Die Geschichte einer Renovierung vom Kauf bis zum Einzug. Geplant also ein dreiviertel Jahr. Mal schauen, ob's reicht ;-)
Dienstag, 13. März 2012
Wow
Wenn man im eigenen Haus steht, auf die geschliffenen und geölten Böden schaut und einfach nur „WOW!!!“ denkt…
Montag, 12. März 2012
Wohnen
Der Theorie zufolge wird irgendwann mal der Zeitpunkt kommen, wo ausgebastelt, ausgeschafft, ausgerenoviert ist. Nachdem wir dann aber vermutlich bereits zu alt sein werden, um auf dem Eisbärenfell vor unserem Kaminofen liegen zu können, brauchen wir ein Sofa.
aus absolut nicht nachvollziehbaren Gründen weigert, unser vollkommen verratztes blaues Kunst-Ledersofa, das vor 15 Jahren stramme 400 Mark gekostet hat, umzuziehen. Da wir mit Kleinkind, Hund und Katze sowie einem schwächelnden Kontostand gesegnet sind, stand heute IKEA auf dem Programm.
Ebenso überraschender- wie erfreulicherweise hatten wir ziemlich genau 4 (in Worten: vier) Minuten nach Betreten der ääääähhh Wohnlandschaft ein Sofa gefunden. Nachdem wir im Vorfeld stark zwischen Leder (+ Hund, Kind aber - Katze) und abnehm- und waschbarem Textilbezug (+ Katze, Kind aber - Hund) geschwankt haben, hat uns das Kramfors mit dem robusten Leder in Form sowie Material gefallen. Prima, also ein 2-er Kramfors + Récamiere links.
Und sowieso.
Wollten wir gerade gehen.
Als wir nochmals vor dem Kramfors stehen geblieben sind und diskutiert haben, ob wir denn wirklich die Récamiere brauchen. Die Lösung sieht nun so aus, dass wir das 3-er Kramfors mit dem Hocker bestellt haben.
Ein neues Sofa.
Da mein liebster Mann sich Hierbei handelte es sich um den zweiten IKEA-Besuch meines Lebens.
Ich bezweifle, dass es jemals zu Nr. 3 kommen wird. Aber zurück zum Programm: Ebenso überraschender- wie erfreulicherweise hatten wir ziemlich genau 4 (in Worten: vier) Minuten nach Betreten der ääääähhh Wohnlandschaft ein Sofa gefunden. Nachdem wir im Vorfeld stark zwischen Leder (+ Hund, Kind aber - Katze) und abnehm- und waschbarem Textilbezug (+ Katze, Kind aber - Hund) geschwankt haben, hat uns das Kramfors mit dem robusten Leder in Form sowie Material gefallen. Prima, also ein 2-er Kramfors + Récamiere links.
…
Gefühlte Stunden (in Wahrheit nur knapp 30 Minuten) später stand fest: Die Récamiere ist nicht mehr bestellbar. Und der IKEA Sindelfingen, der sie vorrätig hätte, liefert nicht in unser PLZ-Gebiet *grrrrrr* …
Zurück in die Ausstellung. Gut, das Kramfors Textil hat einen abnehmbaren Bezug und ist auch okay. Nehmen wir das. …
Gibt es aber nur in der Farbe wie ausgestellt. Also blau. Jetzt macht ja bekanntlich braun mit blau jedes Schwein zur Sau. Soll heißen: eher rötliche Dielenböden, moccafarbene Wände, Naturstahlkaminofen mit Anlassspuren, zwei Antiquitäten aus Kirsch- bzw. Nussholz. Neeeee. L Das Kivik hat uns irgendwie von der Form her nicht überzeugt.
Und überhaupt. Und sowieso.
Wollten wir gerade gehen.
Als wir nochmals vor dem Kramfors stehen geblieben sind und diskutiert haben, ob wir denn wirklich die Récamiere brauchen. Die Lösung sieht nun so aus, dass wir das 3-er Kramfors mit dem Hocker bestellt haben.
Liefertermin: Mitte April. Das ist okay. FALLS uns bis dahin die Theorie einholen sollte (wovon nicht auszugehen ist), müsste das Eisbärenfell herhalten ;-)
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Was war heute sonst noch?
Der Parkettleger hat heute geölt. Daher heute eh kein Zutritt. Aber morgen kann man vorsichtig betreten. Am Mittwoch kommt noch der Steinmetz für die alten, wieder hervorgeholten Fliesen in Speisekammer und Flur sowie die Arbeitsplatte in der Küche. Das ist dann auch so ziemlich der Letzte, der noch mal richtig Dreck macht. Also geht’s ab Donnerstag los mit der Putzerei. Genau: Ich habe Urlaub! ;-) Und dann bin ich mit der ersten der angefragten Speditionen heute Morgen durch unsere Wohnung hier gewandert, für die Erstellung eines adäquaten Angebotes.
In den letzten Tagen ist mein Horror vor dem Umzug gewaltig gewachsen. Allein beim Gedanken darin wird mir flau im Magen. Glücklicherweise der letzte Umzug vor dem Seniorenheim oder der Kiste. Egal. IKEA hat mich überlebt und ich habe IKEA überlebt. Der Umzug wird ein Klacks.
Sonntag, 11. März 2012
Mal wieder was zu Acrylfugen ....
diesmal an den Türen. Der Nachteil der schönen alten Rahmentüren ist, dass sich der Rahmen und die Füllung unterschiedlich ausdehnen. Das ist konstruktiv auch so gewollt, schließlich soll die Tür bei Änderungen der Luftfeuchtigkeit nicht auseinander fallen. Wenn man das allerdings lackiert, dann reißt der Lack typischerweise genau an der Grenze zwischen Rahmen und Füllung. Jeder, der in einem Altbau wohnt, kennt wohl das (Schadens-) Bild ....
Man kann das letztlich kaum vermeiden, es sei denn, man lackiert die Türen nicht, sondern lasiert sie nur. Aber dazu müßte der alte Lack komplett (und zwar wirklich völlig komplett) runter. Machen wir dann beim nächsten Mal.
Abhilfe schafft (hoffentlich) eine dauerelastische Fuge, in dem Fall aus Acryl, die überlackiert wird. Der Lack ist ja durchaus etwas elastisch, wenn man also Glück hat, reißt das nicht (gleich). Im Prinzip ist das einfach zu machen: Acryl aus der Kartusche, eine eher schmale Raupe (so in der Größenordnung 3mm) auftragen, dann mit dem nassen (Wasser) Finger glattziehen. Ein bisschen Übung braucht man schon, aber dafür haben wir ja genügend Material ;-)
Im Bild oben sieht man den Übergang noch recht deutlich, wenn's erstmal lackiert ist, fällt die Fuge kaum auf.
Till
Samstag, 10. März 2012
Die Farbe der Sockelleisten ....
rauszusuchen hat sich als erheblich schwieriger rausgestellt, als gedacht. Der erste Versuch (jeweils die gleiche Grundfarbe wie an den Wänden, also Mokka oder Aprikose, nur intensiver) ging daneben. Hier sieht man den zweiten Versuch für die beiden "Aprikose"-Zimmer. Immer noch der gleiche Grund-Ton, aber nach Augenmaß und per Versuch auf die richtige Helligkeit getrimmt. Mal schauen, wie es aussieht, wenn der Lack trocken ist .... Ich hab heute jedenfalls einige Bretter grundiert, die als Versuchsträger dienen .....
Aber einfach weiß ("Cremeweiß, der Klassiker) oder Grau ("Lichtgrau", RAL 7035, ein weiterer Klassiker) ist uns zu langweilig .... außerdem trennt das dann Wande und die Boden optisch ab und genau das wollen wir vermeiden. Wände und Böden sollen eine Einheit bilden. Und das ist gar nicht so einfach ....
Till
Freitag, 9. März 2012
So langsam schließen sich auch die letzten Löcher ....
in diesem Fall die Wartungsöffnung der Entlüftung des Abwasserrohrs. Der Dachreparatur war der Entlüftungsschacht zum Opfer gefallen, kein Problem, das kann man unter bestimmten Bedingungen auch ohne machen. Aber gelegentlich muß man da halt doch vielleicht nochmal ran.
Also ein Deckel. Der aber halbwegs zu den (hierfür leider großen) Fliesen passen soll. Und ausserdem nicht ganz luftdicht sein sollte, damit sich der Druck aus zwischen dem Wandvorbau und dem Bad ausgleichen kann.
Also eine Spezialkonstruktion. Wenn dann richtig, also aus Edelstahl massgefertigt. Das ist übrigens gar nicht so teuer, wie man denkt.
Ein Loch weniger !
Till
Donnerstag, 8. März 2012
Alcatraz
Ist überall ;-)
Die lange Frostperiode hat zu deutlichen Verzögerungen geführt, aber nun ist es soweit: Drei hochmotivierte & kräftige Mitarbeiter vom Draht Center Ulm sind angerückt. Erst mit der Spitzhacke; wenig später erschallte der Motor eines echt großen Presslufthammers; kurz darauf das Duett eines zweiten. Und morgen wollen sie mit wirklich schwerem Gerät kommen, denn die Löcher für die Torpfosten haben sich als ääääh eine gewisse sportliche Herausforderung entpuppt.
Was u. U. daran liegen könnte, dass der Vorbesitzer – wie er uns stolz erzählt hat – Autobahnbeton, der gerade für die A7 benutzt wurde, verwendet hat…Mittwoch, 7. März 2012
Es wird mal wieder geschliffen...
… allerdings durch fremde Hände ;-) denn jetzt sind die Böden und die Treppe an der Reihe. Wie angekündigt ist heute der Parkettleger angerückt. Mit den Böden ist er auch schon recht weit gekommen, wie man sieht:
Allerdings hat sich unsere Hoffnung zerschlagen, dass er diese Woche noch komplett fertig wird. Das Ölen wird wohl erst nächste Woche geschehen. Dadurch sind wir etwas blockiert, aber andererseits gibt es noch genug andere Dinge, die wir erledigen können.
Dienstag, 6. März 2012
Jetzt kommen auch die letzten Ecken dran ....
heute die Speisekammer. Die war ja mal ein Bad und deswegen mit einem Mischmasch von Oberflächen ausgestattet: Roher Ziegel, verschiedenste Fliesenkleber, wasserfeste Wandfarben, Rigips, Fermacell ....
Also nichts, auf dem man einen anständigen Putz aufbauen könnte. Die (lange) Überlegung das alles bis aufs Mauerwerk runterzukratzen wurde verworfen, Gipskarton geht einfach erheblich schneller. Und es ist ja schließlich nur die Speisekammer. Da kommen Regale rein, von den Wänden sieht man eh nicht viel.
Also: Ordentlich Ansetzbinder angerührt und ran mit dem Zeug, dann verspachtelt. Das macht richtig Spass !
Wenn alles trocken ist schleifen, dann noch mal nachspachteln, Rollputz drauf, streichen, fertig.
Das machen wir, während der Parkettleger (ab morgen) praktisch alle anderen Räume blockiert.
Und dann den Keller .....
Till
Sonntag, 4. März 2012
Jetzt mal ganz konkret
„Die Freude ist das Stammwort zu froh. Sie ist eine Beglückung, eine helle oder heitere Stimmung, ein Frohgefühl. In der Freude fühlt man sich wohl, es sind im Augenblick alle seelischen Bedürfnisse erfüllt.
Die GESTRICHENEN Räume wohlgemerkt J
Ja, wir haben es tatsächlich geschafft! Die absolut notwendigen Arbeiten vor Anrücken des Parkettlegers sind erledigt. Tatsächlich sind wir sogar schon in der Kür, sprich: beim Lackieren der ersten Türen (hier Tipp des Tages, für den Fall, dass es Sie wie uns an einem Sonntag überrascht: statt einem richtigen Lacksieb gehen auch Mamassexy Feinstrümpfe). Geschliffen + gespachtelt + grundiert + acrylverfugt sind immerhin alle.
Hund:
Freude ist eine spontane, innere, emotionale Reaktion auf eine angenehme Situation, eine Person oder Erinnerung. Sie kann sehr verschiedene Formen und Stärken von angenehmen Gefühlen annehmen. Sie kann sich nach außen auf der ganzen Skala zwischen einem Lächeln und einem Freudenschrei äußern.“ [Quelle: Wikipedia / Freude]
Oder auch in der Lust, singend durch die Räume tanzen zu wollen. Die GESTRICHENEN Räume wohlgemerkt J
Ja, wir haben es tatsächlich geschafft! Die absolut notwendigen Arbeiten vor Anrücken des Parkettlegers sind erledigt. Tatsächlich sind wir sogar schon in der Kür, sprich: beim Lackieren der ersten Türen (hier Tipp des Tages, für den Fall, dass es Sie wie uns an einem Sonntag überrascht: statt einem richtigen Lacksieb gehen auch Mamas
Aber – Bilder statt Worte:
Wohnzimmer:
Esszimmer:
Küche:
Gäste-WC:
Treppenhaus:
Hund:
Schlafzimmer:
Schrankzimmer (Codename: Lackbasisstation ;-) für Türen):
Samstag, 3. März 2012
Rock'n Roll
Sorry, sind noch beim Streichen (+ schleifen + spachteln + fugen + grundieren + lackieren…)
Freitag, 2. März 2012
Bad fertig, Wasser marsch ....
wie man sieht, ist das wirklich das echte, authentische Bild vom ersten Aufdrehen, da war wohl noch ein bisschen Luft in der Leitung ;-)
Das Bad war ja so etwa das erste, was wir angefangen haben. Jetzt ist es (bis auf den Spiegel über dem Waschbecken, aber dafür kann der Handwerker ja nix ;-) fertig !
Wir haben es keine Sekunde bereut, den Auftrag für die komplette Sanitär-/Heizungsinstallation an die Firma Joas gegeben zu haben, die Jungs (und die Innenarchitektin !) haben super Arbeit geleistet. Dicke Empfehlung, Handwerker des Jahres !
Till
Donnerstag, 1. März 2012
Schier unglaubliche Mengen
Müll. Müll, Müll, Müll. Es ist einfach unglaublich, wieviel Müll sich bei so einer Renovierungsaktion ansammelt. Obwohl wir ja den Entrümpler im Haus hatten und bereits eine ähnliche Aktion hinter uns liegt, sah unser Keller bis vorhin so aus:
Nachdem uns der Parkettleger nächste Woche mal sein Tellerschleifgerät geben wird für den Fußboden in der Waschküche (Vorbereitung für’s Fliesen), sollte dieser ja irgendwie auch zugänglich sein, oder nicht? Und da wir auch noch Rigipsplatten (in der üblichen aber halt nicht gar so handlichen Länge 2,60 m) für die Speisekammer kaufen und transportieren mussten, haben wir uns einen Anhänger gemietet. Und sind mehrfach ! zur Deponie gefahren:
Und trotzdem werden wir ein weiteres Mal einen Anhänger mieten müssen, denn der Abfall vor dem Haus lagert dort immer noch und wartet auf Sortierung sowie Transport und es wird noch ein Berg an Abdeckfolien und ähnlichem anfallen. Sehr bald sogar. Denn ab morgen heißt es „ALL YOU CAN COLOUR“ – bis Sonntag (24 Uhr *g*) wollen wir alle Räume gestrichen haben. Wobei wollen relativ ist: Der Parkettleger rückt am 7. März an, bis dahin MUSS alles gestrichen sein. Falls wir also die nächsten Tage wenig schreiben – wir sind beim Streichen…
Mittwoch, 29. Februar 2012
Sieben auf einen Streich ....
wären zuviel, aber drei Türen auf einmal geht ganz gut. Reihum schleifen, spachteln, dann zur nächsten. Bis man einmal rum ist, ist der Spachtel trocken. Üblicherweise braucht das drei Durchgänge pro Seite, die drei Türen schafft man also grade so an einem Tag. Ist diese erste Spachtelei fertig, kommen die Türen wieder in Ihre Zargen, dann werden die Fugen zwischen Rahmen und Füllung mit Acryl verfugt. Das bleibt elastisch und verhindert hoffentlich die üblichen Risse an diesen Stellen. Oder verzögert sie zumindest ;-)
Das Verfugen mit Acryl geht recht flott, man braucht eine Kartusche Acryl, einen Eimer Wasser und Lappen für die Finger. Eine dünne Naht Acryl in die Fuge, dann mit dem nassen Finger drüber. Mit etwas Übung gibt das eine saubere gleichmäßige Kehle. Die kann man dann überlackieren. Das geht flott, vielleicht 20 Minuten pro Tür, ist also die ideale Entspannung nach einem Tag schleifen ;-)
Noch 8 Türen ....
Till
Dienstag, 28. Februar 2012
Es werde Licht ....
die Badezimmerleuchten sind dran !
Davor hatte ich mich schon eine Weile gedrückt, denn erstens hatte ich ein bißchen Angst davor, durch die schönen neuen Fliesen zu bohren ....
und zweitens war ich mir nicht ganz sicher, wie die Lampen denn wirken (Form und Lichtfarbe). Denn eigentlich sind das Leuchten für den Außenbereich (deshalb kann man sie ja auch in der Dusche montieren), da spielt es keine so große Rolle, wie die Hautfarbe im Spiegel rüberkommt ;-)
Die ganze Geschichte: Die erste dieser Leuchten hatte ich eigentlich für einen anderen Zweck gekauft, für den ich sie dann doch nicht brauchte. Die gefielen mir aber dann so gut, dass ich noch eine zweite für unser Bad dazugekauft habe (gab's im Bauhaus für knapp über hundert Euro, für eine halbwegs gut aussehende LED-Leuchte nicht teuer). Der Trick dabei ist, dass man das Schaltnetzteil, das aus den 240V aus der Leitung die 24V für die LEDs macht, leicht ausbauen, die Leuchten also auch mit Niederspannung versorgen kann. Das macht sie für den Einsatz im Naßbereich geeignet. Und zwar viel besser, als die üblichen Niedervolt-Halogenleuchten (die werden heiß und halten nicht lang).
Ein Stündchen bangen bastelns .... geht ;-)
Till
Montag, 27. Februar 2012
Es geht doch nichts über eine gemütliche Bastelstunde ...
in der man die Fehler repariert, die man vorher gemacht hat ;-)
Die Platte des Waschtischs hatte ich vorsorglich mal eingeölt, damit erstens das Öl schön lange einziehen kann und zweitens die Platte weniger empfindlich für Schmutz wird.
Leider hatte ich dabei nicht bedacht, dass ich das Becken ja noch mit Silikon gegen die Platte abdichten muß. Und Silikon hält nicht auf Öl ....
Laute Flüche .... ein paar Stunden Überlegung (zwischen Mitternacht und drei Uhr geht das am Besten ;-).
Die Lösung:
Eine Nut unter dem Rand des Waschbeckens, tief genug, dass das ungeölte Holz zum Vorschein kommt, aber natürlich auch nicht zu tief, so dass die Fuge etwa das optimale Breite/Tiefe-Verhältnis hat, also 6mm breit und 3mm tief. Gesagt getan:
Till
Sonntag, 26. Februar 2012
Spachteln und schleifen und spachteln und schleifen ....
meistens mit 2-Komponenten-Polyester-Spachtel, gelegentlich zur Abwechslung mal mit Acryl ....
Stunde um Stunde, Tag um Tag .... langsam hab ich echt keine Lust mehr, ich muß dringend mal was anderes machen.
Till
Samstag, 25. Februar 2012
Was ein bisschen Farbe ausmacht ...
auf dem Foto kommt es nicht so gut raus, aber die strahlend weiße Decke über den farbigen Wänden, ein bißchen Sonne dazu .... gute Laune !
Nach monatelangem Wühlen im Dreck zeichnet sich langsam ab, daß wir in diesen Räumen mal wohnen können ;-)
Noch gut ein Monat ....
Till
Freitag, 24. Februar 2012
Unsere Allzweckwaffe,
erhältlich unter dem Namen HP100, haben wir für „Decke Schrankzimmer – the next generation“, verwendet:
Der Vorteil ist, dass sich das Zeug zudem gut und schnell verarbeiten lässt. Wenn die Decke morgen trocken ist, werden wir sie wohl streichen. Und wenn wir das tun können und damit eh die weiße Farbe in der Hand haben, folgt auch gleich das Gäste-WC, das ich noch schnell abgeklebt habe:
Dann haben wir heute im Badezimmer noch den Corpus montiert, nachdem Till ihn so nebenher in den letzten Tag grundiert und lackiert hat.
Anschließend folgte der sogenannte Belastungstest ;-)
Bestanden ;-)
Die Mahagoni-Platte haben wir übrigens anschließend wieder abgenommen und heute Abend noch das erste Mal geölt.
Mittwoch, 22. Februar 2012
Das Ziel . . .
. . . rückt näher. Klar. So soll es ja sein.
Ist aber gar nicht das, was ich eigentlich schreiben wollte. Das Ziel des Blogs ist, wie ganz am Anfang mal ge- und beschrieben, die Dokumentation unserer Renovierungsaktivitäten. Für uns selbst, für die Familie, Freunde & Bekannte, aber auch für alle Interessierten, die entweder bereits selbst renoviert oder das noch vor sich haben oder das auch nie im Leben in Erwägung ziehen. Wir hoffen, dass unsere Überlegungen und Aktivitäten als Tipps und Anregungen dienen können und würden uns freuen, wenn die – zum großen Glück sehr wenigen – negativen Erfahrungen, wie z. B. mit den Fenstern, euch da draußen nutzen können.
Letztendlich geht es auch darum zu zeigen, aus wie vielen kleinen Schritten das Projekt „Jugendstilhaus renovieren“ tatsächlich besteht. Kurz: Es geht um die Schilderung der Realität.
Dazu gehört, einen guten Monat vor dem immer noch geplanten Umzugstermin, die mehr oder weniger latent permanent mitschwingende Panik. Weil u. a. die Anzahl der Wochenenden wie auch der Urlaubstage limitiert ist.
Dazu gehört auch, dass man mit Rücken-, Knie- und Handschmerzen ins Bett geht (und manchmal auch wieder damit aufsteht).
Dazu gehören auch die Flüche, dass man einfach mal wieder gerne einen Tag, ach was, einen halben Tag nur, etwas anderes tun möchte als auf der Baustelle zu frickeln. (Ich geb’s zu, ich wäre gerne auf die „Jagd und Fischerei Messe“ gegangen.)
Aber alles in allem macht es Spaß, das Haus wachsen zu sehen, in den Ecken, an denen wir selbst Hand angelegt haben und noch weiter anlegen, wie auch an denen, die bereits professionell erledigt wurden.
Was ich eigentlich sagen will: Die Realität ist halt – leider – nicht, dass jeden Tag ein Gewerk fertig oder ein Raum fertig wird oder man Wände streichen kann. Nein, in Wahrheit ist man Tage über Tage über Tage mit schleifen, spachteln und grundieren beschäftigt. Wie auch heute. Ich habe Türzargen im EG grundiert und dann noch die Abschlussleiste im Esszimmer geschliffen. Unser Haus besteht aus Türen, Türzargen & Fenstern…
Leider liest sich das nicht spannend, ist aber halt das, was (täglich) erledigt werden muss.
Aber, siehe oben, das Ziel rückt näher! Deshalb haben wir noch schnell einen Teppichboden für das Schrankzimmer ausgesucht. Ruckizucki.
Montag, 20. Februar 2012
Langsam nimmt der Waschtisch Farbe an ....
genauer gesagt Grundierung ;-) In dem Fall Allgrund von Südwest und zwar der wasserbasierte. Den "normalen" verwenden wir für die Zargen, Türen und Sockelleisten - da wird gepinselt und das geht meiner Erfahrung nach nur mit lösemittelhaltigen Farben (die verlaufen besser), aber zum Rollen auf unbehandeltem Holz ist diese Grundierung genial. Ein Anstrich (zweimal drübergerollt) und die Fläche ist deckend weiß und eben. Eine gute Haftgrundlage für den folgenden Lack ist das natürlich sowieso. Außerdem trocknet das Zeug so schnell, daß man kaum hinterherkommt, perfekt !
Beim Auftrag mit dem Pinsel kommt es eher darauf an, daß die Farbe gut verläuft und nicht so schnell trocknet. Nur dann bekommt man im Ergebnis diesen leichten "Pinselstricheffekt" hin, dessenthalben man die Mühe auf sich nimmt. Profilierte Jugendstilzargen und Türen sehen mit der glatten gerollten Oberfläche einfach nicht "echt" aus. Außerdem sieht man dann jede kleine Macke, da wäre viel Vorarbeit (spachteln, spachteln, spachteln) erforderlich.
Aber auf einer praktisch ebenen MDF-Oberfläche sind die Anforderungen eben andere ....
Till
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