappe), wissen jetzt wie wir uns bei den anstehenden Temperaturen in Sachen „Haus erwärmen“ verhalten sollen, sind uns sicher dass die heute gekaufte Glaswolle ohne sonstige Folien o. ä. auf die Schüttung im Bühnenboden eingebracht werden kann, da bereits eine „Sperrschicht“ (aus Lehm) existiert (habe ich eigentlich schon meinen Respekt vor der Baukunst um 1900 zum Ausdruck gebracht???), haben gleich im Anschluss den Bauflaschner angerufen (wegen dem hier; war erfreulicherweise auch nachmittags gleich da, glaubt aber nicht, dass es die Verwahrung ist, wird aber schon mal vorab die existierenden Risse mit Silikon schließen), können ohne Bedenken kleine (!) Nägelchen zur Fixierung der Bodenleisten in den Kamin schlagen etc.
Fazit: Es hat sich mal wieder gelohnt und wir sind froh, dass wir uns für diesen We(n)g mit Beratung entschieden haben!!
Frühmorgens (oooohhhh jaaaa stöhnt mein bester Mann) war der für die Heizung zuständige Meister da und hat zusammen mit Till eine richtig gute Lösung für die Heizung und den Außenkamin gefunden – den wir aufgrund des Kaminofens brauchen, allerdings natürlich auf die Rückseite des Hauses machen wollen, was eine komplette Versetzung der Heizung in den anderen Gewölbekeller bedeutet, was aber eigentlich egal ist, da eh alles neu wird – allerdings kommen hierzu am Freitag noch Schornsteinfeger & Stadtwerke (und nicht vergessen den Fensterbauer wegen des dort befindlichen Fensters zu informieren)!!
Um die Glaswolle holen zu können, haben wir heute einen Anhänger gemietet und die Gelegenheit gleich genutzt, eine Ladung im Keller stehenden Mülls (hauptsächlich Tapeten, Altholz u. ä.) zur Deponie zu transportieren:
Ufffzz…. Mit wieder leerem Hänger ging die „Shopping“tour dann weiter:
Zum Zimmermann – Leih*g*Dielenbretter holen:
Zum Fensterbauer – das bestellte Sipo-Mahagoni-Holz abholen und gleich zum Schreiner zum Lagern bringen, denn das wird unser Waschtisch werden:
Zwei Ölradiatoren kaufen – allerspätestens wenn der Leicht-Estrich ins Bad eingebracht wird, müssen wir dort für Wärme sorgen; Plan sieht des Weiteren vor, pro Stockwerk ein Zimmer richtig fertig und damit heizbar zu machen.
Regal für die Kellernische kaufen – in den Kellern arbeiten jetzt die Heizungsmonteure, die heute auch bereits mit der Demontage der Alt-Heizung sowie den Heizkörpern, die ausgetauscht werden sollen, begonnen haben:Dienstag, 8. November 2011
Durch’s Dach oder nicht?
Heute ging’s im Bad weiter, mit folgendem Projektstand am Ende des Tages:
Dafür hat sich im Außenbereich dank Opa nochmals einiges getan: Er hat im „Schweinestall“ den (vermutlich jahrelang) gelagerten Komposthaufen abgetragen. Was machen wir nur mit all der guten Komposterde? Im Garten verteilen zwischen dem Gestrüpp ;-)
Montag, 7. November 2011
Standardhöhe
„Wollen Sie Ihr WC in Standardhöhe?“
Ööööööhhhhhh…. Nie zuvor Gedanken darüber gemacht. Aber seit Jahren in Richtung Standardisierungsfan sozialisiert, natürlich Einverständnis gegeben. Auch wenn höher für’s Alter besser ist ;-)
Auf alle Fälle waren die Sanitär-Monteure heute im Haus, um im Bad den Vorbau zu machen. Und – hey, das sieht jetzt echt schon richtig professionell und nach Bad aus *freu*
Eigentlich ist jetzt alles verlegt und an der richtigen Stelle, der Wasserkasten für die Toilette, die Entlüftung, Warm- & Kaltwasser für die Dusche, der Abfluss…
Die gegenüberliegende Seite sieht jetzt übrigens dafür gemäß der Formel „Till + Bohrhammer = nackt“ aus:Sonntag, 6. November 2011
Good vibrations
Sorry.
Gestern Abend konnte ich nicht mehr schreiben.
Meine Hände waren nicht mehr in der Lage, solch feinmotorische Tätigkeiten wie Tasten treffen durchzuführen.
Ich habe geschliffen. Abschlussleisten geschliffen. Das vibrrrrrrrrrriert ganz schön ;-)
Davon abgesehen, dass es sich wirklich um Sklavenarbeit handelt, kommt noch ein gewisser Frust-Faktor hinzu: In der Zeit, in der Opa den Schweinestall von Grüngut und Zaun befreit hat und in der der Mann die Zaunpfosten flach gelegt und unser Schlafzimmer verkabelt hat, habe ich in der Kammer (dem Bügelzimmer *g*) jeweils die noch fehlenden Zentimeter (korrekt, wir reden hier nicht von Metern) vor den plus die Ecken geschliffen, so weit es ging mit dem Festool-Exzenterschleifer und dann die letzten Restchen mit dem Fein-Deltaschleifer und zum Schluss noch einmal über alles mit dem Exzenterschleifer mit 80er Papier. Ein taktischer Fehler war, „wegen dem bisschen“ auf die Absaugung zu verzichten… (deshalb konnte ich auch kein Foto machen)
Der positive Effekt (neben der Tatsache, dass die Kammer jetzt in einem Zustand ist, dass gestrichen und verputzt werden kann) ist die „Alterssimulation“: Das Haar gräulich patiniert und die Gedanken beim Aufstehen heute Morgen unterliegen strengster Zensur.
Samstag, 5. November 2011
Jetzt sind alle Zäune weg
na ja, fast zumindest. Jedenfalls der am Schweinestall und der an der Strasse.
Bis heute morgen war der Schweinestall noch mit Grüngut gefüllt. Dann kam mein Schwiegervater.
Um das ganze Zeug nicht über den Zaun wuchten zu müssen, mußte der Zaun weiche. Zumindest mal ein Stückchen. Aber das ist natürlich kein Zustand. Also weg mit dem Ganzen.
Und so sieht's jetzt aus. Jetzt kommt man wenigstens ordentlich an den Boden und die Vegetation ran. Demnächst kriegen wir ja eine Sperrfolie, die das Unkraut unten hält. Die geht natürlich auch leichter ohne Zaun rein. Dann kommt ein neuer Zaun ran. Wie der aussieht, wird sich in einer der nächsten schlaflosen Nächte entscheiden. Ein paar Varianten liegen schon vor, aber noch wird nix verraten.
Till
Freitag, 4. November 2011
Kirschblüten
Sind fraglos etwas Wunderbares.
Kirschblätter … ääähhh … natürlich auch:
Vor allem, wenn sie nicht auf dem Bürgersteig liegen. Daher habe ich heute Tills Weihnachtsgeschenk besorgt: den Laubbläser BHX 2501 von Makita mit Benzinmotor (4-Takter!!). Vielleicht darf ich ja auch mal damit spielen ;-)
Donnerstag, 3. November 2011
Wir können ....
jetzt tatsächlich das eigene Klo benutzen !
Das ist doch mal eine gute Nachricht ;-)
Dass uns irgendwoher Wasser am Kamin runterläuft eher weniger :-(
Vermutlich die Verwahrung ... sollten wir natürlich klären, bevor Schnee auf dem Dach liegt ...
Das ist doch mal eine gute Nachricht ;-)
Dass uns irgendwoher Wasser am Kamin runterläuft eher weniger :-(
Vermutlich die Verwahrung ... sollten wir natürlich klären, bevor Schnee auf dem Dach liegt ...
Mittwoch, 2. November 2011
Vom Traum zum (ersten) Raum
- Haus suchen
- Haus sehen und verlieben
- Preis erfahren und abhaken
- Trotzdem innen besichtigen und froh sein, dass der Preis zu hoch ist
- Weitersuchen
- Immer wieder zurück zum Objekt der Begierde kommen, warten, verhandeln, abhaken, andere Häuser anschauen, wieder vorbeilaufen, wieder diskutieren, warten, verhandeln, warten, verhandeln, einschlagen und zum Notar gehen
- Fröhlich planen
- Sich von der Innenarchitektin begeisternde Pläne für Bad / WC entwerfen lassen
- Auswählen
- Demontage
- Danach das eine oder andere gezwungenermaßen und damit etwas unfröhlich planen
- Rohre + Leitungen legen
- Fliesen legen
- Decke einziehen
- Wände verputzen
- Einbau Toilette und Waschbecken
UND ER IST FERTIG, DER ERSTE RAUM!!
(Okay, wer spießig sein will: Fenster kommt im Januar und jaja, Tür und -zarge sind weder abgeschliffen noch gestrichen…)
Die blöderweise gar nicht unbedeutende Frage lautet: Darf man die Toilette jetzt auch schon benutzen???? Dieser Punkt war heute früh noch offen (Stichwort: Abhängigkeit Bad), und leider musste ich, nachdem der Caddy am Morgen das Einschalten der Standheizung mit einer dicken, weißen aus der Motorhaube kommenden Rauchwolke quittiert hat, heute Nachmittag in die Werkstatt und danach war die Baustelle bereits verlassen.
Des Weiteren ist das Gerüst heute auch demontiert worden – ganz ungewohnt, der Anblick:
Dienstag, 1. November 2011
Besondere Umstände
Erfordern besondere Maßnahmen:
Aber ich schwör’s, die Feiertagsentweihung hat - mit Leistenunterfütterung - nur knapp 1,5 Stunden gedauert (naja, mein bester Mann hat ein bisschen länger Elektrokabel verlegt, aber das ist ja keine Arbeit, sondern eher so was wie Wellness).
Denn morgen kommt der Sanitär-Monteur, und falls das Rohr, wovon leider auszugehen ist, nicht nach unten gezogen oder anders gebogen werden kann, ist die Puzzelei fertig und kann genagelt werden. Ansonsten sind schnell 2 neue Bretter gesägt.
Und mittlerweile hat Till seine diversen nächtlichen Panikattacken begründet auf gezählten 42 Kleinigkeiten (Kategorie „was machen wir eigentlich für ein Fensterbrett im Bad?“ und ähnliches) überwunden – morgen bin dann wohl zur Abwechslung ich an der Reihe ;-)
Und mittlerweile hat Till seine diversen nächtlichen Panikattacken begründet auf gezählten 42 Kleinigkeiten (Kategorie „was machen wir eigentlich für ein Fensterbrett im Bad?“ und ähnliches) überwunden – morgen bin dann wohl zur Abwechslung ich an der Reihe ;-)
Montag, 31. Oktober 2011
Kein schönes Bild ....
meistens versuchen wir ja Bilder zu machen, an denen wir uns (oder Sie sich) erfreuen können. Manchmal geht's allerdings um ganz praktische Dinge. So wie hier.
Da die Leitungsführung in der Praxis doch manchmal (natürlich nur um Millimeter) von der Planung abweicht, ist es sinnvoll, die demnächst unter dem Putz verborgene Realität zu dokumentieren. Damit vermeidet man Ärger wie diesen.
Das geht mit Fotos ganz bequem. Früher noch ein Kostenfaktor ist das heute mit der Digitalkamera kein Problem. Jeder Schritt wird dokumentiert, so kann man später leicht sehen, ob "da sicher keine Leitung liegt". Allerdings nur, wenn man die passenden Fotos später auch wiederfindet ....
Aber darum kümmert sich Steffi ;-)
Till
PS: Ideal wäre es natürlich, wenn man jede Dose und Leitung mit den genauen, gemessenen Lagen in einem Plan dokumentieren würde. Aber das ist eher unrealistisch .... Wer zuviel Freizeit hat, wir suchen immer Freiwillige ;-)
Da die Leitungsführung in der Praxis doch manchmal (natürlich nur um Millimeter) von der Planung abweicht, ist es sinnvoll, die demnächst unter dem Putz verborgene Realität zu dokumentieren. Damit vermeidet man Ärger wie diesen.
Das geht mit Fotos ganz bequem. Früher noch ein Kostenfaktor ist das heute mit der Digitalkamera kein Problem. Jeder Schritt wird dokumentiert, so kann man später leicht sehen, ob "da sicher keine Leitung liegt". Allerdings nur, wenn man die passenden Fotos später auch wiederfindet ....
Aber darum kümmert sich Steffi ;-)
Till
PS: Ideal wäre es natürlich, wenn man jede Dose und Leitung mit den genauen, gemessenen Lagen in einem Plan dokumentieren würde. Aber das ist eher unrealistisch .... Wer zuviel Freizeit hat, wir suchen immer Freiwillige ;-)
Sonntag, 30. Oktober 2011
Verehrte Damen
Einen Mann drei Tage zu beschäftigen, geht ganz einfach:
Ein Tag Abbruch, 2 Tage Bett mit Rückenschmerzen. Wahrscheinlich hat sich das die ehemalige Dame des Hauses so gedacht. Blöd nur, dass es jetzt meiner ist, der den Spaß hat…
Mit dem Zaunlieferanten haben wir vereinbart, dass wir zwei Wochen vor Lieferung und Montage des Zauns informiert werden, damit wir den bestehenden Altzaun selbst demontieren können. Denn den wollen wir gerne einlagern – schön ist er ja schließlich, darüber brauchen wir gar nicht diskutieren. Nachdem sich der Nebel gestern um 11 Uhr gelichtet hat, haben wir beschlossen, das milde Wetter zu nutzen und uns an die Zaunelemente zu wagen. Hierzu durfte ich wie beschrieben mein Weihnachtsgeschenk vorzeitig aus- und anschließend anpacken. Und, was soll ich sagen, es ging viel besser als erwartet. Nur drei Schrauben mussten wir aufbohren, alle anderen hat der Schlagschrauber bewältigt (cooles Teil, echt *freu*). Allerdings hat Till bereits im Vorfeld immer mal wieder zur Dose mit dem Rostlöser gegriffen, das war sicherlich auch hilfreich. So konnten wir tatsächlich alle Elemente demontieren (und sehen, dass einige doch schon recht hinfällig sind) und testweise mal die Säbelsäge von Flex an einen Metallpfosten halten: Geht, aber mit einer Flex mit entsprechend großer Scheibe geht’s mit Sicherheit einfacher.
Also hat mein liebster Mann beschlossen, „noch schnell“ den Eckpfosten abzutragen. Er hat neulich schon mal probehalber den Meißel an die erste Fuge gehalten, drei Mal mit den Hammer drauf und schon hatte er den obersten Tuffstein in der Hand. Tja, zurück zum ersten Bild: In der Mitte, wie von außen nicht erkennbar war, versteckt sich ein Betonkern. In dem wiederum ein massiver Stahlträger sitzt. Den unser Bohrhammer ungefähr so sehr juckt wie eine Mücken einen Elefanten…
Samstag, 29. Oktober 2011
Wollt ihr eine glückliche Frau ....
dann schenkt ihr einen Schlagschrauber zu Weihnachten. Moment: Weihnachten ist doch noch gar nicht .... Egal ! Man muß die Feste feiern, wie sie fallen.
Heute haben wir den alten Zaun demontiert, irgendwann kommt ja der neue und da heute schönes Wetter war, haben wir die Gelegenheit genutzt. Und da Steffi sich eben diesen Schlagschrauber zu Weihnachten gewünscht hatte, bin ich heute morgen kurz shoppen gegangen. Mit "konventionellen" Mitteln hätten wir die meisten der verrosteten Schrauben aufbohren oder abflexen müssen. So haben wir die meisten doch noch auf gekriegt. Cooles Teil, muß ich schon sagen !
Und damit der kleine Froschbär nicht neidisch wird, hat die Mama ihr auch einen Schrauber gebastelt ;-)
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